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Bernd Waß will Philosophie auch für Laien zugänglich machen

Von Reinhold Gruber, 04. März 2024, 06:15 Uhr
Bernd Waß will Philosophie auch für Laien zugänglich machen
Philosoph Bernd Waß stellt sein neues Buch in Linz vor. Bild: privat

LINZ. Philosoph stellt sein Buch "Die Zeit der Vernunft" in Linz vor.

Wenn Bernd Waß spricht, dann erkennt man rasch den leidenschaftlichen Philosophen. Aber der Salzburger, der Co-Direktor der Wiener School of Philosophy und Führungskräfteentwickler ist, will von möglichst vielen verstanden werden. Und so ist sein neues Buch "Die Zeit der Vernunft" auch eines für Laien, wie er im OÖN-Gespräch sagt. Am 22. April präsentiert er sein Werk in der Nova Zone in der Linzer Tabakfabrik, auf den Tag genau 300 Jahre nach dem Geburtstag von Immanuel Kant.

Auch wenn mit Kant die dem Buch den Titel gebende Zeit der Vernunft abgeschlossen wird, war dies nicht der Auslöser für das Schreiben. "Es hat sich zufällig aus meiner Tätigkeit in der School of Philosophy ergeben", sagt Waß. In der Vorbereitung beschäftigte er sich neben Kant mit Spinoza, Leibniz und Descartes, den vier großen Philosophen einer Epoche.

"Auf die Zeit der Vernunft folgte die Romantik und nun die Zeit des Wahnsinns, von der wir uns nach meiner These noch nicht erholt haben. Unsere Zeit scheint gegenwärtig vom Verfall geprägt."

Zwischen Krisen und Hoffnung

Warum das so ist und was das mit den Philosophen zu tun hat, dem geht Waß in dem Buch auf den Grund. Und zwar so, dass auch der interessierte Laie einen Zugang finden kann. Sein Buch sei keine Fachliteratur, aber es sei auch kein Spaziergang. Man müsse sich schon anstrengen, sagt er und lacht. Dafür hat er sich entlang den Thesen der vier genannten Philosophen bewegt, ohne die es die Moderne nicht geben würde.

Sieht er für die aktuelle Situation, die von vielen Krisen unterschiedlichster Art geprägt ist, einen Hoffnungsschimmer? Waß überlegt kurz und zitiert dann den Philosophen Günther Anders: "Hoffnung ist etwas für Feiglinge." Er sehe aber angesichts der aktuellen Vorgänge eher ein "tragisches Ende".

Aber die Philosophie stellt Fragen und wie sich die Zukunft zeigen könnte, sei schwer zu erahnen, weil man die "richtigen Fragen aus der Gegenwart nur schwer stellen kann".

Buchpräsentation "Die Zeit der Vernunft" von Bernd Waß, 22. April, 19.30 Uhr, Nova Zone, Tabakfabrik Linz, ab 20.30 Uhr Vernissage von Martina Six

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Autor
Reinhold Gruber
Lokalredakteur Linz
Reinhold Gruber

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3  Kommentare
3  Kommentare
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nichtschonwieder (8.990 Kommentare)
am 04.03.2024 15:00

Mir genügen Harari und Precht.

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Gugelbua (32.158 Kommentare)
am 04.03.2024 11:08

man muß kein Philosoph sein um den Niedergang Europas zu erkennen😉

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Philantrop_1 (320 Kommentare)
am 04.03.2024 08:29

Er müsste in den Parlamenten den Unvernünftigen die Leviten lesen - die Entscheidungsträger werden nämlich wieder kaum etwas von seinen Ideen wahrnehmen...

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