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Neues Angiografie-System: Noch bessere Bilder, weniger Strahlung

Von OÖN, 10. Februar 2024, 08:18 Uhr
Neues Angiografie-System: Noch bessere Bilder, weniger Strahlung
Seit Dezember ist das neue Angiografie-System im Einsatz. Bild: BHS/Ried/Hirnschrodt

RIED. Mit dem Prinzip "kleiner Stich statt großer Schnitt" gewinnt Angiografie bei der Therapie von Gefäßerkrankungen an Bedeutung.

Immer mehr Menschen leiden an Gefäßerkrankungen – eine Folge der steigenden Lebenserwartung, aber auch der Lebensstil spielt hier eine Rolle. Im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried kommt nun ein neues Angiografie-System zum Einsatz. Es bietet eine nochmals optimierte Bildqualität für ein breites Spektrum an interventionellen Behandlungen.

Mit dem Prinzip "kleiner Stich statt großer Schnitt" gewinnt die Angiografie bei der Therapie von Gefäßerkrankungen mehr und mehr an Bedeutung. Dabei wird unter lokaler Betäubung ein Blutgefäß (meist die Leistenarterie) punktiert und anschließend über einen dünnen Katheter ein Röntgenkontrastmittel verabreicht, um das betreffende Gefäßsystem am Bildschirm darzustellen.

Neues Angiografie-System: Noch bessere Bilder, weniger Strahlung
Primar Claus Kölblinger, Abteilungsleiter der Radiologie des Rieder Spitals Bild: BHS/Ried/Hirnschrodt

So können krankhafte Veränderungen wie Verengungen und Verschlüsse, aber auch Fehlbildungen und Blutungen rasch lokalisiert und gleich wirkungsvoll behandelt werden – direkt über den Katheter, ohne operativen Eingriff.

Noch höhere Bildauflösung

"Unser neues Angiografie-System, das seit Dezember 2023 in Betrieb ist, liefert detaillierte, bei Bedarf auch dreidimensionale Bilder in noch höherer Auflösung und verbessert damit die Präzision in Diagnose und Therapie weiter", sagt Primar Claus Kölblinger, Leiter der Abteilung für Radiologie. Zugleich komme das neue System mit einer noch geringeren Strahlungsmenge aus.

Das System biete, so Kölblinger, die Basis für ein breites Spektrum an interventionell-radiologischen Therapien. Dazu zählen unter anderem das Aufdehnen von Engstellen und das Wiedereröffnen verschlossener Gefäße auch in Verbindung mit dem Einsetzen von Stents sowie die Behandlung von potenziell lebensbedrohlichen Gefäßerweiterungen (Aneurysmen) und Gefäßverletzungen.

Auch in der Krebstherapie (etwa bei Lebertumoren), bei Infiltrationen der Wirbelsäule und zahlreichen weiteren Indikationen wird die Angiografie eingesetzt. Die Angiografie ist ein wichtiger Teilbereich des interdisziplinären Gefäßzentrums Ried, in dem das Krankenhaus die Expertise verschiedener Fachbereiche für Patienten mit Gefäßerkrankungen bündelt. Spezialisten aus Radiologie, Gefäßchirurgie, Neurologie, Kardiologie und Innerer Medizin betreuen jeden Patienten gemeinsam und erstellen ein individuelles Behandlungskonzept.

"Gefäßerkrankungen sind weitverbreitet. Das neue Angiografie-System sichert den Menschen im Innviertel weiterhin höchste Versorgungsstandards", sagt Johannes Huber, Ärztlicher Direktor des Rieder Krankenhauses.

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