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Massive Einwände gegen neue Silos: Verhandlung wurde abgebrochen

Von Michaela Krenn-Aichinger, 08. September 2014, 00:04 Uhr
Massive Einwände gegen neue Silos Verhandlung wurde abgebrochen
Bei den 29 weiteren Silos redet jetzt auch der Ortsbildbeirat mit. Bild: Maringer

ASCHACH. Dutzende Einwendungen von Anrainern gab es vergangene Woche bei der gewerblichen Verhandlung für die geplanten 29 Getreidesilos der Raiffeisen Ware Austria (RWA) mit bis zu 30 Meter Höhe und 18 Metern Durchmesser. Kritik kam auch von der Umweltanwaltschaft, die ein Naturschutzverfahren fordert, sowie vom Ortsbildbeirat. Aufgrund vieler offener Fragen wurde die Verhandlung schließlich abgebrochen.

Der Ortsbildbeirat tagte am Montag auf Wunsch der Gemeinde erstmals und konnte aufgrund der kurzen Frist seine Stellungnahme bis zur Verhandlung nicht mehr einbringen. Zum Schutz des Ortsbildes werden jedoch Änderungen notwendig. Die RWA hat ihre ursprünglichen Pläne auch mittlerweile verändert. Denn das Unternehmen hätte mit den Ausbauplänen die Grenze zu ein Wasserschutzgebiet überschritten. "Um wasserrechtliche Bedenken aus dem Weg zu räumen, haben wir eine Änderung der Situierung vorgenommen", sagt RWA-Pressesprecherin Michaela Fritsch.

Außerdem ist die Familie Gerstner, der das Eferdinger Schloss gehört, von den Erweiterungsplänen massiv betroffen. Die Silos sollen nun um einige Meter weiter als geplant von dem denkmalgeschützten Gebäude wegrücken.

"Der neue Standort muss jedenfalls lärm- und lufttechnisch neu berechnet werden. Ein neuer Verhandlungstermin ist Ende des Jahres realistisch", sagt Egon Ellrichshausen von der Bezirkshauptmannschaft Grieskirchen.

Um den Schlossanrainern entgegenzukommen, sollen nun doch neue Bäume gepflanzt werden. Wie die OÖNachrichten berichteten, wurde der alte Baumbestand ohne eine Genehmigung einfach gerodet.

Die Silos sollen außerdem in ihrer Farbgebung möglichst verträglich werden und nicht erneut graue Klötze, die bereits jetzt das Ortsbild der Tourismusgemeinde an der Donau prägen. Die alten Silos stammen aus den 60er Jahren, ihnen fiel damals ein Teil des barocken Schlossgartens zum Opfer, der in Industriegebiet umgewandelt wurde.

Mit den neuen Silos wird die Lagerkapazität um rund 60.000 Tonnen auf 160.000 Tonnen Getreide erweitert. Außerdem ist eine Trocknungsanlage geplant. Die Raiffeisen Ware Austria will 15 Millionen Euro am Standort in Aschach investieren.

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2  Kommentare
2  Kommentare
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mitreden (28.669 Kommentare)
am 08.09.2014 09:46

wirklich "guten graffities" bemalen, wäre eine idee.
richtige künstler dafür gäbe es genug - nicht nur schmieranten.......

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( Kommentare)
am 08.09.2014 17:50

kunnt ma drafmontian.
Auch ein Klettersteig für die maroden Äktschn-Süchtigen hätte dort Platz.
'Micro-Bungee-Jumping' geht dort auch,
Solarzellen sollten sebstverständlich sein.
u. u. u.

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