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Oberösterreich

Riesen-Schwammerl im Innviertel gefunden

Von nachrichten.at   17. September 2019 08:32 Uhr

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Bild 1/40 Bildergalerie: Zeigen Sie uns Ihren Schwammerl-Fund

INNVIERTEL. Mehr als ein halbes Kilo wog der Wiesenchampignon, den ein Fotograf kürzlich im Bezirk Ried im Innkreis entdeckte.

Da traute Fotograf Alois Litzlbauer seinen Augen nicht: Was er auf einer Wiese in der Ortschaft Kobernaußen bei Lohnsburg (Bezirk Ried im Innkreis) zunächst für Riesenboviste hielt, entpuppte sich aus der Nähe als kolossale Champignons.

Rund 700 Gramm wiegt der größere der beiden Champignons. 

Der größere hatte einen 30 Zentimeter breiten Hut, war 25 Zentimeter hoch und 700 Gramm schwer, der zweite war wenig kleiner.

Riesen Wiesenchampignon
Fast 30 Zentimeter Durchmesser.

"Selbst für mich als passionierter Schwammerl-Sucher ist das ein phänomenaler Jahrzehnte-Fund", gab sich der Innviertler beeindruckt. Den Fund teilte sich Litzlbauer mit Lukas Burgstaller, dem Besitzer der Wiese. Die Rekord-Schwammerl reichten für zwei mehr als ansehnliches Pilzschnitzel. 

Zehn-Zentimeter-Eierschwammerl

Dass der Innviertler Boden ein guter für Schwammerl sein dürfte, zeigt auch eine Nachricht, die die OÖN kürzlich via Facebook erreichte. Zehn Zentimeter war das Eierschwammerl groß, das Bastian H. in einem Wald im Innviertel fand. Wo genau, das will der OÖN-Leser freilich nicht verraten. Laut seinen Recherchen soll es sich um eines der größten je gefundenen Eierschwammerl handeln. 

So eine großes Eierschwammerl hat Bastian H. noch nie gesehen.

Und noch ein kapitaler Pilzfund wird aus dem Innviertel gemeldet: Georg Reiter (Bild hinten links) fand eine überdimensionale "Krause Glucke" im Kobernaußerwald. Stolz präsentierte er die Entdeckung seinem Enkel Tobias (Bild vorne links) und dessen Freunden. Das Gewächs, das äußerlich stark an einen Badeschwamm erinnert, ist ein oft verkannter Speisepilz. Und dieser reichte für viele Portionen g'schmackige Schwammerlsauce, schreibt OÖN-Leserin Kerstin Schatzl aus Lohnsburg zum Beweisfoto:

Die "Kraus Glucke" gehört zu den Speisepilzen.

Bei einem 10-minütigem Waldspaziergang mit seinem Schatz fand Gerhard Harrer ebenfalls einige schöne Exemplare:

Zeigen Sie uns Ihren Schwammerl-Fund! 

September und Oktober gehören zu den besten Monaten für Schwammerlsucher, sagt Helmut Pammer, Pilzexperte des Biologiezentrums des Landes, den OÖN kürzlich. "Das kann sogar bis in den November hinein gehen, wenn es nicht friert." Pammer erwartet heuer auf jeden Fall vielerorts eine reiche Ernte – an manchen Stellen sogar im Überfluss. "Da kommt noch genug, auch Eierschwammerl wird’s noch geben." Aber vor allem für Stein- oder Herrenpilze sei der Herbst die optimale Zeit. 

  • Fotos gesucht! Wie sieht Ihre Schwammerl-Ausbeute aus? Schicken Sie uns ein Foto Ihres Pilz-Fundes an online@nachrichten.at, via Facebook oder WhatsApp! Die besten Bilder veröffentlichen wir in einer Galerie. Die Plätze verraten wir selbstverständlich nicht! 
  • Lesen Sie zu diesem Thema auch: Der Wald hat wieder serviert, Schwammerl und Pilze. Doch Vorsicht! Die Verwechslungsgefahr ist hoch. Eine Hilfe für Schwammerlsucher, von Manfred Wolf.
  • Quiz: Kann man Sie beruhigt in den Wald schicken, um ein paar Pilze fürs Abendessen zu sammeln, oder muss man Angst haben, dass Sie die ganze Familie vergiften werden? Testen Sie Ihr Wissen im Schwammerl-Quiz

 

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