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„Stand-alone“: Kunst, um Frauen zu bestärken

Von Julia Popovsky, 28. Februar 2024, 13:14 Uhr
Frauenstadträtin Eva Schobesberger (li.) und die Linzer Frauenbeauftragte Anne Brack (re.) mit der diesjährigen Gewinnerin des Frauenpreises: Patricia Wenigwieser Bild: Stadt Linz

LINZ. Patricia Wenigwieser wird für ihr Engagement mit dem Frauenpreis der Stadt Linz ausgezeichnet.

„Es ist ein Projekt, das Gewalt gegen Frauen im wahrsten Sinne des Wortes in die Auslage gestellt hat“, sagt Frauenstadträtin Eva Schobesberger (Grüne). Einen Monat lang hat Patricia Wenigwieser vorigen Dezember im Pop-up-Store des Innovationshauptplatzes mit ihrer Kunstausstellung ein sichtbares Zeichen gesetzt, für ihr Engagement wird die 28-Jährige mit dem diesjährigen Frauenpreis der Stadt Linz ausgezeichnet. Dieser ist mit 5000 Euro dotiert.

Dass alleine heuer bereits sieben Femizide in Österreich gezählt wurden, unterstreiche, wie wichtig solche Initiativen wie jene von Wenigwieser seien, sagt Schobesberger. Keiner dürfe die Augen davor verschließen, dass „Männergewalt gegen Frauen ein massives gesellschaftliches Problem“ sei.

Kooperation mit Organisationen 

Wenigwieser, die selbst Erfahrung mit ungesunden Beziehungen mit psychischer und physischer Gewalt hat, will mit ihren Bildern und ihrem Tun Frauen und Mädchen darin bestärken, sich aus solchen Situationen zu befreien, und ihnen Mut machen, dass sie alleine im Leben stehen können – deshalb auch der Ausstellungsname „Stand-alone“.

Bestärkende Sprüche, der sparsame Einsatz von Farben und Blumenmotive kennzeichnen Weningwiesers Werke, ihre Ausstellung am Hauptplatz war gleichzeitig eine Informationsdrehscheibe darüber, an welchen Stellen man sich Hilfe holen kann. Verschiedene Organisationen (vom Autonomen Frauenzentrum bis zur Telefonseelsorge) waren mit diversen Aktionen eingebunden und präsent. Weiters wurden freiwillige Spenden in Höhe von 2000 Euro gesammelt, diese bekam das Linzer Frauenhaus.

Bestärkende Sprüche sind zentrale Elemente der Werke. Bild: privat

Ihr Engagement will Wenigwieser jedenfalls fortsetzen, es gebe bereits einige Projektanfragen von Firmen und Organisationen. Zudem will sie ihre eigene Geschichte und „ihren Weg raus“ in einem Buch niederschreiben.

Anne Brack, Frauenbeauftragte der Stadt Linz, betont, dass es wichtig sei, zu hinterfragen, wo Gewalt überhaupt anfange. Es sei zentral, schon bei den Kleinsten Sensibilisierungs- und Bewusstseinsarbeit zu leisten, deshalb werde hier seitens der Stadt auch ein Schwerpunkt gesetzt. 

Die Verleihung des Frauenpreises findet morgen, Donnerstag, im Rahmen der Veranstaltung "talk of fem" im Alten Rathaus statt. Los geht es um 19 Uhr. 

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Autorin
Julia Popovsky
Redakteurin Linzer Nachrichten
Julia Popovsky
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