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Freistädter Berufsschüler restaurieren historische Stätten rund um Neapel

03. Oktober 2022, 02:37 Uhr
Freistädter Berufsschüler restaurieren historische Stätten rund um Neapel
Die Berufsschüler mit ihren Betreuungslehrern vor der Abreise in Freistadt. Bild: Berufsschule Freistadt

FREISTADT. Gearbeitet wird mit Lehrlingen aus Spanien, Italien, Lettland und Griechenland.

Einen Blick über den heimischen Tellerrand hinaus werfen und andere Länder der Europäischen Union kennenlernen. Was in höheren Schulen schon seit längerem gang und gäbe ist, nehmen nun auch auszubildende Fachkräfte aus der Bauindustrie und dem Baugewerbe, die in Freistadt die Berufsschule besuchen, in Angriff. Sie absolvieren ein "Erasmus+"-Projekt, das innerhalb der EU den Austausch junger Fachkräfte fördert.

Am Donnerstag machte sich die Gruppe gemeinsam mit ihren Betreuungslehrern auf den Weg nach Süditalien. Am Wochenende stand ein Intensiv-Sprachkurs auf dem Programm, um die wichtigsten Redewendungen, Baustellen-Begriffe und nicht zuletzt Kulinarisches benennen zu können. Seit heute wird fleißig auf verschiedensten Baustellen rund um Neapel gearbeitet. Zwei Wochen lang sammeln die jungen Oberösterreicher von nun an Erfahrung im Umgang mit Arbeitspartien aus den Partnerländern Italien, Spanien, Griechenland und Lettland.

Arbeits- und Bauweisen, die sie in Österreich bisher noch nie gesehen haben, werden die jungen Baufachleute dabei erwarten. Wann hat man schon die Möglichkeit, bei der Sanierung einer alten Getreidemühle in einem Nationalpark oder einer ehemaligen Kirche, welche zu einem Wohnhaus umgebaut wird, mitzuwirken? Außerdem dürfen die Österreicher bei historischen Ausgrabungen in Pozzuoli mitwirken. Während der römischen Republik war Pozzuoli die bedeutendste Hafenstadt des Reichs. Es wurde sogar erwogen, einen schiffbaren Kanal bis nach Rom zu errichten. "Was diese Ausgrabungen zum Vorschein bringen, darüber können unsere Schüler hoffentlich schon bald berichten", sagt Harald Röck, der "Erasmus+"-Projektkoordinator der Berufsschule Freistadt.

Eine der Erfahrungen, die die Berufsschüler schon am Kennenlern-Wochenende gemacht haben, ist die Tatsache, dass die Tätigkeiten eines Maurers außerhalb von Österreich eher der Bezeichnung "Hochbauer" gerecht werden. Denn neben dem gewohnten Mauern mit Ziegeln stehen dort auch Malen, Trockenbau, Bodenlegen, Klimaanlagenwartung und Elektroinstallation an der Tagesordnung.

Für ihre Teilnahme erhalten die Auszubildenden neben Zertifikaten und Arbeitsbestätigungen auch ein Fotobuch zur Erinnerung. Viel mehr wert sind freilich die Erfahrungen und erlernten Kompetenzen, von denen sie ein Leben lang profitieren werden. (lebe)

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