Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    Anmeldung
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.
gemerkt
merken
teilen

Alexander Lukeneder: Der „Hardrocker“ unter den Forschern

Von Michael Schäfl, 12. Oktober 2019, 00:04 Uhr
Alexander Lukeneder, Paläontologe am Naturhistorischen Museum Wien Bild: privat

Paläontologe Alexander Lukeneder stieß auf eine wissenschaftliche Sensation.

Seit 30 Jahren breche ich Steine auf und suche professionell nach Fossilien. Doch dieser Fund stellte alles andere in den Schatten“, sagt Lukeneder. Anfang der Woche versetzte der Steyrer die internationale Forschungslandschaft in Aufruhr. In einem Hang neben einer Forststraße bei Ebensee fand er einen Zahn eines Pliosauriers: der erste Nachweis dieser Meeressaurier-Art in Österreich.

Alexander Lukeneders Faszination für Paläontologie nahm an den Schotterbänken der Steyr ihren Anfang. Als Fünfjähriger klopfte er Steine auf und fand nicht nur seine ersten Fossilien, sondern auch die Liebe für längst vergangene Zeitalter: „Als kleiner Bub hatte ich immer zwei Berufswünsche: entweder Profifußballer bei Vorwärts Steyr oder Fossilien-Sucher.“ Als die Noten in der Schule dann fußballbedingt schlechter wurden, riss Lukeneder das Ruder herum. Ab sofort wolle er sich auf sein zweites Standbein, die Fossiliensuche, fokussieren. „Voller Stolz habe ich meine Funde in der Schule präsentiert. Eines Tages kam ein Lehrer zu mir und meinte, ich solle doch Paläontologe werden.“ Eingeschlossene Fossilien prägten den weiteren Lebensweg von Alexander Lukeneder. Vom Bundesrealgymnasium Steyr ging er an die Universität Wien, wo er sich voll und ganz dem Paläontologiestudium verschrieb. Sich selbst bezeichnet er als „wissenschaftlichen Hardrocker“. Als er neben seinem Studium im Naturhistorischen Museum zu arbeiten begann, lernte er auch seine spätere Frau Petra kennen. Wie könnte es anders sein, bei der Arbeit mit Fossilien: „Sie war freie Mitarbeiterin im Naturhistorischen Museum und sortierte Fossilien. Sie sprang mir sofort ins Auge.“

Seit der Geburt ihrer ersten Tochter ist die Fossiliensuche im Hause Lukeneder Familiensache. „Meine vierjährige Tochter läuft mit ihrem kleinen Hammer durch die Gegend und klopft auf alles, wo sie Fossilien vermutet.“ Man darf gespannt sein, auf welche wissenschaftlichen Sensationen der Familienverbund Lukeneder in den nächsten Jahren noch stoßen wird.

mehr aus Oberösterreich

"Verbrechensopfer waren früher nur Randfiguren im Strafverfahren"

Grünes Licht für neue Donaubrücke: Kosten stiegen auf 230 Millionen Euro

"Wir warten auf Schnee": Hoffnung bei Oberösterreichs Skigebieten

Rückschlag für das schnelle Internet in Oberösterreich

Interessieren Sie sich für dieses Thema?

Mit einem Klick auf das “Merken”-Symbol fügen Sie ein Thema zu Ihrer Merkliste hinzu. Klicken Sie auf den Begriff, um alle Artikel zu einem Thema zu sehen.

Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

0  Kommentare
0  Kommentare
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben.
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
Aktuelle Meldungen