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"Tischlerei" soll auch künftig vielfältig bespielt werden

Von Michaela Krenn-Aichinger, 25. Januar 2019, 00:04 Uhr
"Tischlerei" soll auch künftig vielfältig bespielt werden
Viele Künstler haben die "Tischlerei" bereits beehrt, wie Anne Bennent (im Bild) , Bill Ramsey, Thomas Maurer oder Barbara Frischmuth. Bild: privat

ASCHACH. Kulturinitiative Spektrum plant Sanierung der Spielstätte.

Zahlreiche namhafte Künstler haben die "Tischlerei am Schopperplatz" bereits beehrt. Der Aschacher Kulturraum direkt an der Donau ist in die Jahre gekommen und soll jetzt saniert und revitalisiert werden. Unterstützung dafür soll es aus LEADER-Mitteln geben mit einer Förderquote von 60 Prozent. "Vom Auswahlgremium wurde das Projekt vergangene Woche genehmigt", sagt Susanne Kreinecker, Geschäftsführerin des Regionalentwicklungsverbandes Eferding.

Jetzt müssen für die Genehmigung durch die Förderstelle noch einige Hausaufgaben erledigt werden. Projektträger für die Revitalisierung ist die Kulturinitiative Spektrum, die sich um das Aufstellen der notwendigen Eigenmittel bemüht. "Wir müssen das Geld mittels Sponsoring auftreiben, wir überlegen eine Bausteinaktion oder Crowdfunding", sagt Gertrud Nachbaur, Obfrau von Spektrum.

Via donau als Eigentümerin

Eigentümerin des Gebäudes ist die Via donau, die dem Projekt positiv gegenübersteht und einen längerfristigen Nutzungsvertrag in Aussicht stellt, wenn der Kulturraum revitalisiert wird.

Neben der Sanierung des Daches ist geplant, die Zwischendecke für eine bessere Raumatmosphäre und Akustik herauszunehmen. Sanitäranlagen werden eingebaut, Installationen erneuert und es soll in eine Ton- und Lichtanlage investiert werden.

Die Kulturinitiative Spektrum bereichert das Kulturleben in der Region bereits seit 27 Jahren. Es gelang, Künstlerinnen und Künstler wie Robert Mittringer, Thomas Maurer, Barbara Frischmuth, Bill Ramsey, Oscar Klein, Barbara Dennerlein, Otto Lechner, Anne Bennent, die Biermösl Blosn und viele mehr nach Aschach zu locken. Auch der Kulturverein Aufschrei hat "Die Tischlerei" genutzt, in der bis zu 110 Besucher Platz haben. Mehrere verschiedene Kulturinitiativen sollen es zukünftig weiter bespielen.

"Viele Künstler haben uns gesagt, dass sie die Atmosphäre hier sehr schätzen und man sich als Künstler und Kunstgenießer hier wohlfühlt", sagt Nachbaur, die betont, dass der gesamte Vorstand und auch die Gemeinde hinter dem Projekt stünden.

2016 stand der Weiterbestand der "Tischlerei" wegen des Neubaus eines Verwaltungsgebäudes der Via donau in der Schwebe. Damals wurde eine Unterschriftenaktion initiiert. Das neue Service-Center, in dem auch die Schifffahrtsaufsicht untergebracht ist, würde schließlich in unmittelbarer Nachbarschaft errichtet und ist mittlerweile eröffnet.

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Autor
Michaela Krenn-Aichinger

Lokalredakteurin Wels

Michaela Krenn-Aichinger
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