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Oberösterreich

Die meisten Corona-Neuinfektionen gab es erneut in Oberösterreich

Von nachrichten.at/apa   13. Juli 2020 12:59 Uhr

(Symbolbild)

WIEN/LINZ. Mit Stand Montagvormittag hat es in Österreich 1.240 aktiv an Covid-19 Erkrankte gegeben. In den vergangenen 24 Stunden kamen 51 Neuinfektionen hinzu. Das am stärksten betroffene Bundesland ist weiterhin Oberösterreich.

Zuletzt waren es österreichweit mehrfach mehr als 100 Neuinfizierte gewesen. 708 Menschen sind bisher an den Folgen des Coronavirus gestorben, exakt 17.000 gelten als genesen, so die Zahlen des Innenministeriums.

Die Zahl der Infizierten könnte noch steigen, wurde doch in der Vergangenheit am Wochenende oftmals weniger getestet. Montagvormittag befanden sich 82 Personen im Krankenhaus, acht mussten auf der Intensivstation behandelt werden.

Die meisten Neuinfektionen gab es am Montag erneut in Oberösterreich. Hier kamen in den vergangenen 24 Stunden 25 Infizierte hinzu, in Wien waren es 19. Drei weitere Erkrankte meldete Niederösterreich, zwei die Steiermark, jeweils eine Neuinfektion Tirol und Vorarlberg. In Kärnten, Salzburg und dem Burgenland kamen seit Sonntag keine neuen Fälle hinzu.

In Oberösterreich waren mit Stand Montagmorgen 545 Personen erkrankt, die meisten davon im Bezirk Linz-Land (150). 138 Fälle wurden aus der Stadt Linz gemeldet, 44 aus dem Bezirk Perg. Die wenigsten bekannten Fälle, nämlich drei, gab es im Bezirk Schärding. 28 Covid-Patienten mussten im Spital behandelt werden, mehr als 3000 Oberösterreicher befanden sich in Quarantäne. 

"Regionale Ausbrüche waren zu erwarten"

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) wurde in der Aussendung zur Situation in Österreich so zitiert: "Es war zu erwarten, dass in Phase 3 der Stabilisierung nach den zehn großen Öffnungsschritten regionale Ausbrüche erfolgen. Jetzt geht es darum, diese mit aller Kraft und regionalen Maßnahmen konsequent einzugrenzen, um weitere Ausbreitungen zu verhindern. Besonders betroffen ist weiterhin Oberösterreich mit mehreren Clustern, vor allem jenem im Bereich der Freikirchen."

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Wichtig sei weiterhin die Rolle der medizinischen Hotline 1450, die von Anfang an eine wichtige Rolle in Österreichs Strategie gegen Corona unter anderem zum Schutz der Spitäler hatte und mittlerweile mehr als eine Million Anrufe zu bewältigen hatte. Auch die Zahl der Testungen sei mittlerweile enorm gestiegen - bis Montag seien es bereits mehr als 700.000 Tests.

Zugang zu Tests soll erleichtert werden

"Diese Zahl wird weiter stark steigen - der Zugang zu Tests nach auch nur leichten Symptomen wird weiter erleichtert. Dazu kommt unser neues Screening-Testprogramm für Gruppen auch ohne Symptome, sondern risikobasiert. Mit letzterem bereiten wir uns konsequent auf die große Herausforderung im Herbst vor - bis dahin wird Österreich weit über eine Million Tests durchgeführt haben", sagte der Minister abschließend.

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"Höhepunkt noch nicht erreicht"

Die täglichen weltweiten Zuwächse an Neuinfektionen steigen unterdes weiter an. Waren es im April und Mai rund 100.000 tägliche Neuinfektionen, so sind es mittlerweile etwa 200.000 weltweit. Anschober (Grüne) erklärte, der weltweite Höhepunkt der SARS-CoV-2-Pandemie sei offenbar noch nicht erreicht.

Besonders dramatisch seien die Zuwächse in den USA mit rund 59.000 weiteren bestätigten Fällen in den vorangegangenen 24 Stunden auf insgesamt über 3,3 Millionen, Brasilien (plus 24.800 auf 1,8 Mio.), Indien (plus 28.600 auf 850.000), aber auch Südafrika (plus 12.000 auf 276.000).

Grenzkontrollen werden verstärkt

In Europa fielen vor allem Zuwächse am Westbalkan auf: unter anderem Serbien (plus 393 bestätigte Neuinfektionen auf bisher 18.360), Kosovo (plus 216 auf 4.931) und Bosnien und Herzegowina (plus 158 auf 6.877). Österreich werde daher seine Grenzkontrollen an den betroffenen Übergängen verstärkt fortsetzen.

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