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Brücken-Abriss behindert die Schifffahrt auf der Donau

Von Christopher Buzas, 22. Februar 2016, 00:04 Uhr
Bild 1 von 14
Bildergalerie Eisenbahnbrücke: Alte Ansichten
Bild: (ÖBB Infrastruktur AG)

LINZ. Der Abriss der Eisenbahnbrücke wirkt sich nicht nur auf den Autoverkehr aus. Auch für die Schifffahrt drohen Einschränkungen.

Die Linz AG geht davon aus, dass bei dem ab Sommer geplanten Abbau der Stromtragwerke genannten Brückenbögen eine zeitweilige Sperre der Brücke für den Schiffsverkehr unumgänglich ist.

Wie oft es zu Einschränkungen kommt und wie lange diese andauern, ist momentan unklar. "Derzeit läuft noch das schifffahrtsrechtliche Verfahren. Dieses soll im März abgeschlossen sein", heißt es seitens der Linz AG. Im Idealfall sollen die Stromtragwerke innerhalb von fünf Stunden mithilfe von Schiffen ausgeschwommen werden. Maximal soll die Sperre für Passagier- und Frachtschiffe acht bis zwölf Stunden betragen.

Hein: Information ist geplant

Dass in den Sommermonaten Einschränkungen für den Schiffsverkehr möglich sind, ist bei den Reedereien noch nicht bekannt. Das ergab ein Rundruf der OÖNachrichten. "Bei Arbeiten an einer Brücke in Bratislava sind wir ein halbes Jahr im Voraus informiert worden. Das würde ich mir jetzt auch wünschen", sagt Burghart Lell, Operations-Director der Reederei Avalon Waterways. Eine Sperre für mehrere Stunden sei verkraftbar. "Würde diese aber mehrere Tage dauern, dann hätten wir ein Riesenproblem."

Florian Noé, geschäftsführender Gesellschafter der Reederei Wurm + Köck, hat eine mögliche zeitweilige Sperre der Donau in Linz "aus den Medien entnommen. Offiziell habe ich keine Informationen erhalten." Er fürchtet vor allem um die Linzer Hafenrundfahrten, die das Unternehmen ab Mai wieder anbietet.

Bisher erfolglos verliefen die Bemühungen von Friedrich Bernhofer, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Donau Oberösterreich (WGD), sich über die konkreten Folgen für die Schifffahrt zu erkundigen. Er ist optimistisch, dass zumindest ein Teil des Stromes im Bereich der Brücke befahren werden kann.

Der für den Verkehr zuständige Stadtrat Markus Hein (FP) kontert die Kritik. "Momentan wäre es noch nicht sinnvoll zu informieren." Schließlich sei unklar, welches Unternehmen mit dem Abriss der Brücke beauftragt werde. "Das Ausschreibungsverfahren läuft noch." Hein geht davon aus, dass die Reedereien informiert werden, sobald alle Fakten auf dem Tisch liegen.

Mit der knapp 116 Jahre alten Eisenbahnbrücke verbinden wohl die meisten Linzerinnen und Linzer eine besondere Erinnerung oder ein spezielles Erlebnis. Ihnen geht es auch so? Dann schildern Sie uns Ihre Gedanken und Erinnerungen, die Sie mit der "Eisernen Lady" verbinden. Ausgewählte Geschichten und Fotos werden wir in den kommenden Tagen veröffentlichen. Zusendungen schicken Sie uns bitte an folgende E-Mail-Adresse: linz@nachrichten.at oder per Bild-Upload

 

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33  Kommentare
33  Kommentare
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Ferdinand1937 (340 Kommentare)
am 07.03.2016 09:49

Das ist ja die totale Katastrophe! Bis zu zwölf Stunden die Donau zu sperren, hoffentlich stauen sich die viele Schiffe nicht bis Passau zurück.
Das könnte sich nur für die Gasthäuser am Donauufer als lukrativer Zusatzumsatz auswirken, ansonsten ist einfach knapp vor dem Weltuntergang für Linz.
Also gut vorbereiten.

