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Tech2b: Zwölf junge Firmen in den Startlöchern

LINZ. Förderinstrument des Landes hat 2018 erstmals mit einem Stufenprogramm agiert.

Viel Lob und noch mehr Applaus

Bild: VOLKER WEIHBOLD

Der oberösterreichische Start-up-Förderer tech2b soll zum größten Brutkasten für junge Firmen in ganz Österreich werden. Dieses Ziel hat sich Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner vorgenommen. Dass es dabei Handlungsbedarf gibt, die Akteure in der zersplitterten Gründer-Landschaft zu bündeln, bestätigt Achleitner.

3,6 Millionen Euro an Geldern des Bundesförder-Instruments Austria Wirtschaftsservice konnte tech2b für die Jahre 2017 bis 2022 für die Gründer und ihre Projekte abholen. Dazu kommen Landesgelder von sechs Millionen Euro über fünf Jahre, die in die Start-up-Förderung investiert werden. "Wir sind Geburtshelfer und nutzen mehrere Wege, um diese Funktion zu erfüllen", sagt Achleitner. So sind stille Beteiligungen bis zu 100.000 Euro möglich, damit "die Firmen abheben können".

So wurden bei tech2b 2018 mehr als 200 Erstgespräche geführt. 70 von ihnen haben sich um Aufnahme in die erste Phase des Förderprogramms beworben – 29 wurden aufgenommen und erhielten 5000 Euro, ein halbes Jahr Zeit und einen Mentor, um ihr Geschäftsmodell auch tragfähig weiterzuentwickeln, sagte Achleitner den OÖN. In dieser Phase ist derzeit etwa Blue Propulsion Systems. Hier sollen leistungsfähige Elektro-/Hybrid-Antriebssysteme für den Marinesektor entwickelt werden. Dabei sollen die Kernkomponenten nicht neu erfunden , sondern die Schnittstellen optimiert werden.

In die zweite, 18-monatige Phase wurden zwölf Firmen aufgenommen. Hier gibt es 10.000 Euro nicht rückzahlbare Förderungen und es werden zwei Mentoren zur Seite gestellt, die den Gründern helfen, ihre Idee zu vermarkten. Diese klare Trennung in Phasen gab es 2018 erstmals. "Das hat sich bewährt und hat tech2b schlagkräftiger gemacht", so Achleitner.

Ein Beispiel aus Phase 2: Logismart. Dabei handelt es sich um eine private Paketbox, die die Zustellung an Privatkunden auf eine neue Qualitätsebene bringt. 

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Artikel (sib) 12. März 2019 - 00:04 Uhr
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