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Oberösterreich

"Ich bin überwältigt" – OÖN-Christkindl half nach Brand sofort

Von René Laglstorfer  14. Januar 2021 00:04 Uhr

"Ich bin überwältigt" – OÖN-Christkindl half nach Brand sofort
Christoph G. mit Leander (3, l.) und Johanna (5), Rosa (1) ist bei der Oma

SPITAL AM PYHRN. Alleinerziehender Vater und seine drei Kinder haben nach dem Vollbrand ihres Hauses in Spital/Pyhrn 10.000 Euro Soforthilfe erhalten

"Ich musste mich hinsetzen und hab zu weinen begonnen, als ich erfahren habe, dass mir das OÖN-Christkindl so unter die Arme greift", sagt Christoph G.

Der 34-jährige Vater aus Spital am Pyhrn rettete Montagfrüh, wie berichtet, bei einer Brandkatastrophe seinen drei Kindern Rosa (1), Leander (3) und Johanna (5) sowie einem 37-jährigen Freund das Leben. "Wenn ich fünf Minuten später aufgewacht wäre, wären wir bewusstlos geworden und nicht mehr aus dem brennenden Haus gekommen", sagt G.

Kinderwagen vor der Haustür

Fast der gesamte Besitz der kleinen Familie, die erst im Mai Mama Birgit (34) verloren hatte, wurde ein Raub der Flammen und die Familie plötzlich obdachlos. 24 Stunden nach der Brandkatastrophe hat das OÖN-Christkindl den alleinerziehenden Vater und seine drei Kinder mit 10.000 Euro Soforthilfe unbürokratisch unterstützt. "Ich bin einfach überwältigt, weil das nicht selbstverständlich ist, in so kurzer Zeit erneut so zu helfen." Bereits in den vergangenen beiden Jahren hatte das Christkindl der Familie mit kleineren Beträgen unter die Arme greifen können. "Wir erleben gerade so viel Hilfe um uns herum – das ist gigantisch", sagt G., dessen Vater vor drei Jahren mit nur 55 Jahren an einem Herzinfarkt verstarb.

"Ich bin überwältigt" – OÖN-Christkindl half nach Brand sofort

Vor der Haustür seiner Mutter in Windischgarsten, wo er und seine drei Kinder "für ein bis zwei Monate" ein vorübergehendes Zuhause gefunden haben, sind plötzlich Pakete mit Kleidung, Jacken und Schuhen gestanden. "Sogar ein Kinderwagen und ein Maxi-Cosi für meine einjährige Rosa waren dabei. Wir sind so dankbar und jetzt mit dem Wichtigsten versorgt."

Versprechen am Grab

Zahlreiche Hilfsangebote für die Familie haben auch die OÖN per E- Mail erreicht. Allen, die der Familie noch unter die Arme greifen wollen, sagt der Spitaler: "Die größte Freude haben wir, wenn ihr ein Kerzerl anzündet für unsere 1000 Schutzengerl, die wir mit Sicherheit gehabt haben." Sein großes Ziel ist es, das abgebrannte Mietshaus, das zum Glück gut versichert war, bald wieder aufzubauen. "Das alte Sacherl war unser Traum. Ich habe meiner Frau Birgit am Grab versprochen, dass ich unsere Kinder dort oben aufziehen werde", sagt Christoph G.

Artikel von

René Laglstorfer

Redakteur Land und Leute

René Laglstorfer
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