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prinz_von_linz (4.794 Kommentare)
am 22.02.2016 20:08

Auf vielen der upgeloadeten Bilder kann man schon recht gut erkennen, wie marod das Ding geworden ist.

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am 23.02.2016 05:41

Sag

wie redest du


von der Alten Dame

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registrierkasseoberrolandsax (405 Kommentare)
am 22.02.2016 14:18

So macht es Sinn:

http://www.ufg.ac.at/LENTOPIA-Utopische-Entwuerfe-fuer-Linz.9925.0.html

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lisazaralisa (17 Kommentare)
am 22.02.2016 15:04

Die ganze Zeit hab ich mir überlegt wie wir ab besten dem Verkehrschaos entgehen können und dabei unbeachtet gelassen, dass man als Fußgängerin oder Radfahrerin jetzt überhaupt nurmehr über die Nibelungenbrücke gelangen kann!! Das ist ja der wirkliche Wahnsinn. Wir reden die ganze Zeit über Autos!! doch wenn man umsteigen möchte z. b. auf Rad muss ich über die Nibelungenbrücke wo es jetzt schon äußerst gefährlich ist Rad zu fahren. Jede normale Stadt hat zumindest eine Brücke die für Fußgänger und Radfahrer zu befahren ist - was ist eigentlich mit diesem Projekt geworden????

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am 22.02.2016 15:14

die Voestbrücke hat Rad + Fussgängerübergang. (noch)

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Superheld (13.154 Kommentare)
am 22.02.2016 15:21

Das wissen halt nur jene, welche diesen Weg schon einmal benutzt haben. zwinkern

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am 23.02.2016 05:45

Die Österreichische Seele hat nur einen


Sport: die Leute anrennen zu lassen.

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359andreas (78 Kommentare)
am 27.02.2016 20:37

Autobahnbücke geht auch. Vorallem mit dem Rad. Ist nicht prikelnd aber immer noch besser als Nibelunenbrücke, vorallem wenn man von Urfahr nach Linz ins Parkbad oder Eishalle will. Wir ahben das selbe Problem. Wir nutzen mit unseren Kindern oft die Eisenbahbrücke, da Parkbad und Eishalle oft von uns besucht werden.
Autobahnbrücke kann man zur Zeit auf beiden Seiten mit dem Rad oder zu Fuss benützen.
Nach dem Ruderhaus gibts die Entsprechenden Auffahrten. Dann kommt man beim ehemaligen Landesverlag wieder raus.

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am 22.02.2016 10:41

Wie bitte? Das Ausschreibungsverfahren für den Abriss, der offiziell in einer Woche beginnt, läuft noch? Noch mehr Chaos, noch mehr Murks - es ist zum Schämen!Es hat Nichts damit zu tun, ob man dafür oder dagegen ist, aber das Handeln der Beteiligten ist Dilettanissmus in Reinkultur!

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registrierkasseoberrolandsax (405 Kommentare)
am 22.02.2016 13:26

Ihr versteht das nicht ! Das ist ein Satireprojekt, Kultur !!!

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mitreden (28.669 Kommentare)
am 22.02.2016 09:30

Noch nichts entschieden?
Sind denn Hei nur Idioten am Werk?....
Danke für solche Inkompetenz in der Politik!😈😈😈

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tsn (274 Kommentare)
am 22.02.2016 12:23

Wie hat er gesagt !!!!!!!

Lauter Trotteln

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azubi43 (539 Kommentare)
am 22.02.2016 09:19

Langsam stellt sich mir die Frage, ob nicht einer aus der Redaktion - links oder rechts der Eisenbahnbrücke wohnt - oder vielleicht einen Schrebergarten links oder rechts der Donau sein Eigen nennt.

