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SV-Ried-Sportchef Reifeltshammer: "Sind überhaupt nicht im Panikmodus"

Von Thomas Streif, 03. September 2022, 08:39 Uhr
SV-Ried-Sportchef Reifeltshammer: "Sind überhaupt nicht im Panikmodus"
Rieds sportlicher Leiter, Thomas Reifeltshammer Bild: GEPA/Binder

RIED. Trotz mäßigem Saisonauftakt genießt Trainer Christian Heinle das volle Vertrauen.

"Egal ob als Spieler, sportlicher Leiter oder Fan: Ein Derby gegen den LASK hat für mich immer die gleiche Bedeutung. Diese Duelle sind die wichtigsten Spiele des Jahres für den Verein und die Fans", sagt Thomas Reifeltshammer, Sportchef der SV Guntamatic Ried, vor dem morgigen OÖ-Derby in Pasching (17 Uhr).

 

OÖN: Ein Sieg, ein Unentschieden und vier Niederlagen, zuletzt drei in Serie gegen Klagenfurt, Tirol und Hartberg – mit dem Bundesliga-Auftakt kann man nicht zufrieden sein.

Thomas Reifeltshammer: Die bisherige Punkteausbeute ist nicht zufriedenstellend. Vor allem die angesprochenen drei Niederlagen gegen Mannschaften, mit denen wir eigentlich auf Augenhöhe agieren sollten, tun weh.

Bei einigen Fans schrillen die Alarmglocken. Warum läuft es noch nicht nach Wunsch?

Wir haben sportlich einen Weg eingeschlagen, den wir weitergehen wollen. Wir setzen auf eine klare Spielanlage. Defensiv waren die Leistungen meist durchaus in Ordnung. Offensiv betreiben wir aber aus meiner Sicht noch zu viel Aufwand, um gefährlich vor das Tor zu kommen. Wir kommen noch zu selten wirklich in die entscheidende Zone vor dem gegnerischen Tor. Das Trainerteam arbeitet jeden Tag sehr akribisch, damit wir uns Stück für Stück verbessern. Wir sind überhaupt nicht im Panikmodus.

Wie fest sitzt Trainer Christian Heinle im Sattel?

Zu 100 Prozent.

Würde man also mit Heinle auch als Tabellenletzter in die Winterpause gehen?

Die Letztentscheidung darüber würde nicht bei mir liegen, aber von meiner Seite auf jeden Fall. Ich sehe jeden Tag, wie das Trainerteam im Detail arbeitet. Für Christian Heinle ist es quasi seine erste Saison als Profitrainer. Er ist sehr intelligent und selbstreflektiert. Er weiß, wo er ansetzen muss.

Wie sieht Ihre Bilanz der Transferphase aus?

Es war keine leichte Zeit. Vor allem wegen der langfristigen Verletzungen von Turi, Gragger und Stosic mussten wir mehrfach reagieren. Wir haben im Bereich unserer eingeschränkten Möglichkeiten versucht, die Ausfälle bestmöglich zu kompensieren. Wenn man glaubt, dass wir zum Beispiel einen Spieler wie Ante Bajic auf Anhieb ersetzen können, täuscht man sich gewaltig. So funktioniert das in diesem Geschäft nicht. Es fehlen uns sportlich und wirtschaftlich derzeit einfach noch die Argumente, dass wir einen derartigen Abgang kompensieren können. Für einen Transfer gehören immer drei oder vier Seiten dazu: die beiden Vereine, der Spieler und möglicherweise noch ein Spielerberater.

Gab es Kontakt mit dem Ex-Rieder Daniel Royer, der ja seit Winter ohne Verein ist?

Es gab ein Gespräch mit seinem Berater. Schlussendlich war eine Verpflichtung aber für uns kein Thema. Wir waren auf der Suche nach einem anderen Spielertypen. Außerdem hat Daniel Royer seit acht Monaten kein Spiel mehr bestritten, das Risiko wäre für uns zu groß gewesen.

Wie sieht es bei den Verletzungen von Matthias Gragger und Julian Turi aus?

Bei Gragger, der eine Verletzung im Leistenbereich hat, ist es ziemlich mühsam. Er war schon bei mehreren Ärzten, man weiß nicht genau, woran die Schmerzen liegen. Wir hoffen, dass hier bald Besserung eintritt. Julian Turi wird gegen den LASK voraussichtlich im Kader sein, bei den Jungen Wikingern hat er zuletzt schon eine Halbzeit absolviert.

Mit Oliver Kragl wurde ein 32-jähriger Publikumsliebling zurückgeholt. In der dritten italienischen Liga hat er zuletzt nur wenig gespielt. Kann er die hohe Erwartungshaltung der Fans erfüllen?

Wenn es wer kann, dann Oliver Kragl. Ich habe bei den Gesprächen mit ihm gemerkt, dass er für die Sache und die Herausforderungen hier in Ried brennt. Ich habe gespürt, dass er unbedingt für uns spielen will, auch wirtschaftlich sind wir mit dem Ein-Jahres-Vertrag überhaupt kein Risiko eingegangen. Für Kragl war nicht das Geld vorrangig. Er wird uns mit seiner Leidenschaft auf dem Platz guttun.

Ist aktuell das Liga-System mit der Punkteteilung nach dem Grunddurchgang doch wieder ein Vorteil für die SV Ried?

Ja.

Morgen geht es um 17 Uhr gegen den Tabellenführer und großen Rivalen, den LASK. Wie kann die SV Ried eine Überraschung schaffen?

Wenn wir eine Chance haben wollen, dann müssen wir vor allem in Sachen Leidenschaft überlegen sein. Wenn wir das schaffen, traue ich unserer Mannschaft eine Überraschung in Pasching zu.

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Autor
Thomas Streif
Redaktion Innviertel
Thomas Streif
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3  Kommentare
3  Kommentare
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GOAL (2.962 Kommentare)
am 04.09.2022 08:27

Man kann es noch hundertmal analysieren es läuft bis jetzt nicht bei der SVR. Fussball ist Ergebnis Sport nur das zählt egal wie der Trainer heißt. Das die Fans unruhig werden ist verständlich die wollen mit ihrer SVR nicht schon wieder gegen den Abstieg spielen. Wenn man wenig Budget hat muss man das Geld bei Transfers effektiv setzen das ist meiner Meinung heuer nicht gelungen. Jetzt hat die SVR drei Spiele da kann sie nur überraschen das sollte sie nutzen!

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observer (22.313 Kommentare)
am 03.09.2022 09:56

Panik ist immer schlecht, aber einfach wird es für Ried nicht. Das Hauptproblem heisst sicher kein bzw. wenig Geld - ka Musi.

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Akv (3.680 Kommentare)
am 03.09.2022 09:30

Ich habe Reifeltshammer als Spieler sehr geschätzt als Sportdirektor muss er noch Erfahrung sammeln. Er sieht richtig dass die SVR Probleme hat in die gefährliche Zone zu kommen - Stichwort Strafraumpräsenz, allerdings hat Heinle bis jetzt daraus die falschen Schlüsse gezogen. Daher glaube ich nicht dass Reifeltshammer noch lange an Heinle festhalten wird wenn die Spiele bis zur Länderspielpause schlecht ausfallen.

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