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Ungewisse Zukunft für Tanzlokal: Steht im "Frieda" demnächst der "letzte Tanz" bevor?

Von Omer Tarabic und Thomas Streif, 23. Dezember 2023, 04:30 Uhr
Steht im "Frieda" demnächst der "letzte Tanz" bevor?
Im Dezember 2022 eröffnete das Tanzlokal Frieda im Gemeindegebiet von Tumeltsham. Bild: Streif

TUMELTSHAM. Die Zukunft des Tanzlokals ist mehr als ungewiss: Die Entscheidung wird im Jänner getroffen.

Seit 30 Jahren ist Gastronom Thomas Altendorfer ein Fixpunkt der Rieder Gastronomieszene. Aktuell betreibt er das "OX" im Starmovie sowie das erst am 2. Dezember 2022 eröffnete Tanzlokal Frieda in Tumeltsham. "Es gibt viele Beispiele dafür, dass so etwas sehr gut angenommen wird und bestens funktioniert", sagte Altendorfer vor etwas mehr als einem Jahr im OÖN-Gespräch.

Doch nach den Öffnungstagen vor Silvester (23., 25., 29. und 30. Dezember) könnte es sich bald "ausgetanzt" haben im Frieda. Der Grieskirchner überlegt, sein Lokal zu schließen. "Anscheinend braucht Ried kein Tanzlokal mehr", sagt Altendorfer, der aber noch keine definitive Entscheidung über eine Schließung getroffen haben will. Dass es im Inneren des Lokals und vor allem am Parkplatz immer wieder zu Schlägereien kam und so das Lokal in ein schlechtes Licht gerückt wurde, streitet er nicht ab. "Früher wurde beim Fortgehen auch gerauft. Aber nicht jeder ist gleich zur Polizei gelaufen. In den letzten Wochen haben wir potenziellen Krawallmachern sowieso den Zugang verwehrt. Außerdem haben wir ab 3 Uhr keine Betrunkenen mehr reingelassen. Seitdem wurde es ruhiger", berichtet Altendorfer. Dass das "Frieda" zuletzt wiederholt mit einer Schutzgeldforderung der Hells Angels in Verbindung gebracht wurde, habe zu einer rückläufigen Frequenz der Gäste geführt. "Ich hatte keinen Kontakt mit Mitgliedern der Hells Angels, Schutzgeld wurde von mir nie gefordert", sagt Altendorfer.

Steht im "Frieda" demnächst der "letzte Tanz" bevor?
Thomas Altendorfer, Gastronom Bild: Volker Weihbold

Er habe das Gefühl, dass die Polizei nur darauf warte, dass es eine Sperrstundenübertretung gibt, um Anzeige erstatten zu können. "Zuletzt habe ich 600 Euro pro Übertretung bezahlt. Darauf habe ich einfach keine Lust mehr. Ich habe sowieso das Gefühl, dass sowohl die Polizei als auch die politischen Vertreter von Tumeltsham, insbesondere Bürgermeister Erwin Diermayr, nur darauf warten, dass ich das Lokal schließe."

Kurze Sondergenehmigung

Stein des Anstoßes ist vor allem die Sperrstundenregelung. Generell wird im Bezirk Ried um spätestens vier Uhr früh zugesperrt. Sondergenehmigungen können die jeweiligen Bürgermeister aber – auch befristet – ausstellen. Eine solche erteilte Diermayr dem Tanzlokal für den Oktober. Die Verlängerung der Sperrstunde bis 5 Uhr früh habe "sehr gut funktioniert", sagt Altendorfer dazu und fügt hinzu: "Durch die längere Öffnungszeit konnte ein geregeltes Verlassen des Lokals eher gewährleistet werden. Vor allem die Abreise mit den Taxis funktionierte besser."

"Es gab viele Schlägereien, zuletzt wurde einem Tumeltshamer das Kiefer eingeschlagen und gebrochen. Deshalb habe ich mich entschlossen, die Sperrstundenverlängerung wieder abzudrehen. Der Betreiber war darüber zwar nicht erfreut, aber ich war mit der Regelung nicht glücklich", sagte Tumeltshams Ortschef Diermayr gestern auf Anfrage der Innviertler Nachrichten.

Anfang Jänner will Altendorfer eine Entscheidung über die Zukunft des Lokals treffen. "Fest steht für mich aber eines: In Ried werde ich definitiv kein neues Lokal mehr eröffnen."

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3  Kommentare
3  Kommentare
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Genervt (6 Kommentare)
am 26.12.2023 17:53

1. Die Musik in der Frieda ist "scheiße"!!

2. Das Barpersonal hat wenig Interesse Getränke zu verkaufen.

Mein Tipp an Herrn Altendorfer, er solle sich mal das "Herzog" in Braunau ansehen. Immer voll, gute Musik und Stimmung.

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fam.beham@gmx.at (396 Kommentare)
am 23.12.2023 08:43

bei der Karrer Berta in d Whiskey Mühle od auch im Coutdown in Ort musstest Du gehen wennst nix konsumiert hast weil andere schon auf den Platz gewartet haben, Wir sind da bis spätestens 9 hin u um 2- 3 nach Hause,
heute kommens gut vorgeglüht um Mitternacht pöbeln herum u sitzen 5 Stunden vor einem Getränk,
ohne Umsatz kann keiner einen Betrieb aufrecht erhalten, u dann wird gejammert für die Jugend ist nichts da, am besten zu Hause ins Handy glotzen dann sind zumindest weniger Alkis unterwegs

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kpader (11.506 Kommentare)
am 23.12.2023 09:09

Ja, traurig!

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