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Auto beschlagnahmt: Raser (19) mit 193 km/h in Kleinzell gestoppt

Von Eva Hoffmann, 08. Juni 2024, 12:00 Uhr

KLEINZELL. Mit knapp 200 km/h raste ein 19-Jähriger am Freitagabend in Kleinzell (Bezirk Rohrbach) über die Rohrbacher Straße (B127).

Die Polizei hatte den gebürtigen Kosovaren aus dem Bezirk Grieskirchen schon von weitem kommen sehen: Im Bereich der Neufeldner Brücke ist die Straße gut einsehbar, die Beamten maßen eine Geschwindigkeit von 199 km/h. Abzüglich der Messtoleranz bleiben 193 km/h übrig und damit 93 km/h mehr als auf Freilandstraßen erlaubt. Die Streife nahm die Verfolgung auf und stoppte den Burschen. Mit in seinem Audi A4 hatte er ein befreundetes Pärchen. Der 19-Jährige gab an, er sei so schnell unterwegs gewesen, weil er eine Bekannte aus Altenfelden abholen wollte. 

"Extrem rücksichtslos" 

"Das ist schon extrem rücksichtslos. Man kann ja nie sagen, ob Wild über die Straße läuft oder irgendwo vielleicht Teile auf der Fahrbahn liegen", sagt Klaus Scherleitner, Leiter der Landesverkehrsabteilung, am Samstag im Gespräch mit den OÖNachrichten. Fix ist für ihn jedenfalls, dass so etwas "nicht einfach passiert. Es kann schon sein, dass man auf einer langen Geraden wie in dem Bereich übersieht, wie schnell man eigentlich unterwegs ist. Aber bei knapp 200 km/h ist das eine bewusste Handlung." 

Das Auto ist jetzt erstmal weg, damit auch der Führerschein des 19-Jährigen. Nicht nur er, auch sein Vater wird mit der ganzen Sache keine Freude haben: Das Auto ist auf ihn zugelassen. Nun liegt der Ball bei der Bezirkshauptmannschaft Rohrbach: Binnen 2 Wochen hat sie zu prüfen, ob der Wagen zurückgegeben werden muss oder zwangsversteigert wird. 

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Autorin
Eva Hoffmann
Redakteurin
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22  Kommentare
22  Kommentare
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mei_meinung (2.091 Kommentare)
am 09.06.2024 14:09

Verschrotten. Und der Fahrer muss das Knopferl für die Presse selber drücken. Egal wem das Teil gehört.

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linz2050 (6.723 Kommentare)
am 09.06.2024 12:27

Ich hoffe die Gesetze werden bald so geändert das die Beschlagnahme und Verwertung auch dann erfolgt wenn der FahrerIn nicht der BesitzerIn ist.

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il-capone (10.491 Kommentare)
am 09.06.2024 07:42

Auf die Strass picken, am besten dort wo man annähernd 200 fahren kann. Muss ja nicht Autobahn sein.
Dann aber gleich mind 1 Woche. 🤪

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Infoplus (1.191 Kommentare)
am 08.06.2024 21:39

Wird einem die Waffe bei einem Banküberfall auch nicht entzogen? Ah hier gehts um Eigentum beim Raser nur um Menschenleben

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espresso.perdue (726 Kommentare)
am 08.06.2024 16:05

Naja, zumindest haben Papa und Burli jetzt einmal 2 Wochen Zeit zum Nachdenken, und ein paar Behördengänge.
Tja, und im Wiederholungsfall ….

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Hanspeter (224 Kommentare)
am 08.06.2024 15:08

Ohne wenn und aber Verwertung durch die Behörde = Zwangsversteigerung oder Verschottung.
Nur so wird diese Gruppe vielleicht lernfähig.

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spoe (14.033 Kommentare)
am 09.06.2024 06:55

Gesetze werden überbewertet. Muhaha.

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SePatzian (1.959 Kommentare)
am 08.06.2024 14:52

"... Das Auto ist jetzt erstmal weg, damit auch der Führerschein des 19-Jährigen ..."

