Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    Anmeldung
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.

gemerkt
merken
teilen

Künstlerin plant rotes A auf „Toten Mann“ zu bauen

Von Von Christopher Buzas, 22. Oktober 2010, 00:04 Uhr
Künstlerin plant rotes A auf „Toten Mann“ zu bauen
"Es geht dabei um die Sensibilisierung gegen die geplante Skischaukel." Susanne Posegga, Künstlerin Bild: privat

SPITAL/PYHRN, VORDERSTODER, ROSSLEITHEN. Mitten in das Naturschutzgebiet Warscheneck möchte die Künstlerin Susanne Posegga ein neun Meter hohes und zehn mal drei Meter breites, rotes A aufstellen. Experten bezweifeln, dass Posegga die Genehmigung dafür erhält.

In verschiedenen Internetforen, hat es bereits Reaktionen auf Poseggas Vorhaben, das unter dem Titel „A“bau.. steht, gegeben. „Viele Leute regen sich unheimlich darüber auf. Ich erwarte auch bald Anrufe mit der Frage, ob ich wahnsinnig bin“, sagt die Künstlerin. Posegga möchte mit ihrem Projekt ein sichtbares Zeichen setzen. „Es geht dabei ganz klar um die Sensibilisierung gegen die geplante Skischaukel.“ Wie berichtet gibt es Pläne die Skigebiete Hinterstoder und Wurzeralm mittels Liften zu verbinden.

A statt Bergstation

„Das A soll genau dort stehen, wo die Bergstation von der Frauenkarseilbahn geplant ist“, sagt Posegga. Sie ist gespannt „ob die Leute auf die Verbindung zwischen dem A und der geplanten Skischaukel draufkommen“. Am Donnerstag hat die 41-Jährige um Genehmigung für ihr Vorhaben bei der Naturschutzabteilung des Landes Oberösterreich, der Naturschutzabteilung des Bezirkes Kirchdorf, den Bundesforsten, sowie den drei betroffenen Gemeinden Spital/Pyhrn, Roßleithen und Vorderstoder angesucht. Erteilen kann die Genehmigung aber nur das Land Oberösterreich. Eine erste Rückmeldung hat Posegga laut eigener Aussage bereits von den Bundesforsten erhalten. „Die wollten dazu keine Stellungnahme abgeben“, sagt sie.

Genaue Prüfung

In der Naturschutzabteilung des Landes wird bezweifelt, ob Posegga die Genehmigung für das A, das aus den Materialien Beton und Stahl bestehen würde, erhält, da der Buchstabe mitten im Naturschutzgebiet stehen soll. „Ich kenne das Projekt noch nicht und möchte der Prüfung nicht vorgreifen, aber ich glaube nicht, dass wir die Genehmigung für das A erteilen“, sagt Gottfried Schindlbauer, Leiter der Abteilung Naturschutz des Landes. Natürlich werde das Vorhaben aber genau geprüft. Ein bis zwei Wochen soll es dauern, bis entschieden ist, ob Posegga ihr Projekt verwirklichen darf oder nicht. Sollte die Behörde keine Genehmigung erteilen, plant Posegga einen Antrag auf Aufhebung des Naturschutzgebietes zu stellen.

Überrascht von der Idee, das A zu errichten, zeigt sich Vorderstoders Bürgermeister Gerhard Lindbichler (VP). „Das ist ja mitten im Naturschutzgebiet. Ich kann mir das noch nicht so ganz vorstellen“, sagt er.

In einer Fotomontage (siehe obenstehendes Foto), ist bereits zu sehen, wie das A auf dem Gipfel thront. Posegga überlegt, ob sie davon Postkarten und Poster machen lässt.

mehr aus Steyr

Lions-Adventkalender hilft Kremstaler Schülern

Horror-Komödie feiert am Mittwoch Premiere

Hallenbad: Abbruchmaterial recycelt

Gemeinderatsgehälter für frisches Gemüse und Obst

Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

5  Kommentare
5  Kommentare
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
mai_tai (45 Kommentare)
am 23.10.2010 14:12

Ein guter Einfall auf diese Weise wird die Nichtmöglickeit des Seilbahnprojekts ja schon im vorhinein entschieden.... sofern der Plan aufgeht...

lädt ...
melden
antworten
( Kommentare)
am 23.10.2010 10:31

Natürlich werden sich der HupfSeppl, der Anschober sowie Herr und Frau Hofrat Unwichtl und Krampfadl querlegen, weil es darf nicht sein, was nicht sein darf.

Aber eine vertrottelte Seilbahn über-durch-ins Naturschutzgebiet setzen, das hat sofort die Zustimmung der Obgenannten.

Oder aber wird die ganze Seilbahngeschichte eine Vergütung dafür, dass ein ganz bestimmter Seilbahnbetreiber beim "Kasberg" eingestiegen ist und so einem Giebelkreuzler etliche Sorgen abgenommen hat !


Hoffentlich befreit sich der Anschober einmal aus der Umarmung seines HupfSeppl und haut auf die Pauke ......... viel Hoffnung habe ich zwar nicht, aber er könnte einmal über seinen Schatten springen.

lädt ...
melden
antworten
( Kommentare)
am 22.10.2010 09:15

Ich bezweifle ebenfalls, dass die Aktionistin dafür eine Genehmigung erhält.
Sollte sich allerdings herausstellen, dass die zu errichtenden Betonfundamente später auch von der Betreibergesellschaft der geplanten Seilbahnanlage verwendet werden könnten, sieht die Sache schon wieder viel genehmigungsfähiger aus......

lädt ...
melden
antworten
fcp (197 Kommentare)
am 22.10.2010 09:56

sollte das "A" nicht genehmigt werden, darf es hinterer auch kein "B" geben, also die Genehmigung für die Seilbahnstation.

lädt ...
melden
antworten
fcp (197 Kommentare)
am 22.10.2010 09:04

ist bei weitem nicht so ein massiver Eingriff in die Natur wie eine Seilbahnstation.
Dagenen sollte es einfach sein, die Genehmigung dafür zu erhalten.

lädt ...
melden
antworten
Aktuelle Meldungen