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Missionspreis ging kürzlich ins Steyrtal

25. Februar 2024, 15:09 Uhr
Missionspreis ging kürzlich ins Steyrtal
Initiative aus dem Steyrtal wurde kürzlich mit dem Missionspreis bedacht. (Mayr)

STEINBACH. Karitative Hilfsleistungen gehören seit langem zu den Herzensangelegenheiten von Regionaldiakon Carlo Neuhuber aus Steinbach an der Steyr.

 Mit der Gründung des Arbeitskreises "Rumänienhilfe im Dekanat Steyrtal" beschloss der gebürtige Ebenseer 1991, für ein langfristiges Projekt mit dem osteuropäischen Land "Nägel mit Köpfen" zu machen. Entstanden ist die Idee dazu nach einer Begegnung mit dem rumänischen Kardinal Alexandru Todea, den Neuhuber mit seinem Mitstreiter Pater Christian Haidinger in Siebenbürgen besuchte. Todea konnte die beiden davon überzeugen, dass neben Geld und Sachspenden vor allem die direkte Hilfe vor Ort notwendiger war denn je. Die Initiative wurde kürzlich genau dafür von Bischof Manfred Scheuer mit dem Missionspreis ausgezeichnet. Der Missionspreis der Missionsstelle der Diözese Linz ist eine bischöfliche Anerkennung für Unterstützung der missionarischen Tätigkeiten.

Hilfe seit 33 Jahren

Was als kleine Gruppe im Steyrtal begann, wuchs mit der Zeit zu einem Team mit elf Mitstreitern an, die nun seit 33 Jahren unter Neuhubers Führung Hilfsgüter nach Rumänien bringen, an Ort und Stelle arbeiten und wertvolle Entwicklungsarbeit leisten.

Bald stellte sich heraus, dass es viel wichtiger war, zunächst zuverlässige und kompetente Partner zu finden, die sowohl die Notwendigkeiten als auch die Mentalität der Bevölkerung richtig einzuschätzen wussten.

Mit "Schwester Ruth", die aus dem Kloster Wernberg in Kärnten nach Rumänien übersiedelte, wurde im "Dorf Tirol" genau jene Partnerin gefunden, die diese Voraussetzungen erfüllte und ausreichend Erfahrung hatte, die Lage einzuschätzen. Sie optierte für die Entsendung eines Entwicklungshelfers, der sich für den Aufbau einer Agrargenossenschaft engagieren sollte. 2012 folgte wieder ein größeres Projekt in Form des Kindertageszentrums "Stern der Hoffnung" in der Stadt Buzias. Über diese Institution wurde 2018 sogar ein Film gedreht.

Insgesamt wurden bei der diesjährigen Preisverleihung in der Diözese sieben Projekte gewürdigt und ausgezeichnet. Neben der Rumänienhilfe wurde auch das Projekt "Schüler helfen Schülern" des Stiftsgymnasiums Kremsmünster vor den Vorhang geholt und gewürdigt.

Zwei Anerkennungspreise gingen unter anderem an die Bastelrunde der Katholischen Frauenbewegung der Pfarre Garsten und den Missionsladen der Pfarre Pettenbach. (loc)

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