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"Ein Hund ist kein Spielzeug, er ist ein Familienmitglied"

Von Omer Tarabic, 23. Mai 2024, 15:28 Uhr
"Ein Hund ist kein Spielzeug, er ist ein Familienmitglied"
Elisabeth Lobner mit ihrem Mann Werner und dem Holländischen Schäferhund Secondo.

LENGAU, RIED. Elisabeth Lobner aus Schneegattern ist Hundetrainerin aus Leidenschaft.

Elisabeth Lobner wurde die Liebe zu Hunden durch ihren Vater weitergegeben. Ihr erster eigener Hund war ein Dobermann. Später folgte der Umstieg auf die Rasse Holländischer Schäferhund. "Ich besuchte ein Turnier in Anthering und sah diese Rasse. Es war wirklich Liebe auf den ersten Blick", sagt Lobner. Dennoch wartete sie zwei Jahre bis sie sich einen neuen Hund anschaffte. "Ich wollte nichts überstürzen und habe mich sehr genau über die Hunderasse informiert. Bin zu vielen Herdentreffen gefahren. Hatte Kontakt mit vielen Züchtern", sagt Lobner.

Sie tat das, was sie bei ihrem ersten Hund nicht gemacht hatte – sich genau über die Rasse zu informierten. "Ehrlich gesagt war ich dumm und naiv und habe mir einfach einen Hund angeschafft. Zum Teil war ich überfordert. Deswegen wollte ich beim nächsten Hund diesen Fehler nicht mehr machen", sagt Lobner. Aus ihrer Erfahrung rät sie allen, die sich einen Hund anschaffen wollen, zunächst alles Wissenswerte über die gewünschte Rasse zu erfahren. Auch sollte allen bewusst sein, dass ein Hund sehr viel Aufmerksamkeit und Training benötigt. "Ein Hund ist kein Spielzeug, das man beiseite legen kann, wenn man keine Lust mehr darauf hat. Das Tier ist ein Familienmitglied und sollte genauso behandelt werden", meint die Hundeliebhaberin.

Überraschender Sieg

Durch ihren ersten Herder, Ares, kam sie zum Hundesport. Eher durch Zufall. "Ares wurde vom erfahrenen Hundetrainer Reinhold Steingruber in Seekirchen aufgebaut. Er sah das Talent von Ares für den Schutzhundesport und überredete mich 2016 an der Weltmeisterschaft für Holländische Schäferhunde (IGP 1 World Championchip) teilzunehmen", sagt Lobner mit einem Lächeln. Vom Turnier in Tschechien kehrte das Duo – sehr zu ihrer Überraschung – als Sieger zurück. "Damit hätte ich, ehrlich gesagt, nie gerechnet. Aber Aris war einfach mein Seelenhund. Wir waren ein tolles Team", sagt Lobner, die mit ihm später bei der Weltmeisterschaft (IGP 3) Rang sechs belegte. Den Erfolg aus dem Jahr 2016 konnte sie kürzlich beim Turnier in Halle (Deutschland) wiederholen. Dieses Mal mit ihrem zweijährigen Secondo. "Wieder überraschend, da es unser erstes großes Turnier war", sagt Lobner, die für die Hundeschule ÖGV Ried-Eschlried an den Start geht.

Viel Training

Hinter den Erfolgen von Lobner und ihren Vierbeinern steckt harte Arbeit. Immerhin müssen Hund und Frauchen bei den Bewerben als Team auftreten. Jeder noch so kleine Fehler wird bestraft. Tägliches Training sei daher enorm wichtig.

"Ich investiere sehr viel Zeit für die Ausbildung meines Hundes. Nicht weil ich besessen vom Erfolg bin, sondern weil es mir einfach sehr viel Spaß macht, mit ihm zu trainieren und ihm Dinge beizubringen", sagt Lobner. Neben den Trainings stehen in regelmäßigen Abständen Besuche beim Hundephysiotherapeuten oder Schwimmen als Abwechslung auf dem Programm. "Hundesport ist Leistungssport. Secondo wird von mir wie ein Leistungssportler behandelt. Regenerationsphasen gehören daher auch dazu", berichtet Lobner.

Im Herbst möchte sie mit Secondo die IGP-3-Prüfung ablegen und in weiterer Folge an der Weltmeisterschaft für Holländische Schäferhunde teilnehmen. "Secondo hat das Potenzial dazu. Er ist aber ein noch sehr junger Hund, der viel lernen muss", sagt Lobner.

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Autor
Omer Tarabic
Lokalredakteur Innviertel
Omer Tarabic
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3  Kommentare
3  Kommentare
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Bergbauer (1.812 Kommentare)
am 23.05.2024 20:57

Petition „Erhaltung des Internationalen Gebrauchshundesports in all seinen
Facetten in Österreich"
Das wäre guter Journalismus.

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rmach (15.519 Kommentare)
am 23.05.2024 15:44

Familienmitglied!

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LASimon (11.864 Kommentare)
am 23.05.2024 18:12

Selbstverständlich. Die Familie ist sein Rudel.

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