Der junge Kosovare soll unbesorgt sein.

So unmenschlich ist man hier bekanntlich gegen Extremraser nicht, um ernsthaft umzusetzen was per Gesetz angekündigt wurde und der Innenminister in Vorwahlzeiten anfänglich so eifrig zu inszenieren und suggerieren versuchte.

Bisher wurde noch kein einziges beschlagnahmtes Fahrzeug versteigert. Und, Hand auf Herz: Was passiert nach Verwaltungsstrafrecht schon, bloß weil man trotz abgenommenen Führerscheins beim Extremrasen ertappt wird?

Jeder Klimakleber muss härtere Gangart des Rechtsstaates fürchten denn Extremraser.

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Augustin65 (1.152 Kommentare)
am 08.06.2024 15:19

Aja, wann wäre denn jemals einem "Klima"........ etwas passiert?

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Weltliner (498 Kommentare)
am 08.06.2024 21:01

de Windl sitzt schon

zwar in einem frauengefängnis aber immerhin

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spoe (14.033 Kommentare)
am 09.06.2024 06:57

Ja, aber nur Ersatzarrest, also freiwillige Aktion.

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Natscho (4.949 Kommentare)
am 09.06.2024 17:52

Ersatzarrest geht nur bei Uneinbringlichkeit der Strafe du Gscheidian. Deswegen heißt der ja so

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silver (268 Kommentare)
am 08.06.2024 21:01

Erste gestern war die Meldung das die grad einsitzen 45 Tage oder so...zumindest die blonde Deutsche Dame sitzt grad...Also ich geb ihm recht wenn man beide Strafdaten vergleicht seh ich die Klimakleber wirklich harmloser die Nerven nur

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spoe (14.033 Kommentare)
am 09.06.2024 06:59

Nein, Klimakleber sitzen bis jetzt nur freiwillig den Ersatzarrest ab, wegen Nichtbezahlung der Geldstrafen.

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SePatzian (1.959 Kommentare)
am 09.06.2024 07:25

Welches Gefährdungspotential für andere Menschenleben haben Klimakleber gegenüber Extremrasern?

Da darf man ihren Emotionen im Straßenverkehr freien Lauf lassenden Lenkern, welche ihr Fahrzeug als Waffe gegen Klimakleber einsetzen höheres Gefährderpotential zuordnen.

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2020Hallo (4.440 Kommentare)
am 08.06.2024 14:09

Wohl a bisserl zu schnell…….🙈

Für längere Zeit den Schein weg und das Auto versteigern - dann würde er zum Denken kommen!

Zu Fuß ist viel Zeit zum Überlegen und Nachdenken! 👍👍👍

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NeujahrsUNgluecksschweinchen (27.068 Kommentare)
am 08.06.2024 12:34

Wär für Zwangsversteigerung. Damit Papi künftig darauf achtet, wem er sein Fahrzeug anvetraut.

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spoe (14.033 Kommentare)
am 08.06.2024 13:46

Blöd nur, dass es per Gesetz nicht möglich ist.
Aber egal, es geht sowieso nur um den Wahlkampf-Effekt.

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Superheld (13.261 Kommentare)
am 08.06.2024 12:20

Wenn das Auto auf jemand anderen als den Täter zugelassen ist, gibt es nur die vorläufige Beschlagnahme durch die Polizei für maximal 2 Wochen, aber keine Beschlagnahme (durch die Behörde) und auch keinen Verfall (Verwertung durch Behörde). Das ist ganz klar im Gesetz geregelt.

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MartinRauch (1 Kommentare)
am 08.06.2024 12:10

Ihr könnt doch einem Kosovaren nicht das Auto wegnehmen!

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Feinschmeckerhas (908 Kommentare)
am 08.06.2024 12:20

Und den FS dazu.

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grannysmith (964 Kommentare)
am 08.06.2024 16:00

Genauso wie besoffenen Landtagsabgeordneten

Selbstüberschätzung ist weit verbreitet

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