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Sonnenkraftwerk kurz vor dem Bau

13. April 2012, 00:04 Uhr
Sonnenkraftwerk kurz vor dem Bau
Vermietete Dachflächen werden von Helios mit Anlagen bestückt. Bild: Reuters

FREISTADT. Das größte Sonnenkraftwerk Österreichs – Helios – steht kurz vor seinem Bau. Insgesamt werden 100 Flächen mit Photovoltaikanlagen bestückt, über Internet werden diese dann virtuell gesteuert und verbunden.

Die Kosten dafür liegen bei vier Millionen Euro, die der Verein Energie Bezirk Freistadt über Bürgerbeteiligung einnehmen möchte. „Das ist uns zur Hälfte bereits gelungen“, freuen sich die Geschäftsführer der Helios Sonnenstrom GmbH Norbert Miesenberger und Martin Fleischanderl. Die Helios GmbH ist eine Tochter des Vereins Energie Bezirk Freistadt, die Gewinne sind ebenso wie der Verein gemeinnützig.

Die Bürgerbeteiligung wird über sogenannte Sonnen-Bausteine organisiert. Knapp die Hälfte ist bereits verkauft. „Im Durchschnitt werden zwischen 6000 und 7000 Euro investiert“, sagt Miesenberger. Der Großteil der Investoren kommt aus dem Bezirk Freistadt, ebenso die zur Verfügung gestellten Flächen. „Unser Schwerpunkt liegt auf dem Mühlviertel, aber es können sich auch Interessenten aus anderen Regionen melden“, so die Geschäftsführer. Die Flächen, auf denen die Photovoltaikanlagen installiert werden, sind zu 80 Prozent Dächer öffentlicher Gebäude. Ende April soll mit dem Bau begonnen werden. Dafür hat Helios zwei Generalunternehmer beauftragt, Litenertec aus Leopoldschlag und Solar Energy aus St. Veit an der Glan. „Helios ist eines der faszinierendsten Projekte und auch das größte in ganz Österreich. Wir freuen uns, daran mitarbeiten zu können. Um den Wertschöpfungsgedanken zu erhalten, verwenden wir, wo möglich, Produkte aus Österreich“, sagt Andrea Dober von Solar Energy. Dass das Interesse an Photovoltaik derzeit sehr groß ist, merkt sie täglich bei Vorträgen: „Wir haben immer rund 100 Besucher. Und überall stelle ich Helios vor. Dieses Projekt hat schon einige Nachahmer gefunden. Derzeit gibt es 30 Initiativen für Bürgerbeteiligung.“

Weitere Informationen auf www.helios-sonnenstrom.at

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16  Kommentare
16  Kommentare
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gerald160110 (5.621 Kommentare)
am 15.04.2012 18:16

vertretbare photovoltaikanlage aufs dach, die von fleissigen chinesischen kinderhänden produziert wurde zwinkern

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Gegenpol (361 Kommentare)
am 13.04.2012 22:49

Pumpen angetrieben, welche Wasser in einen Speichersee pumpen. Nachts bzw. zu Zeiten wo man mehr Strom braucht, wird das Wasser abgelassen und schießt durch Rohre den Berg zum Kraftwerk herab. Dabei wird eine Turbine in Rotation versetzt, welche einen Generator antreibt. Dadurch entsteht - wie wir in der Schule lernten ( falls wir da nicht gerade krank waren ) Strom. Somit haben wir eine Möglichkeit, Strom zu speichern. Wenn auch mit Verlusten, denn bei diesem Prinzip geht natürlich Energie " verloren " dennoch rechnet sich das System. Die Vernetzung über Internet ( was eigentlich kein Internet ist - doch dieses Thema lassen wir hier mal ) dient dazu, entsprechende Informationen aus der Ferne abzurufen. Wie etwa, wie viel Strom kann diese Anlage im Augenblick produzieren. Rechnet es sich, diesen Strom zu speichern. Rechnet es sich diesen Strom weiter zu transportieren, oder schüttet es dort in strömen und die Sonneneinstrahlung ist gering ? So noch Fragen ?

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Gegenpol (361 Kommentare)
am 13.04.2012 22:41

da fällt mir zwangsläufig der Volltrottel aus Uttendorf im Innviertel ein, welches sich einen Geigerzähler zulegte, da er erfahren hatte, dass aus seiner Steckdose auch Atomstrom kommt. Dieser könnte ja radioaktiv sein - soviel zum technischen Verständnis. Genau so ist es, wenn ich mir hier so manche Kommentare durchlese. Dann mal zur allgemeinen Verständnis - auch für Dummis....
Eine Fotovoltaikanlage liefert Strom - Gleichstrom von bis zu 600 Volt. Jedoch nur, wenn Licht auf die Module fällt. Im Gegensatz zur Solaranlage braucht es dazu nicht warm sein Es ist ein Irrtum, dass die Anlage bei hochsommerlichen Temperaturen mehr Strom liefert. Der Gleichstrom wird in einem Wechselrichter auf 230 bzw 400 Volt Wechsel/Drehstrom mit einer Frequenz von 50 Hz umgerichtet und in das öffentliche Netz eingespeist. In der BRD etwa wird soviel Solarstrom produziert, dass man soviel auf einmal gar nicht verbrauchen kann.Mit diesen " überschüssigen " Strom werden in Speicherkraftwerken(weiter Teil2)

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jago (57.723 Kommentare)
am 13.04.2012 23:33

Ihres Auditoriums zu Volltrotteln erklärt haben - - - hänge ich einige nebensächliche Informationen dazu.

