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"Es soll die coolste Wissensfabrik in Europa werden"

Von Thomas Streif, 18. Dezember 2020, 00:04 Uhr
"Es soll die coolste Wissensfabrik in Europa werden"
Hochmoderne Technologien können im Future Lab ausprobiert werden. Bild: Streif

GURTEN. Das "Future Lab" von der Firma Fill in Gurten als Lernwerkstätte für alle Generationen.

Die nächsten großen unternehmerischen Schritte wurden bei der Firma Fill in Gurten mit dem Bau der neuen Fill Future Zone gesetzt. 14 Monate dauerten die Bauarbeiten, das moderne Gebäude um zehn Millionen Euro ist das neue Hightech-Zentrum für Digitalisierung, Forschung und Entwicklung. Neben zwei Bürogebäuden und drei Produktionshallen geht man mit dem "Future Lab", einer Wissensfabrik für alle Generationen, neue Wege.

"Es soll die coolste Wissensfabrik in Europa werden"
Eva Panholzer, Leiterin der Bildungsdirektion Innviertel, Fill-Geschäftsführer Andreas Fill und Margit Steiner von der PH Oberösterreich Bild: Streif

Auf 140 Quadratmetern werden verschiedenste Bildungsmöglichkeiten angeboten. Der Schwerpunkt liegt auf modernen und zukünftigen Technologien. Auf spielerische Weise können sich die Besucher Wissen aneignen und Technik hautnah erleben.

Dabei setzt Geschäftsführer Andreas Fill vor allem auf die Kooperation mit lokalen Schulen und Unternehmen. "Unser hochgestecktes Ziel ist, die coolste Wissensfabrik in Europa zu werden", sagt Fill.

Das Konzept mit seinen acht Laboren ist für verschiedenste Zielgruppen ausgelegt. Es gibt sogar Stationen für Kinder ab drei Jahren. Neben den Bildungseinrichtungen sollen vor allem Kunden und Lieferanten von Fill die Möglichkeit haben, gemeinsam an neuen Innovationen zu arbeiten. Jedes Labor ist eine für sich abgeschlossene Einheit, bei der die Teilnehmer spielerisch Themen zu Digitalisierung, Forschung oder Technologie kennenlernen können. "Hier wird eine Brücke zwischen Spiel und Realität geschlagen", sagt Fill.

"Es soll die coolste Wissensfabrik in Europa werden"
Das „Holodeck“ bietet als Schulungsraum bis zu 50 Personen Platz. Bild: Streif

Tausende Besucher

Schon vor der Corona-Krise erhielten rund 1500 Schüler pro Jahr Einblicke in das Hightech-Unternehmen. Diese Zahl wird durch das Future Lab jetzt noch stark steigen. Für Schulen aus dem Innviertel ist der Besuch kostenlos. Zwei größere Gruppen pro Tag können das "Klassenzimmer der Zukunft" in Gurten durchlaufen. Damit wolle man zum begehrtesten Kooperationspartner für Schulen in Österreich werden.

Als Arbeitgeber will man durch diese Bildungsoffensive noch attraktiver als ohnehin schon werden. "Wir haben in den vergangenen zwei Jahren einen Rekord an Bewerbungen erreicht", sagt Fill. 100 der rund 900 Mitarbeiter sind Lehrlinge, Tendenz steigend. Das Bildungsangebot sei keineswegs nur für technische Schulen wie die HTL angedacht, betont Fill.

"Diese Initiative ist ein tolles Beispiel, wie Vernetzung zwischen Schule und Wirtschaft funktionieren kann. Dieses Leuchtturmprojekt zeigt, wohin der Weg führt. Es ist wichtig, dass man auch schon die kleineren Kinder auf diesem Weg mitnimmt", sagt Eva Panholzer, Leiterin der Bildungsdirektion Innviertel.

"Das Innviertel ist mit dem Future Lab ein absoluter Vorreiter in der digitalen Grundbildung. Dieses Projekt kommt auch den Lehrern zugute. Ich hoffe, dass die Termine bald ausgebucht sind", sagte Margit Steiner, Institutsleiterin der Elementar- und Primarstufenpädagogik an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich, bei einem Besuch in Gurten.

Die 1966 gegründete Firma Fill in Gurten, die sich zu 100 Prozent in Familienbesitz befindet, beschäftigt derzeit rund 920 Mitarbeiter. 2019 erzielte der Maschinen- und Anlagenbauer für verschiedenste Industriebereiche einen Umsatz von rund 169 Millionen Euro.

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Autor
Thomas Streif
Redaktion Innviertel
Thomas Streif
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10  Kommentare
10  Kommentare
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
Siebenschlaefer (1.094 Kommentare)
am 18.12.2020 04:45

Guten ...... am Ende der Welt. Uninteressant und unattraktiv für die jungen Nerds.

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ruhigblut (1.325 Kommentare)
am 18.12.2020 05:44

Es muss nicht alles in Linz sein!
Gurten ist mit dem Zug in einer Stunde von Linz aus zu erreichen!
Ich finde es toll, dass die Firma Fill mit Andreas u Bettina Fill an der Spitze so etwas machen u somit jungen Menschen neue Möglichkeiten Technik kennenzulernen näher bringen!

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Siebenschlaefer (1.094 Kommentare)
am 18.12.2020 06:03

Mit dem Zug 😳 nehmen Sie unerlaubte Substanzen oder sind sie noch nicht ganz munter !?

Linz ist eine Möglichkeit, aber aus Nerd und Tekky Sicht ein Kaff. Außerdem, Bezahlung ist im Innviertel generell schlechter als im Zentralraum. Den Vergleich zu München will ich erst gar nicht anstellen.....

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Siebenschlaefer (1.094 Kommentare)
am 18.12.2020 14:29

Wenn Gurten quasi der Nabel der Welt ist, wieso ist dann ein Penninger nicht wieder dorthin gezogen???

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loewenfan (5.471 Kommentare)
am 18.12.2020 06:17

aber ein Grundstück u ein Wochenendhäuschen drauf möchten viele aus den stinkenden Städten zu jedem Preis haben am Ende der Welt

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Siebenschlaefer (1.094 Kommentare)
am 18.12.2020 06:21

Möglicherweise - Haus im Grünen.

Aber sicherlich nicht im Umfeld von Gurten.

Konzept geht leider an Realität vorbei

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loewenfan (5.471 Kommentare)
am 18.12.2020 07:12

der Erfolg gibt Fill aber Recht, aktuell würden Mtiarbeiter zB von MAN wohl lieber in einem anderen Umfeld tätig sein,
und wie man an den Kennzeichen sieht kommen zum Pritscherl waschen viele ans Ende der Welt in die Therme

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Siebenschlaefer (1.094 Kommentare)
am 18.12.2020 08:41

Möglicherweise - Haus im Grünen.

Aber sicherlich nicht im Umfeld von Gurten.

Konzept geht leider an Realität vorbei

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Observer21 (250 Kommentare)
am 18.12.2020 10:40

Für Siebenschläfer, die original außer in der Natur eh keiner braucht, schon möglich!
Gibt´s für Gurten spezielle Defizite?

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Siebenschlaefer (1.094 Kommentare)
am 18.12.2020 13:39

Bitte sachlich bleiben ☝️

Die Frage ist eher die, was hat Gurten für Techniker zu bieten? Noch dazu Freizeitwert gleich Null. Wie weit ist es zu den Bergen, zum See, zu kulturellen Event ? Da genügt es nicht wenn Frau Fill für die Tekky kocht 😳

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