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Technik, Kraft und Schweiß: Die besten Zillenfahrer rittern auf der Enns in Steyr

Von Gerald Winterleitner, 05. Juni 2023, 13:17 Uhr
Die beiden Steyrer Martin Margelik (Löschzug 4 Christkindl) und Erich Mekina (Löschzug 5 Münichholz) bei ihrem Landessieg im Vorjahr in Niederranna Bild: FF Steyr

STEYR. Das Steyrer Feuerwehr-Duo Martin Margelik und Erich Mekina verteidigt am 16./17. Juni seinen Landesmeistertitel vor heimischer Kulisse.

„Die beiden verbindet die Freude am Wasser, ihre Leidenschaft und sie sind sportlich überaus versiert“, sagt Gerhard Praxmarer. Der Kommandant der Feuerwehr Steyr bezieht sich damit auf zwei Zillenfahrer seines Wasserzugs, die im Vorjahr in Niederranna den Titel beim Landes-Wasserwehrleistungsbewerb nach Steyr geholt hatten: Martin Margelik, 33 Jahre alt, vom Löschzug 4 Christkindl, und Erich Mekina, 63 Jahre jung, vom Löschzug 5 Münichholz. Als Duo sind die beiden eine der besten Zillenbesatzungen im Land. „Es ist ihre ausgefeilte, großartige Technik, mit der sie gegen weitaus jüngere Konkurrenten vieles wettmachen“, verrät Praxmarer.

Anspruchsvolle Bewerbsstrecke

Mekina und Margelik sind nur eine von mehr als 1000 Zillenbesatzungen, die am Freitag, 16., und Samstag, 17. Juni, beim 61. Landesbewerb der Zillenfahrer auf der Enns um den Sieg rittern. Vor der unschlagbaren Kulisse der Steyrer Altstadt mit Schloss Lamberg, Zwischenbrücken und Michaelerkirche können Zuschauer den Feuerwehr-Wettstreit auf zwei Bewerbsstrecken hautnah beobachten: Der Bronze-Bewerb mit Start und Ziel unterhalb der Rederbrücke beim ARBÖ führt zuerst in Richtung Ennsknie und danach wieder zurück Richtung Start. Deutlich anspruchsvoller ist die Silber-Strecke, die beim Fischaufstieg Zwischenbrücken beginnt. „Das ist eine echte Herausforderung“, bestätigt Praxmarer: Vom Start weg müssen die Zillenfahrer gegen die Strömung der Steyrmündung ankämpfen, danach geht es in der Flussmitte ennsabwärts bis kurz vor die Rederbrücke. Retour müssen von den Besatzungen einige anspruchsvolle Kehrwasserbereiche bewältigt werden – eine Strecke, die den Besatzungen alles an Technik, Kraft und Ausdauer abverlangen wird.

„Wir hoffen natürlich auf lautstarke Unterstützung der Steyrer Zuschauer, damit unsere Teilnehmer wieder solche Erfolge erringen können“, sagt Praxmarer. „Entlang der Bewerbsstrecken zwischen Rederbrücke und Zwischenbrücken befinden sich vom Ortskai bis zum Stadtplatz zahlreiche Versorgungsstände und Zelte mit Blick auf die Wettbewerbe.“ Zudem wird in Eislaufplatznähe ein großes Festzelt aufgebaut.

Die Siegerehrung mit allen Teilnehmern, die von Stadtkapelle und Musikverein Gleink musikalisch begleitet wird, findet am Samstag um 18 Uhr auf dem Stadtplatz statt. Der Bewerb wird bei jedem Wetter ausgetragen, gefahren wird bis zu einem maximalen Pegelstand von 3,80 Metern.

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Autor
Gerald Winterleitner
Lokalredakteur Steyr
Gerald Winterleitner
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