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KF-Holz bringt "ein Stück Wald ins Wohnzimmer"

MOOSDORF. Unternehmen fertigt Holzkassetten für Geschenke.

KF-Holz bringt "ein Stück Wald ins Wohnzimmer"

Holzverpackungen aller Art Bild: prel

Im Innviertler Unternehmen KF-Holz läuft der Betrieb in der Vorweihnachtszeit auf Hochtouren: Die Moosdorfer Firma hat sich auf die Herstellung von Holzkassetten und -verpackungen spezialisiert. Die Bandbreite reicht von Verpackungen für Spirituosen, Visitenkarten und Steakbesteck über hölzerne Aktenkoffer und Flaschenträger bis hin zu kleinen Wäschespinnen, an die mit hölzernen Wäscheklammern Geld gepinnt werden kann.

"Ein Großteil unserer Produkte ist für die Geschenke-Industrie", sagt Anton Herbst, zuständig für Marketing und Vertrieb. Die Behältnisse werden aus Fichte und Zirbe gefertigt und mit Brand- und Siebdruck für den jeweiligen Auftraggeber personalisiert. Das Geschäft laufe das ganze Jahr gut, gerade vor Weihnachten aber besonders gut, so Herbst.

Seit kurzem fertigt KF-Holz zudem individuell gestaltete Verpackungen für Endverbraucher. Die Produkte werden über den eigenen Onlineshop sowie im "Factory Outlet" in Moosdorf vertrieben. Mit der Spezialisierung auf Holzverpackungen hat Gründer Fritz Kaltenegger eine Nische für sich entdeckt: In Österreich sind nur drei weitere Unternehmen in diesem Segment tätig. Sein Ziel: "ein Stück Wald in die Wohnzimmer bringen". Mittlerweile führt Sohn Markus das Unternehmen.

Mehr Massivholz aus der Region

Mehr als 90 Prozent der Produkte gehen in den Export, Hauptabsatzmärkte sind Deutschland und die Schweiz. In Zukunft ist auch der englischsprachige Markt ein Ziel. 35 Mitarbeiter sind bei KF-Holz beschäftigt. Der Umsatz liegt 2018 bei rund 1,6 Millionen Euro (2017: 1,5 Millionen). In den kommenden vier Jahren soll die Zwei-Millionen-Euro-Marke geknackt werden. In Zukunft wird zudem der Nachhaltigkeitsgedanke noch stärker forciert: "Wir wollen zu 100 Prozent energieneutral herstellen und statt Sperr- zunehmend Massivholz aus der Region verwenden", sagt Herbst.

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Artikel Elisabeth Prechtl 18. Dezember 2018 - 00:04 Uhr
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