Anders kann ich mir das krampfhafte Festhalten an der Brücke nicht vorstellen.

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norbie41 (65 Kommentare)
am 22.02.2016 09:06

Unseren täglichen Brückenartikel gib uns heute ...
Liebe OON, obs euch/euren eigentümern/euren einflüstereren passt oder nicht, die Volksbefragung hat ein demokratisches Ergebnis gebracht das ihr jetzt auch nicht mehr wegschreiben werdet. Versucht lieber einen Beitrag dazu zu leisten dass euer angekündigtes Verkehrschaos nicht stattfindet und berichtet über Alternativen, gebt Tipps wie man den diesen euren Supergau überlebt, die Erde dreht sich auch ohne Eisenbahnbrücke weiter..

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Superheld (13.154 Kommentare)
am 22.02.2016 09:00

Typisch Wohlstands-Österreich.

Das offensichtliche planlose Vorgehen der letzten Jahrzehnte gefällt mri auch nicht. Nun ist aber eine Entscheidung gefallen und da muss man nicht jeden Tag eine Trauerschrift oder Problemliste veröffentlichen.

Es gibt genug anderes zu tun, nämlich die nächsten Ideen und Planungen. Vorwärts!!!

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( Kommentare)
am 22.02.2016 08:06

Wenn ich jetzt sehe, dass das halbe Urfahrmarktgelände wegen einem Zirkus gesperrt ist, frag ich mich schon, wie das gehen soll, dass die Pendler zur Vermeidung des "BrückenCHAOS" auf die BIM umsteigen und die Autos in Urfahr stehen lassen sollen .... WO BITTE ?

VollidiXXX in der Magistrats-Planungsabeilung?

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mynachrichten1 (15.449 Kommentare)
am 22.02.2016 08:28

einfach nur Beamte und sie tun alle ihre Pflicht und die Oberbeamten haben auch meist Dienstprüfungen und der Chef ist meist erst Recht ein Jurist. Aber zur Ehrenrettung der Juristen, auch Dipl. Ing. sind ja bei praktischem Versagen, gleichermassen beteiligt. Irgendwie schwingt über Amtsgeheimnis Trägern immer eine gewisse "Geschlossene" Einrichtung mit.

Ich finde, auch die Linzer gehören gestraft, nicht nur tausende Bürger rund um den Jahrzehnteverkehrspfusch nahe Gmunden.

Die Frage stellt sich mir, würden wirklich viele auf Öffis umsteigen, ob dann diese Verkehrsmittel dementsprechend bereitgestellt werden könnten und natürlich wie leistungsfähig ist die Schnittstelle zum Auto?

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( Kommentare)
am 22.02.2016 08:44

Es geht meiner Meinung nach gar nicht darum, dass tatsächlich viele Berufspendler auf die Öffis wechseln (was ich übrigens eh net glaub'), es geht darum, dass ich nicht einerseits als Amt was fordern kann, aber die Umsetzung meiner Forderung, im selben Atemzug erschwere, bis unmöglich mache!

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barzahler (7.595 Kommentare)
am 22.02.2016 10:54

Die Frage stellt sich mir: Wann lernen jene Pendler, die ein öffentliches Verkehrsmittel mit sinnvoller Anbindung quasi vor der Haustür haben, dies auch zu nützen? Angebot und Nachfrage - kennt man ja. P.S.: Nachdem der Herr LH im Wahlk(r)ampf sich heftig als Retter und Erhalter, ja Ausbauer der Mühlkreisbahn betätigt hat, ist er seit der Wahlniederlage ziemlich schmähstad. Wo bleibt die Einbindung des o.a. Verkehrsmittels zum Hauptbahnhof? Lansgam kommt der Verdacht, dass der Hiesl vor der Pension noch die Schienen für eien Rohrbach - Autobhan gelegt hat, die vor den Toren von Linz im Nirvana verschwinden wird. Oder propagiert man durch die Hintertür: 3 Kilometer Stau zur Verkehrsspitze erfordert eine zusätzlich Fahrspur - zumindest, bis die Landschaft ausgeht.

