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Weltspiegel

Flugzeugtragödie in Indonesien

11. Januar 2021 00:04 Uhr

Wrackteile wurden geborgen.

JAKARTA. Boeing 737-500 mit 62 Menschen an Bord abgestürzt – niemand überlebte.

Nach stundenlangem Bangen der Angehörigen wurde es am Sonntag schreckliche Gewissheit: Vor der Insel Java hat eine Flugzeugtragödie vermutlich 62 Menschenleben (50 Passagiere, 12 Besatzungsmitglieder) gefordert. Nach dem Absturz der indonesischen Passagiermaschine entdeckten Suchtrupps den Flugschreiber der Boeing 737-500 im Meer.

Die Maschine der Billiggesellschaft Sriwijaya Air war von der Hauptstadt Jakarta nach Pontianak auf der Insel Borneo unterwegs, als sie am Samstag kurz nach dem Start vom Radar verschwand. Danach war ihr Schicksal ungewiss – am Sonntag wurde klar: Die Maschine ist in der Javasee zerschellt.

"Wir können zwei Signale von der Black Box hören und konnten ihre Position lokalisieren", sagte Luftmarschall Hadi Tjahjanto. "Wir hoffen, sie bald bergen zu können." Zuvor waren bereits Trümmerteile in 23 Metern Tiefe entdeckt worden. "Wir sind sicher, dass dies der Punkt ist, an dem das Flugzeug abgestürzt ist", so Tjahjanto.

Die indonesische Such- und Rettungsagentur schrieb in einem Statement, es seien auch fünf Behältnisse mit menschlichen Überresten an Land gebracht worden.

Die Unglücksursache und der genaue Hergang der Tragödie waren noch unklar. Daten des schwedischen Internetdienstes Flightradar24 zeigten, dass die Maschine vier Minuten nach dem Abheben innerhalb von einer Minute mehr als 3300 Meter Höhe verlor. Danach war sie nördlich von Java verschwunden. Fischer berichteten, eine Explosion gehört zu haben.

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