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Daniel Goriupp störte die Vorwärts-Geburtstagsfeier

Von Gerald Winterleitner, 13. April 2024, 14:12 Uhr
Milan Ziric (am Boden) erzielte per Kopf spektakulär das 1:1 für Vorwärts Steyr gegen die WAC-Amateure. Am Ende verlor Steyr mit 1:2. Bild: Moser

STEYR. Die Rot-Weißen verloren daheim gegen Schlusslicht WAC Amateure mit 1:2.

Freibier, Grillerei und endlich wieder einmal mehr als 1000 Fans in der Liwest-Arena an der Volksstraße – es war alles angerichtet, um gegen die WAC Amateure, Tabellenschlusslicht in der Regionalliga Mitte, mit dem fünften Heimsieg in Folge ein ausgelassenes Fest zum 105. Geburtstag des SK BMD Vorwärts Steyr zu feiern. Doch dann kam es schlimmer, als Trainer Markus Eitl in seiner Analyse vor dem Spiel gegen Wolfsberg vorhergesagt hatte: "Wir müssen alles investieren, um hier voll zu punkten."

Ob der WAC alles investierte, sei dahingestellt. Fakt ist aber, dass die Kärntner voll punkteten und die Heimreise aus Steyr mit drei Zählern im Gepäck dennoch als Tabellenletzter antraten.

Rückstand nach acht Minuten

Eitls Warnung vor den Gästen war schon in Minute drei gerechtfertigt. Da landete ein Abschluss von WAC-Kapitän Karic knapp neben dem Tor von Vorwärts-Schlussmann Michael Fauland. Doch nur fünf Minuten später stand es 0:1. Der 19-jährige Daniel Goriupp war zur Stelle, nachdem die Vorwärts-Abwehr den Ball nicht unter Kontrolle gebracht hatte.

Es war der Weckruf für die Rot-Weißen, die sich fortan mehr um das Spiel bemühten. Zuerst scheiterte noch Mirsad Sulejmanovic, doch in der 25. Minute war Milan Ziric nach einem Freistoß per Kopf zur Stelle und erzielte das 1:1. Kurz vor dem Pausenpfiff hätte dann ein energischer Vorstoß von Oliver Filip ein Tor verdient gehabt, sein Stanglpass fand aber keinen Abnehmer.

Auch in Hälfte zwei starteten die Gäste besser ins Spiel. Und es war neuerlich Goriupp, der in der 64. Minute mit seinem vierten Saisontreffer endgültig zum Partycrasher wurde. Sein Solo durch die Vorwärts-Abwehr schloss er mit einem satten Schuss unter die Latte zum 1:2 ab. Dabei blieb es dann auch, da unter anderem Vorwärts-Kapitän Stefan Goldnagl zweimal per Kopf nur knapp scheiterte.

Ein wenig ratlos nach Abpfiff zeigte sich SKV-Trainer Markus Eitl: "Wir tun uns leider schwer, wenn sich die Mannschaft selbst in der Favoritenrolle fühlt." Eitl ließ aber auch Selbstkritik durchblicken: Vielleicht habe er nicht die gegen den WAC passenden elf Spieler für die Startformation nominiert.

Noch acht Punkte Polster

Es werde noch dauern, die Wunden nach dieser Niederlage zu lecken, dennoch habe er seine Schlüsse gezogen: "In dieser so ausgeglichenen Liga entscheiden eben Kleinigkeiten. Und wenn die Lust am Verteidiger fehlt, ebenso die Laufbereitschaft und wir insgesamt nicht griffig genug sind, dann verlieren wir auch gegen Teams aus dem unteren Drittel."

Aktuell gehört Vorwärts auf Rang sechs noch zur oberen Tabellenhälfte, der Abstand auf einen Abstiegsplatz beträgt allerdings nur noch acht Punkte.

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Autor
Gerald Winterleitner
Lokalredakteur Steyr
Gerald Winterleitner
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