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Mühlviertel

Geismayr pulverisierte Streckenrekord im Granitmarathon um 15 Minuten

29. Mai 2022 19:07 Uhr

Geismayr pulverisierte Streckenrekord im Granitmarathon um 15 Minuten
Der 20. Granitmarathon rund um Kleinzell war am Wochenende ein Fest für Mountainbiker und Fans.

KLEINZELL. Nach zwei Jahren Rennpause feierte das Kleinzeller Kultrennen eine gelungene Rückkehr.

Rennjubiläum, Staatsmeisterschaft, vor allem aber eine gelungene Rückkehr des Rennsportflairs brachte am Wochenende der Granitmarathon rund um Kleinzell. Aufgewertet wurde der Granitmarathon heuer durch den Staatsmeisterschafts-Status im MTB-Marathon. Damit traten die Größen des österreichischen Bike-Sports in der Granitlandgemeinde in die Pedale. Das galt insbesondere für den dreifachen Weltmeister und siebenfachen Staatsmeister Alban Lakata. Tatsächlich diktierten die Topfavoriten Alban Lakata, Daniel Geismayr sowie Karl Markt auf der Raiffeisen-X-Treme-Distanz (90 km / 3.100 Höhenmeter) das Renngeschehen. Am Ende war es Daniel Geismayr, der in einer beeindruckenden Fahrzeit von 3:44 Stunden den alten Streckenrekord um 15 Minuten verbesserte und damit seinen vierten Staatsmeistertitel bejubeln durfte.

Tochter hielt Mutter auf Distanz

Spannung bis zum Schluss bot das Staatsmeister-Rennen bei den Damen, in dem sich Angelika Tazreiter um vier Sekunden gegenüber Clara Sommer durchsetzte. Auf dem dritten Platz brachte einmal mehr Claras Mutter Sabine Sommer eine herausragende Leistung ins Ziel. Über die 90 Kilometer behielt bei den Damen Bianca Morvillo gegenüber Verena Pröll die Oberhand.

Wenngleich das Starterfeld in Summe nicht die Größe vergangener Jahre erreichte, zeigte sich OK-Chef Jürgen Scalet angesichts von 600 Startern durchaus zufrieden: "Nach zwei Jahren Corona war es schwer abschätzbar, ob die Biker noch Lust haben, sich im Rennen zu messen. Wir sind mit der Zahl zufrieden, auch wenn es Luft nach oben gibt." Man habe deshalb versucht, schon bei der Planung des Rennens bei den Fixkosten auf die Bremse zu steigen. In gewohnter Stärke traten hingegen die rund 400 ehrenamtlichen Helfer auf. Auch sie hatten die gewohnten Abläufe schnell wieder im Blut.

Bereits am Samstag nahmen 120 Kinder und Jugendliche der Altersklassen U7, U9 und U11 hoch motiviert ihre Runden in der Mountainbike-Arena von Kleinzell in Angriff. Für die Starter in der U13, U15 und U17 ging es im "PopaFlo-Technik-Sprint" um einen guten Startplatz für das nachfolgende Cross-Country-Rennen, wo sie großes technisches Können sowie eine bärenstarke Kondition unter Beweis stellten.

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