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Chronik

Geschäftsmänner schmuggelten 19 Kilo hochwertiges Kokain nach Österreich

Von nachrichten.at/apa   26. April 2019

Das sichergestellte Heroin hatte einen Straßenverkaufswert von acht Millionen Euro.

SALZBURG. Zwei Dealer - eigentlich "normale" Geschäftsleute - wurden von der Salzburger Polizei festgenommen.

Das Suchtgift war ausgesprochen rein und hätte gestreckt im Straßenverkauf bis zu acht Millionen Euro einbringen können, sagte eine Polizeisprecherin am Freitag.

Die Festnahme erfolgte bereits Ende März: Ermittler des Landeskriminalamtes Salzburg hatten schon vor längerer Zeit von ausländischen Kollegen erfahren, dass zwei Männer aus Nordrhein-Westfalen bei ihren Geschäftsreisen nach Österreich auch Drogen ins Land bringen. Einem verdeckten Ermittler des Innenministeriums gelang es schließlich, Kontakt zu den beiden türkischen Staatsbürgern aufzunehmen, sagte die Polizei-Sprecherin.

Dealer fielen auf Polizisten herein

"Das ist natürlich eine längere Angelegenheit, bis das entsprechende Vertrauen aufgebaut werden kann", so die Sprecherin. Schließlich wurde für den 29. März 2019 der Verkauf von Heroin vereinbart. Zur Übergabe schlugen die beiden Dealer einen Ort südlich von Wien vor, weil sie auch geschäftlich häufiger im niederösterreichischen Raum unterwegs gewesen seien. Denn eigentlich waren die Männer im Alter von 38 und 55 Jahren "normale" Geschäftsmänner. In welchem Bereich sie tätig waren, wollte die Polizei aber nicht bekanntgeben. Auch den Preis, zu dem die Händler die 19 Kilo Heroin angeboten hatten, behielt die Polizei für sich.

Beim Scheinkauf vor vier Wochen hielten sich Beamte der Sondereinheit Cobra im Hintergrund auf und nahmen die Dealer unmittelbar nach der Übergabe des Suchtgiftes fest. Die Männer wurden in die Justizanstalt Salzburg eingeliefert, inzwischen aber nach Wiener Neustadt überstellt, weil die dortige Staatsanwaltschaft das Verfahren führe, sagte die Sprecherin. Auf polizeilicher Ebene bleibt das LKA Salzburg federführend.

Das sichergestellte Heroin war von großer Reinheit. Das heißt, es hätte entsprechend auf eine vielfache Menge gestreckt und so beim Weiterverkauf auf der Straße bis zu acht Millionen Euro einbringen können.

Die Ermittlungen sind laut Polizei noch nicht abgeschlossen. Aus ermittlungstaktischen Gründen wurden am Freitag aber keinerlei weitere Angaben über die Herkunft des Suchtgiftes sowie über mögliche Hintermänner oder Gruppierungen gemacht.

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