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Gala-Nacht des Sports: "Da gibt es kein Schwächeln"

Von Reinhold Gruber, 09. Februar 2018, 00:04 Uhr
Gala-Nacht des Sports: "Da gibt es kein Schwächeln"
Corinna Fuchs und "ihre" fünf Männer bilden Six Pence, die heute einmal mehr zum Tanz aufspielen werden.

LINZ. Tanzband Six Pence spielt wieder im Foyer des Brucknerhauses.

Es hat seine Vorteile, wenn man in der Ballsaison sehr präsent ist. Denn dann stimmt die Fitness beim Saison-Höhepunkt, der für die Band Six Pence einmal mehr die heutige "Gala-Nacht des Sports" im Linzer Brucknerhaus ist. Ausdauer ist für die sechsköpfige Tanzband Verpflichtung. Denn hinter dem Mikrofon steht mit Corinna Fuchs eine Sportlehrerin. "Da gibt es kein Schwächeln", sagt Musiker Sigi Steinbring und grinst.

Keine Frage der Ausdauer

Ausdauer werden Fuchs und "ihre" fünf Männer Sigi Steinbring, Wolfgang Kunst, Tom Riedl, Gerry Baier und Christian Kainberger brauchen. Denn im Foyer des Brucknerhauses sind die Musiker aus Leidenschaft Garanten für beste Stimmung bis vier Uhr früh – und dafür, dass manche auf ihrem Weg zur gegenüber der Bühne stehenden Garderobe noch nicht so schnell nach Hause gehen, noch das eine oder andere Tänzchen wagen.

Die Animationsarbeit fällt der Band nicht schwer. Schließlich hat es schon etwas, wenn sich Menschen aller Generationen zur Musik bewegen. Dieses Wiegen im Tanzschritt vor der Bühne zu beobachten, bezeichnet Steinbring als Lohn ihrer "Arbeit" und als echten Augenschmaus. Die von Six Pence Animierten geben dieses Kompliment immer wieder an die Musiker zurück. Diese würden mit ihrem Ohrenschmaus viel zum guten Gefühl bei der "Gala-Nacht des Sports" beitragen.

Ein spezielles Vorbereitungsprogramm für den Höhepunkt der Ballsaison im Brucknerhaus gibt es übrigens nicht. Aber in der Auswahl der Musik, mit der sie die Menschen zum Tanzen bewegen wollen, ist die Band akribisch am Suchen. "Wir werden immer spezifischer, bewegen uns immer mehr in die Tanzrichtung vor", sagt Steinbring. Was er damit meint? "Wenn wir Klassiker ausgraben und ins Repertoire nehmen, müssen es Klassiker sein und dürfen nicht verschlafen daherkommen. Sie müssen tanzbar sein."

Viel Tanzmusik in Pop-Songs

Dabei hat Steinbring eine spannende Beobachtung gemacht. "In der aktuellen Popmusik findet man viel mit klassischem Tanzcharakter." "Columbo" von Wanda zum Beispiel sei ein "super Cha-Cha-Cha". Für heuer zu spät entdeckt, aber Six Pence und die "Gala-Nacht des Sports" ist eine langjährige gute Verbindung. Vielleicht überraschen sie damit im nächsten Jahr.

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