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Wetterwarnung: Am Samstag drohen wieder heftige Gewitter

Von Judith Pointner, 08. Juni 2024, 15:21 Uhr
Wieder dunkle Wolken über Oberösterreich. Bild: VOLKER WEIHBOLD

LINZ. Starkregen, Sturm und Hagel: Geosphere Austria hat für weite Teile des Bundeslandes die zweithöchste Wetterwarnung ausgegeben.

Täglich grüßt das Murmeltier: Wieder hat Geosphere Austria (vormals ZAMG) für den Nachmittag und Abend eine Wetterwarnung ausgegeben. Noch bis Mitternacht gilt für den Großteil des Bundeslands eine orange Gewitterwarnung, die zweite Warnstufe auf der dreistufigen Skala.

Starkregen, Sturm und Hagel

In der feucht-labilen Luftmasse entstehen Schauer und Gewitter, die Unwetterpotential haben und sich bis weit in die Nacht hinein ziehen können. Es drohen wieder Starkregen, Sturmböen und Hagel. Damit sind auch wieder lokale Überflutungen und Probleme in Straßenverkehr, etwa durch Vermurungen oder umgestürzte Bäume zu befürchten. 

Gewitterwarnung am Samstag
Für weite Teile des Bundelandes gilt eine orange Gewitterwarnung.

Schon am frühen Nachmittag waren in Teilen der Steiermark und Niederösterreichs heftige Gewitter unterwegs. Im Laufe des Nachmittags sollte es auch Oberösterreich treffen. "Über Bayern und Baden-Württemberg hat sich schon Einiges zusammengebraut", sagt Maximilian Stärz von Geosphere Austria im OÖN-Gespräch. Er erwartet, dass einerseits Gewitter aus Bayern ins Land ziehen und sich andererseits im Salzkammergut und südlichen Bergland welche bilden. Laut Schätzungen vom späten Nachmittag sollte eine Gewitterlinie von Bayern aus zwischen 19:30 Uhr 21:30 von West nach Ost über Oberösterreich ziehen. 

Die Experten von Geopshere raten, rechtzeitig bewegliche Gegenstände im Freien – etwa Partyzelte, Trampoline oder Gartenmöbel – zu sichern, Sonnenschirme abzuspannen und Markisen einzuziehen. Es könne zu lokalen Stromausfällen, Straßensperren oder auch Verspätungen und Ausfällen im Öffentlichen Verkehr kommen.

Was Sie jetzt beachten sollten: 

  • Beobachten Sie die lokale Wetterentwicklung und beachten Sie die Blitzgefahr, rechnen Sie mit raschen Entwicklungen und Änderungen der Gewitterzugbahn
  • Sichern Sie rechtzeitig bewegliche Gegenstände im Freien (wie z. B. Partyzelte, Trampoline oder Gartenmöbel)! Spannen Sie Sonnenschirme ab und ziehen Sie Markisen ein
  • Planen Sie Verspätungen im Straßen-, Schienen- und Flugverkehr ein
  • Schließen Sie Fenster, Türen und Garagentore sowie Dachfenster und Lichtkuppeln
  • Rechnen Sie mit vorübergehenden Stromausfällen
  • Suchen Sie im Freien rechtzeitig Schutz
  • Beachten Sie Gewitter- und Sturmwarnungen an Seen
  • Landen Sie Sportfluggeräte frühzeitig, laufen Sie mit Booten zügig Häfen an

Es bleibt unbeständig

Unbeständig geht es auch am Sonntag weiter. Schon am Vormittag ziehen erste Schauer durch, im Tagesverlauf entstehen vermehrt Quellwolken. Allerorts kann es dann zu kräftigen Schauern und Gewittern kommen, wieder gilt ab 12 Uhr eine gelbe Unwetterwarnung.  

Einsätze im Burgenland

Kräftige Gewitter haben im Burgenland am Samstagnachmittag für mehrere Feuerwehreinsätze gesorgt. Hotspots waren vorerst laut Landessicherheitszentrale die Bezirke Mattersburg und Eisenstadt-Umgebung. Überwiegende Einsatzbereiche waren überflutete Keller und Straßen, wie auch der ORF berichtete. Ausrücken mussten auch die Feuerwehren im Süden Niederösterreichs. Klaus Stebal vom Landeskommando berichtete auf Anfrage von rund 20 Einsätzen, hauptsächlich Auspumparbeiten. 

Dieser Artikel wurde zuletzt um 17:25 Uhr aktualisiert. 

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Autorin
Judith Pointner
Redakteurin Online
Judith Pointner
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2  Kommentare
2  Kommentare
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mynachrichten1 (15.483 Kommentare)
am 08.06.2024 16:03

leider nutzt man immer noch nicht die Möglichkeiten, wenn es dann so weit ist, die Menschen noch rechtzeitig zu warnen, es genügen ja 10 Minuten Vorlaufzeit, um etwas in Sicherheit zu bringen.

und wenn dann jeden Tag gewarnt wird, dann glaubt das Keiner mehr. dabei könnten sich gerade Versicherungen viel sparen.
2021 beim großen Hagel am Traunsee waren auch neue Autos oft nur mehr Schrott, dabei hätte man eine Hagelgarage oder einen sicheren Stellplatz aufsuchen können,

wenn es ein mit Menschen dauernd besetztes Netzwerk der Wetterwarnung gäbe, die aktuelle Daten online stellen und dann genauere Prognosen dazu.

aber scheinbar will das halt niemand finanzieren, schade eigentlich.

Ich habe mich damals auch verschätzt, hatte keine aktuellen Daten, weil zudem noch die Verbindung ausgefallen war und so hat dann die Versicherung 13 000 Euro übernommen.

Wäre nicht notwendig gewesen. Andererseits, wenn etwa alle 20 Jahr eintritt, kann man nicht immer Alles weg räumen.

Es g d UV

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elhell (2.221 Kommentare)
am 10.06.2024 11:02

Es gibt neben Wetter- auch Unwetter-Apps und die funktionieren gar nicht schlecht.
Nur sehen sich Leute am Handy lieber Videos von davonfliegenden Sachen auf den üblichen Plattformen an als sich selbst über die lokale Lage zu informieren.
Und dann wird aber auch noch groß gejammert, wenn die Versicherung das eine oder andere nicht zahlt. Denn Inkaufnehmen eines Schadens, obwohl ein Verhindern möglich und zumutbar gewesen wäre, gilt als Vorsatz. Und blöd halt, wenn man sich beim Lebensmitteldiskonter diverses minderwertiges Zeug für den Garten kauft, das nix aushält.

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