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Der etwas andere Stammtisch: Büchertausch im Café

Von Von Nora Bruckmüller, 06. Oktober 2010, 00:04 Uhr
Der etwas andere Linzer Stammtisch: Büchertausch im Café
Bookcrosser-Stammtisch: Verena Lenes, Inge Narzt und Elisabeth Giefing (v.l.) (nb) Bild: Nora Bruckmüller

LINZ. Wer Bücher öffentlich auslegt, damit sie ein anderer gratis mitnehmen kann, ist Bookcrosser. Dass dabei Freundschaften entstehen können, zeigt der einzige Linzer Bookcrosser-Stammtisch.

Am letzten Dienstag im Monat findet jeder, der den hinteren Lokalteil des Café Heuschober betritt, sein zweites Wohnzimmer – dort machen es sich die Bookcrosser gemütlich.

Alex Heuschober, Chef des Lokals, bewirtet den Stammtisch, der großteils aus Frauen besteht, seit mehr als einem Jahr. „Der Vorschlag für das Buchregal kam von Eligi“, sagt er.

Eligi? Das ist Elisabeth Giefings Internet-Name. Die Bookcrosser organisieren sich weltweit über das Internet. Denn über das Netz kann die Reise aller registrierten Bücher über den Erdball verfolgt werden. „Mein erstes Buch habe ich im Sommer 2004 in London gefunden. Später ist es bis nach Island gewandert“, sagt Giefing.

Darüber freut sie sich noch heute, wenn sie ganz real, abseits der virtuellen Welt, im Ledersessel des Café Heuschober sitzt. „Über den Stammtisch sind Freundschaften entstanden. Wir reden über das, was uns ärgert oder freut“, so die Hausfrau. Ihre Sitznachbarin Verena Lenes pflichtet ihr bei.

Ziviler Ungehorsam

„Ich habe nach meinem Umzug von Wien nach Linz sozialen Anschluss gefunden“, sagt die 30-jährige Bibliothekarin. Seit November 2009 arbeitet sie in der Stadtbibliothek im Linzer Wissensturm. „Für mich ist Bookcrossing ein bisschen wie ziviler Ungehorsam, weil man an öffentlichen Plätzen etwas liegen lassen kann“, sagt Verenka, wie sie unter Bookcrossern heißt. Aber auch an Verenkas Arbeitsplatz im Wissensturm dürfen Bücher liegen gelassen werden. Weitere offizielle Bookcrossing-Zonen gibt es im Teehaus „Chay“ und im Café Meier.

Inge Narzt sitzt mit Gleichgesinnten aber im Heuschober. Sie freut sich, dass sich der Stammtisch seit jeher „von jung bis alt durchmischt“. Neu durchmischt werden an diesem Abend auch die Bücherregale der Frauen. Werke für daheim fanden fast alle.

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