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Skoda schlägt ein neues Kapitel auf: Der Scala löst den biederen Rapid ab

Von Carsten Hebestreit   15. Dezember 2018 00:04 Uhr

Skoda schlägt ein neues Kapitel auf Der Scala löst den biederen Rapid ab
Skoda verbaut im Scala das virtuelle Cockpit, sehr viele Assistenzsysteme und eine SIM-Karte (Datenverbindung).

Der Tscheche kommt mit mehr Raum, mehr Assistenten und viel Konnektivität.

Die Zahl 200.000 geisterte durch "The Terminal" in Tel Aviv. Dort, weit weg von der Skoda-Zentrale in Mlada Boleslav, luden CEO Bernhard Maier und sein Team zur Weltpremiere des Scala. Jenes Scala, der den Rapid ablöst. Von dem biederen Tschechen setzte die Marke aus dem VW-Konzern besagte 200.000 Einheiten ab. Für einen Hersteller, der nach Höherem strebt, zu wenig. Darum: neuer Name, neue Plattform (MQB A0 – wie VW Polo, Audi A1, Seat Arona und Seat Ibiza), neues Design. Abgeleitet von der Studie Vision RS, erscheint der Scala (lateinisch für Treppe, Leiter) sportlicher, dynamischer.

Skoda schlägt ein neues Kapitel auf Der Scala löst den biederen Rapid ab
Bis zu 1410 Liter Ladevolumen

Extrem viel Platz

Der Innenraum des Schräghecklers ist selbst für Skoda-Dimensionen riesig, der Kofferraum packt 467 bis 1410 Liter. Abgeleitet von Audis genialem Virtual Cockpit verbaut Skoda nun auch zwei riesige Displays: Das optionale 10,25-Zoll-Fahrerdisplay lässt sich individuell konfigurieren, am Armaturenbrett bildet ein bis zu 9,2 Zoll großer Touchscreen die Schaltzentrale. Updates, Verkehrsmeldungen etc. werden online aktualisiert, eine fest verbaute SIM-Karte kümmert sich um die Datenverbindung. An Bord ist die dritte Generation des Infotainmentsystems aus dem VW-Konzernbaukasten. "Wir sind die Ersten, die’s anbieten", sagte Maier stolz.

Skoda schlägt ein neues Kapitel auf Der Scala löst den biederen Rapid ab
Das Cockpit

LED-Scheinwerfer sind Serie, Voll-LEDs sind optional. Üppig ist bereits die Basisausstattung an Assistenzsystemen, die üblicherweise in höheren Segmenten ihren Dienst versehen: Spurhalte- und Frontradar-Assistent sind ebenso an Bord wie der Adaptive Tempomat (ACC, bis 210 km/h).

Der Scala kommt Anfang 2019 in die Schauräume.

 

Skoda Scala: Die Motoren

Skoda bietet zwei Benziner, einen Diesel und einen Erdgas-Motor (kommt zweite Jahreshälfte 2019) an:
1,0 TSI: 3-Zylinder mit 70 kW (95 PS) und 175 Nm
1,0 TSI: 3-Zylinder mit 85 kW (115 PS) und 200 Nm
1,5 TSI: Vierzylinder mit 110 kW (150 PS) und 250 Nm
1,6 TDI: Vierzylinder mit 85 kW (115 PS) und 250 Nm
1,0 G-TEC: Erdgas-Motor mit 66 kW (90 PS) und 145 Nm

 

Lesen Sie auch: Interview mit Skoda CEO Bernhard Maier 

 

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