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Weltspiegel

Corona -Einschränkungen in Deutschland bis Anfang Jänner verlängert

Von nachrichten.at/apa   25. November 2020 21:36 Uhr

German Chancellor Merkel discuss coronavirus measures with federal state leaders
Dem Thüringer Ministerpräsidenten Bodo Ramelow zufolge geht unter den deutschen Regierungschefs niemand davon aus, dass Hotels und Gaststätten öffnen werden.

BERLIN. Die Einschränkungen des Teil-Lockdowns in Deutschland sollen laut Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) bis Anfang Jänner verlängert werden, das sagte er Mittwochabend nach dem Gipfel mit Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Im Beschluss des Corona-Gipfels der Ministerpräsidenten mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sei aus formalen Gründen eine Verlängerung bis zum 20. Dezember festgelegt worden, doch die Maßnahmen würden danach bis Anfang Jänner verlängert, sagte Ramelow im Anschluss an den Gipfel.

Dem Thüringer Ministerpräsidenten zufolge geht unter den Regierungschefs niemand davon aus, dass Hotels und Gaststätten öffnen werden. Ramelow sagte, es solle zudem keinen grenzüberschreitenden Reiseverkehr geben in der Weihnachtszeit. Es sei von einem stillen Weihnachten auszugehen. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff sprach hingegen vorerst nur von einer Verlängerung bis zum 20. Dezember. Die Ministerpräsidenten und Merkel tagten rund sieben Stunden. Merkel wollte sich im Anschluss äußern.

Der deutsche Finanzminister Olaf Scholz gab Mittwochabend ein Statement via twitter ab

Treffen mit maximal fünf Personen

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie werden in Deutschland private Zusammenkünfte mit Freunden, Verwandten und Bekannten auf maximal fünf Personen aus dem eigenen und einem weiteren Haushalt begrenzt. Kinder bis 14 Jahre fallen nicht unter die Regelung. Das teilte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwochabend nach ihren Beratungen mit den Ministerpräsidenten der Länder in Berlin mit.

Angesichts der anhalten hohen Infektionszahlen forderte die Kanzlerin eine weitere "Kraftanstrengung" im Kampf gegen die Pandemie. Bund und Länder in Deutschland seien sich bei den Spitzenberatungen am Mittwoch einig gewesen, dass die derzeitigen Beschränkungen "nach menschlichem Ermessen bis Anfang Jänner gelten müssen", sagte Merkel.

Die seit Anfang November geltenden Auflagen hätten bisher nur zu einem "Teilerfolg" geführt - "und wir können uns mit diesem Teilerfolg auf gar keinen Fall begnügen". Ein großflächiges Umschwenken auf sogenannten Wechselunterricht ist in Deutschland trotz anhaltend hoher Corona-Zahlen nicht geplant. Über abwechselnden Unterricht in geteilten Gruppen zu Hause und in der Schule werde weiterhin vor Ort entschieden, abhängig von den regionalen Corona-Zahlen.

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