Die 600 Volt sind nur von geringer Wichtigkeit meine ich (es können bis zu 1000 sein, je nachdem, wie die Paneele in Serie geschaltet sind), wichtiger sind die WATT, die auf einem Dach zustande kommen bei voller Sonneneinstrahlung.

12 x 6 m (ist ein riesiges Dach) sind 72m² liefern 9 kW Strom bei 1000 W/m² Sonnenleistung. Pro Tag kommt das auf 30kWh durchschnittlich, 10.000 pro Jahr, extrem günstig kalkuliert.

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cicero (6.590 Kommentare)
am 15.04.2012 20:45

Für mich wäre diese Photovoltaik-Anlage zu gross.

Ich bin sehr energieeffizient und brauchte 2011 gerade einmal 4161 kWh Strom.
(Haus mit 125 m2 Wohnfläche und 65 m2 Keller - ausgebaut).

Mit Deiner Photovoltaikanlage könnte ich also 2 Häuser versorgen.
Die Energie AG OÖ arbeitet gerade massiv am Ausbau der Pumpspeicherwerke, um diesen Solarstrom auch zu speichern.

Dann wäre ich und mein Nachbar schon einmal unabhängig von den Ölscheichs.
Hört sich doch gut an, oder ?

Lieber Gott, lass die Sonne immer scheinen ! grinsen

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Ameise (45.683 Kommentare)
am 13.04.2012 21:07

die nicht nur"trenzen"sondern etwas machen...

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cicero (6.590 Kommentare)
am 13.04.2012 20:35

Ihr investiert in die Zukunft !

Wenn das Russengas in der Ukraine versickert und längst keine Öltanker mit saudischem Öl in Österreich ankommen, werdet ihr zumindest Strom haben !
Für Kühlschränke, Licht und Fernseher.

Und die Ewiggestrigen Meckeranten - besonders in den "Ballungszentren" - werden halt im Dunkeln sitzen.
(Ausser wir machen aus ganz Linz eine einzige Photovoltaik-Anlage).

Beim Heizen seid ihr Mühlviertler auch besser dran:
Man heizt halt mit Biomasse !
Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die CO2 Bilanz von z.B. Pellets wegen der O2 Produktion der Wälder positiv ist !
Und Holz wächst bei uns nach.

Oder hat hier in OÖ noch jemand eine Ölquelle ?

PS:
Für alle Fans der Großstädte:
Wie sieht denn die Versorgung von Euren Massen-Lagern in Zukunft aus ?
Oder flüchtet ihr dann (wie im Krieg) aufs Land und wärmt Euch in der Bauernstube ?

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( Kommentare)
am 15.04.2012 19:06

Deinen Kommentar zu diesem Thema gefällt mir sehr gut!

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( Kommentare)
am 13.04.2012 18:08

bewacht die ganz Anlage.In Deutschland wurden schon zig tausend
Quadratmeter gefladert und in den Osten verbracht.
Sender wie WDR etc. berichteten die letzten Jahre mehrfach
davon.

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jago (57.723 Kommentare)
am 13.04.2012 20:39

aus, das teure sind die aber nicht.

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oeggoe (17.926 Kommentare)
am 13.04.2012 08:56

übers Internet???

Aso!!

Seit wann kann Licht bzw. Strom übers Internet verbunden werden???
Denke, es werden jede Menge Meter Kabel verlegt werden!!

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eulenauge (19.448 Kommentare)
am 13.04.2012 09:09

bildet: Die staatliche Überwachung auch des Stromverbrauchs ist doch in aller Munde! Versprochen wird natürlich Einsparung ...

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kleinerdrache (9.944 Kommentare)
am 13.04.2012 18:38

... und die Sonne hätte genug Energie um alle "Energieprobleme" zu lösen.
Hätte es nicht Personen wie, unter Anderem "Edison" gegeben - dann würdest noch immer in einem finsteren Loch stecken - oba wos da bauer ned kennt, des frißt a ned.

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jago (57.723 Kommentare)
am 13.04.2012 20:45

die Photovoltaikanlage. Das kommt aus den PANEELEN raus, mehr geht nicht.

Die Wandler ins ~Netz haben einen guten Wirkungsgrad.

Damit können Sie selber rechnen.

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jago (57.723 Kommentare)
am 13.04.2012 20:36

sind die Kabel eh schon voraus verlegt worden für die Windräder.

Wegen die paar Ampere zwinkern

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cicero (6.590 Kommentare)
am 13.04.2012 20:45

Lieber oeggoe, ich nehme es Dir ja nicht übel, dass nicht jeder Mensch am Puls der Zeit sein kann.

Schon einmal etwas von "smart grids" gehört ?
Intelligente, flexibel verbundene elektrische Versorgungsnetze ?

Zu Deiner Weiterbildung:
Lokale Energieerzeuger - zB die Photovoltaikanlage in Freistadt - erzeugen gerade Strom im Überfluss (weil die Sonne scheint).
Über das intelligent verbundene Netz geht dieser Überschuss in das Pumpspeicherkraftwerk keine 100 km entfernt.
Dort wird der Strom "gespeichert".

Und Du kannst dann beruhigt bei stockfinsterer Nacht noch Dein Brathendl ins Rohr schieben ... mit Solarstrom !

Noch Fragen ?
Weitere Erklärungen sind dann kostenpflichtig, mein Stundensatz ist verdammt teuer .... grinsen

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