Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    Anmeldung
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.

gemerkt
merken
teilen

Großgemeinde Waidhofen wird kirchlich "zerrissen"

Von OÖN, 22. April 2024, 19:45 Uhr
Großgemeinde Waidhofen wird kirchlich "zerrissen"
Die Pfarre Böhlerwerk kommt in einen Verband mit Waidhofen. Bild: Pfarre Böhlerwerk

WAIDHOFEN, SONNTAGBERG. Stift Seitenstetten behält die Pfarren Windhag und St. Georgen in der Klaus in seinem Wirkungsbereich.

Dass die Pfarre Böhlerwerk im Verbund mit der Basilika auf dem Sonntagberg und der Kirche in Gleiß vom Stift Seitenstetten betreut wird, fuße auf einer Absprache mit dem Abt des Benediktinerklosters Petrus Pilsinger, sagt der Böhlerwerker Pfarrkoordinator und Pfarrgemeinderatsobmann Thomas Resch. Ab Oktober wird der Pastoralassistent und Diakon in einem Team unter der Führung des neuen Waidhofner Pfarrers Christian Poschenrieder im Pfarrverband tätig sein, der dort geschaffen wird.

An der katholischen Basis sind nicht alle mit der neuen Grenzziehung glücklich. Schon allein deshalb nicht, weil die Arbeiterpfarre Böhlerwerk fortschrittlich geprägt ist, während die Seelsorge in Waidhofen seit jeher konservativ ausgerichtet ist. Herbert Döller, der scheidende Stadtpfarrer, und Reinhard Kittl, Emeritus der Pfarre Zell, waren Hochwürden vom alten Schlag und dabei beide sehr volksnahe. Die Bestellung von Poschenrieder, der in Heiligenkreuz Theologie studiert hat und der sehr konservativen Bruderschaft vom heiligen Josef angehört, folgt ihrer Linie.

Der aus Bayern stammende Diözesanpriester, der mit seiner Seelsorge als Blogger und Youtuber im Internet aber keineswegs von gestern ist, wird in dem neuen Pfarrverband kein geeintes Waidhofen vorfinden. Das Stift Seitenstetten lehnte es ab, die Pfarren Windhag und St. Georgen in der Klaus, die sich als Waidhofner Katastralen im Wirkungsbereich der Patres befinden, in den Verband einzubringen. Das Stift galt immer als Bürge für die Kirche nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil. Resch ist grundsätzlich zuversichtlich, "dass uns diese nötige Reform gelingt".

mehr aus Steyr

Etappensieg für Gemeinde vor Gericht: Baubescheid für Campingplatz gültig

Kaiserliches Kabarett in der Schwimmschule

Polizeihubschrauber rettet Wanderer (75, 77) im Bezirk Kirchdorf

Radler-Kollision in Kremsmünster: 82-Jähriger schwer verletzt

Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

3  Kommentare
3  Kommentare
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
Caesar-in (3.795 Kommentare)
am 23.04.2024 09:09

Die katholische Kirche hat schon ein deutlich erkennbares Ablaufdatum. Das meiste davon haben die sich selbst geschaffen.

lädt ...
melden
antworten
espresso.perdue (717 Kommentare)
am 23.04.2024 08:25

Tja, Innensicht und Aussensicht der kath Kirche gehen mittlerweile diametral auseinander. Die kath Kirche reduziert sich durch ihre konservative Beharrung selbst zum unbedeutenden Minderheitsverein.

lädt ...
melden
antworten
2020Hallo (4.362 Kommentare)
am 22.04.2024 20:42

Ja, so schaffen sie es dass wieder einige „Schäfchen“ aus der Kirche austreten, in Gmunden schafften sie es auch so - ein super Pfarrer wurde versetzt und wir traten aus der Kirche aus………

Denkt da jemand oder wofür ist das alles gut? 🙈🙈🙈👎

Was denkt sich der Herrgott im Himmel darüber? 🤔🙈

lädt ...
melden
antworten
Aktuelle Meldungen