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Das Haus schon in der Planungsphase begehen

LINZ. Das Unternehmen Mox VR ermöglicht mit seiner App virtuelle Rundgänge in Einfamilienhäusern.

Das Haus schon in der Planungsphase begehen

Gründer von Mox VR: Benjamin Mooslechner und Michael Fox Bild: Danninger

Wie gestalte ich den Gang vom Wohnzimmer in die Küche? Und soll ich mein Haus modern oder im Landhausstil einrichten? Fragen wie diese stellen sich die meisten Häuslbauer häufig schon vor Baubeginn.

Das Linzer Start-up Mox VR hilft seinen Kunden bei der Gestaltung ihres Traumhauses: Das Unternehmen mit fünf Mitarbeitern hat eine App für Einfamilienhäuser entwickelt, die digitale Rundgänge im künftigen Eigenheim ermöglicht – obwohl dieses noch gar nicht errichtet ist.

Kunden leiten die Daten und Zahlen des Hauses an Mox VR weiter. Die weiteren Schritte sind einfach: "Der Kunde muss nur die von uns entwickelte App installieren und einen Code eingeben. Dazu bekommt er eine Virtual-Reality-Brille – und schon kann er sich einen Eindruck vom künftigen Heim verschaffen", sagt Gründer Benjamin Mooslechner. Auch ein "Style Switch" ist möglich: Durch einen Filter in der App können unterschiedliche Materialkombinationen ausprobiert werden. Das Produkt kostet 400 Euro.

Die Idee zu Mox VR kam Mooslechner und Mitgründer Michael Fox vor rund vier Jahren. Die Architekturstudenten stellten fest, dass günstige und unkomplizierte Angebote fehlten, Einfamilienhäuser virtuell zu begehen.

Gegründet wurde das Unternehmen 2016, seit Mai des Vorjahres wird das Produkt verkauft. In den nächsten Jahren möchte Mox VR auch international Fuß fassen: "In Zukunft soll kein Einfamilienhaus mehr ohne Virtuelle Realität errichtet werden", sagt Mooslechner.

 

Das ist Mox VR

Idee: Einfamilienhäuser schon in der Planungsphase begehen.

Konzept: Kunden können sich vor Errichtung des Hauses mit wenigen Mitteln Gedanken über Aufteilung und Einrichtung machen.

Finanzierung: Das Unternehmen erhält Unterstützung durch die Start-up-Förderer Tech2b und Akostart und finanziert sich mittlerweile aus eigenen Umsätzen.

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Artikel Elisabeth Prechtl 08. Mai 2018 - 00:04 Uhr
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