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Zeller Schlossgespräche behandeln Thema mit "ungebrochener Brisanz"

Von Valentin Berghammer, 23. Februar 2024, 15:17 Uhr
Ein Thema mit "ungebrochener Brisanz"
Bettina Zauner ist die pädagogische Leiterin im Bildungszentrum Schloss Zell. Bild: vabe

ZELL AN DER PRAM. Zwischen Fakten und Fake News: Zeller Schlossgespräche stellen heuer ein heikles Spannungsfeld in den Mittelpunkt.

Wie kann man Fakten, Bilder und Videos überprüfen? Woran erkennt man, ob es sich um wahre Nachrichten oder um Fake News handelt? Und wie wirken sich Letztere auf die Gesellschaft und die politische Meinungsbildung aus? Diesen Fragen kommt man bei den diesjährigen Zeller Schlossgesprächen auf die Spur. Der Auftakt für die Veranstaltung findet am kommenden Donnerstag, 29. Februar, statt. Am Freitag, 8. März, veranstaltet das Bildungszentrum Workshops und eine Podiumdiskussion (siehe Info am Ende des Berichts).

Ständiges Hinterfragen

Erstmals federführend beteiligt an der Organisation des Formats – das seit 2018 im Bildungszentrum Schloss Zell an der Pram über die Bühne geht – ist Bettina Zauner. Die Münzkirchnerin ist seit vergangenem Sommer die neue pädagogische Leiterin des Bildungsschlosses in der Pramtalgemeinde. "Es hat sich bei den Planungen für die diesjährigen Schlossgespräche herausgestellt, dass das Thema Fake News nach wie vor eine ungebrochen Brisanz hat. Insbesondere in Zeiten von Künstlicher Intelligenz, sozialen Medien und Online-Suchmaschinen", sagt Zauner.

Es gehe vor allem darum, ein Bewusstsein für den Umgang mit Informationen zu schaffen. "Das wird immer wichtiger", sagt die pädagogische Leiterin. "Nicht nur für junge Menschen, sondern auch für ältere Leute gilt es zu hinterfragen und quellenkritisch zu sein." Daher wird auch dieses Thema – wie bei den Zeller Schlossgesprächen üblich – aus verschiedenen Perspektiven näher beleuchtet.

Dabei will man in Zell insbesondere auch junge Menschen mit ins Boot holen. Nicht umsonst präsentiert deshalb die Theatergruppe des Gymnasiums Schärding bei der Auftaktveranstaltung die Ergebnisse ihrer Projektarbeit zum Thema "Fakt oder Fake".

Eine intensive Verbindung zwischen Institution und Schulen sei ihr generell ein großes Anliegen, so Zauner. "Vor allem junge Menschen sind mit den psychologischen Auswirkungen von Falschnachrichten konfrontiert. Deswegen war es uns wichtig, gerade diese Generation in die Veranstaltung einzubinden."

Kultureller Nahversorger

Veranstaltungen wie Schlossgespräche voranzutreiben und neue zu konzipieren: Das ist das große Ziel, das sich Bettina Zauner in ihrer neuen Funktion gesteckt hat. "Wir haben schon sehr viele, spannende Veranstaltungen in unserem Haus. Der Eigenanteil ist aber noch nicht besonders hoch. In diesem Bereich müssen wir uns erst positionieren", sagt Zauner, die den Bildungszentren in Oberösterreich eine hohe Bedeutung zumisst. "Einrichtungen wie das Bildungszentrum in unserem Schloss sind in den Regionen ein wichtiger Ort, wo Kultur in verschiedenster Form konsumiert werden kann. Wir sehen uns als Nahversorger."

Dieses Credo soll Zauner und ihr Team auch bei der Erstellung weiterer Formate begleiten. "Wir wollen bei Konzepten wie den Schlossgesprächen anknüpfen und dafür noch niederschwelligere Angebote schaffen."

Zeller Schlossgespräche 2024

Donnerstag, 29. Februar: Um 19.30 Uhr präsentiert die Theatergruppe des Gymnasiums Schärding Ergebnisse ihrer Projektarbeit. Anschließend Social-Media-Stand-up mit Andre Wolf vom Verein Mimikama "Dein Internet ist kaputt!"

Freitag, 8. März: Kaffeegespräche von 14.30 bis 17.30 Uhr zu den Themen "Wahrhaftigkeit in der Politik" mit Nicole Leitenmüller, Bürgermeisterin Lembach, "Das Wort im Mund umdrehen" mit Thomas Schlager-Weidinger, Pädagogische Hochschule der Diözese Linz, und "Schlagzeile um jeden Preis?" mit OÖN-Redakteur Roman Kloibhofer.

Keynote und Podiumsdiskussion "Vom Spiel mit der Wahrheit. Zwischen Fakten und Fake News" mit TV-Journalist Tarek Leitner, Nicole Leitenmüller, Thomas Schlager-Weidinger, Psychologin Carolin Unger-Swoboda; Moderation: Roman Kloibhofer

 

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Autor
Valentin Berghammer
Redaktion Innviertel
Valentin Berghammer

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