Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    Anmeldung
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.

gemerkt
merken
teilen

Im Kirchdorfer Zementwerk denkt man nicht nur an Beton

Von Hannes Fehringer, 30. Oktober 2023, 10:35 Uhr
Unübliche Arbeit in einem Zementwerk: Bei Kirchdorfer Zement wurde ein neuer Obstgarten gepflanzt.  Bild: Fessl

KIRCHDORF. Für den Wasserabfluss musste eine Sickermulde gegraben werden. Bei der Gelegenheit bepflanzte die Firma gleich eine Streuobstwiese.

Zugegebenermaßen mussten für die Errichtung einer Sickermulde für Oberflächenwasser auch die Kettensägen angeworfen und einige Bäume im Obstgarten auf dem Werksgelände gefällt werden. "Mit dieser rein technischen Lösung wollten wir uns nicht zufriedengeben", sagt der Geschäftsführer des Kirchdorfer Zementwerkes Erich Frommwald. Das Rückhaltebecken war eine Notwendigkeit, also erteilte auch die Behörde keine weiteren Auflagen. Aber für das Management und Mehrheitseigentümerin Eva Hofmann war es keine Frage, Ersatz für die entnommenen Pflanzen zu leisten. Gemeinsam mit dem lokalen Landschaftspflegeverein "Bergman(n)dl" wurde ein Konzept zur Förderung der Biodiversität auf dem Werksgelände ausgearbeitet. Jetzt wurden in der Sickermulde Setzlinge schützenswerter Baumarten eingewurzelt und Samen von seltenen Pflanzen gestreut. Hofmann, sie ist die Ururenkelin des Kirchdorfer Gründervaters Adolf Hofmann, legt dabei nicht nur Wert auf den Erhalt der von den Vorvätern geerbten Streuobstwiese auf dem Fabriksgelände, sondern will den Garten ausbauen: "Natur ist wichtig, wir müssen dafür Sorge tragen, dass auch alte Obstbestände bewahrt bleiben. Es ist schön, wenn Mitarbeiter Obst aus dem werkseigenen Obstgarten genießen und wir damit ein bisschen Natur in die Industrie bringen können." Der Obstgarten ist natürlich auch der Imagepflege nicht abträglich, das Zementwerk soll nicht nur im Zusammenhang mit Betonieren, sondern auch mit Umweltschutz gesehen werden.

Mit dem Landschaftspflegeverein "Bergma(n)ndl" ist das Kirchdorfer Zementwerk jedenfalls eine über das jetzige Projekt hinausgehende Naturpartnerschaft eingegangen. Diese Zusammenarbeit, um die Artenvielfalt wieder zu steigern, hat der Lions Club unterdessen auch mit seinem Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet.

mehr aus Steyr

Landjugend kürt die besten Redner

Stadt hob Erhaltungsbeiträge kräftig an: "Ist das eine neue Art von Vermögenssteuern?"

Campingplatz in Hinterstoder: "Ein Resort wie dieses passt nicht hierher"

Ex-Bürgermeister und Kulti-Wirt passt die rote Jacke gut

Autor
Hannes Fehringer
Lokalredakteur Steyr
Hannes Fehringer
Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

0  Kommentare
0  Kommentare
Die Kommentarfunktion steht von 22 bis 6 Uhr nicht zur Verfügung.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben.
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
Aktuelle Meldungen