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norbie41 (65 Kommentare)
am 22.02.2016 08:44

Das Jahrmarktgelände ist nun mal ein Veranstaltungsgelände, das auch zum Parken verwendet werden kann wenn sonst nix los ist..
In ein paar Wochen gibts dort überhaupt keinen Platz mehr und es muß auch gehen und tuts auch immer wieder. Park and Ride gehört sowies an die Stadtgrenze und nicht mitten rein ..

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mape (8.869 Kommentare)
am 22.02.2016 08:47

Parteiposten !

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Superheld (13.154 Kommentare)
am 22.02.2016 08:51

Geplant wird nur der Wahlkampf. zwinkern

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Objektiv (2.453 Kommentare)
am 22.02.2016 06:59

Tägliche Stimmungsmache gegen den Abriss getreu der Parteilinie.

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Puccini (9.519 Kommentare)
am 22.02.2016 00:40

I hau mi ab -
Zitat: Der für den Verkehr zuständige Stadtrat Markus Hein (FP) kontert die Kritik. "Momentan wäre es noch nicht sinnvoll zu informieren."

In 5 Tagen geht's los und die Schifffahrt weis noch nichts genaues.

Ist er im Urlaub oder beschäftigt ihn noch die Mozartkreuzung?

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mynachrichten1 (15.449 Kommentare)
am 22.02.2016 08:22

bei manchen Juristen mit diesem Namen genügt es sicherlich ein I hinten ranzustellen.

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kallewirsch63 (2.124 Kommentare)
am 22.02.2016 12:44

Welchen Teil von "Erst seit der Abstimmung letzten Sommer ist 100% klar, dass der Abriss erfolgen wird und daher gibt es eine Ausschreibung, welche Firma ihn wie und mit welchen Mitteln durchführen wird und diese Ausschreibung ist noch vollständig abgeschlossen" verstehst du nicht?
Soll der Hein vielleicht aus dem Ärmel schütteln, wie lange die noch nicht bekannte Firma brauchen wird und wieviel das noch nicht bekannte Abrissverfahren kosten wird?

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( Kommentare)
am 23.02.2016 05:47

Der Hein kann da wirklich nichts dafür; wie immer.

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miamikana (352 Kommentare)
am 23.02.2016 05:32

Puccini, laut des "hohen Amtes" ist ja eine Information eingeplant. Wir werden ja erst in 5 Tagen mit dem Abbruch beginnen. Devise nach typisch Linzer Art: Nur net huddeln, wird scho werdn. Das ja entweder zum lachen oder zum kotzen. Oder beim kotzen lachen.

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359andreas (78 Kommentare)
am 27.02.2016 20:33

Die Roten und Grünen haben dieses Chaos verursacht.

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prinz_von_linz (4.794 Kommentare)
am 22.02.2016 00:20

Jeden Tag frei nach Gusenbauer das "übliche Gesudere", dass Euch das nicht zu blöd ist, ich versteh es einfach nicht ...

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kontrolle (2.691 Kommentare)
am 22.02.2016 08:16

Clubchef und später Nationalratspräsident Khol sagte dazu: was der siebte Zwerg von links oder rechts sagt, interessiere ihn/insgesamt? nicht. Ich weiß nicht mehr ob er beide Seiten erwähnte oder nur "seine" rechte Partei.

Er meinte auch anläßlich schwarz-blau, dass "die Wahrheit die Tochter der Zeit" sei.

Beide Aussprüche stammen natürlich nicht von ihm, kein Copyright daher. Aber er hat sie mE erinnerlich in Ö das letzte Mal wesentlich kolportiert/kolportieren lassen.

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( Kommentare)
am 23.02.2016 05:43

Meines Wissens sagte er „(siebter) von rechts“, er meinte also den linkslinken

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