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Geothermie in Braunau: Erweiterung wird geprüft

Von Magdalena Lagetar, 21. Jänner 2023, 01:37 Uhr
Geothermie in Braunau: Erweiterung wird geprüft
Bürgermeister Hannes Waidbacher lud zum Neujahrsempfang. Bild: mala

BRAUNAU. Die Geothermie Braunau-Simbach könnte erweitert werden.

Wie VP-Bürgermeister Hannes Waidbacher bei seinem Neujahrsempfang am Donnerstagabend mitteilte, zeigt eine Vorstudie die Möglichkeit einer neuen Geothermieanlage auf der österreichischen Seite des Versorgungsgebietes. "Darauf basierend wird 2023 eine Detailuntersuchung gemacht", kündigte der Bürgermeister an.

Zwei neue Bohrungen

Rund 890 Fernwärmeanschlüsse zählt die Stadt Braunau derzeit, vor allem konzentriert auf das Stadtzentrum. Ausbaumöglichkeit sieht er für die Stadtteile Haselbach und Laab sowie das Industriegebiet. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten: Der Neubau einer Geothermie in Braunau mit zwei neuen Bohrungen und ein neues Biomasseheizkraftwerk. Waidbacher ist optimistisch und betonte: "Wir werden künftig bei der Versorgung nicht um die Geothermie herumkommen können."

Derzeit wird Fernwärme in Simbach gewonnen – die ersten zwei Bohrungen wurden 1999 durchgeführt – erfolgreich. Die erste grenzüberschreitende Fernwärmeanlage Europas wurde ins Leben gerufen. Bis heute ist dies das größte grenzüberschreitende Projekt dieser Art in Mitteleuropa. Betreiber der Fernwärmeanlage sind zwei Firmen, die Geothermie-Fördergesellschaft Simbach-Braunau in Simbach und die Geothermie-Wärmegesellschaft Braunau-Simbach in Braunau.

Noch ist man bei der Fernwärmeerzeugung auch auf Erdgas angewiesen (zwischen 25 bis 30 Prozent). Aufgrund der vorliegenden Daten der Vorstudie könne aber von einer höheren Fördertemperatur ausgegangen werden, sagte Waidbacher. Das hätte zur Folge, dass der Einsatz von Erdgas an der Wärmeerzeugung noch weiter reduziert werden könnte.

Die Ergebnisse der Detailuntersuchung sollen bis Ende 2023 vorliegen. "Abhängig von den Ergebnissen können die Rahmenbedingungen für einen möglichen Ausbau wie Kosten, Leistungen und so weiter festgelegt werden", sagte Waidbacher.

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Autorin
Magdalena Lagetar
Redaktion Innviertel
Magdalena Lagetar
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