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Wirbel um Haider-Tweet von Florian Scheuba

Der Twitter-Beitrag von Florian Scheuba, verfasst anlässlich des Todestages von Jörg Haider, wirft die Frage auf "Wie weit darf Satire gehen?".

Wirbel um Haider-Tweet von Florian Scheuba

In der Kritik: Florian Scheuba Bild: Rigaud

"Es heißt, in Kärnten sei einst die Sonne vom Himmel gefallen. Dabei hatte sie 142km/h, 1,8 Promille und war noch wärmer, als man zuvor geglaubt hatte." Diese Zeilen schrieb Kabarettist Florian Scheuba anlässlich des zehnten Todestages des Kärntner Landeshauptmannes Jörg Haider auf dem Kurznachrichtendienst Twitter.

 

Die Reaktionen fielen gemischt aus, von "Auf Tote noch hintreten ist unterste Schublade" und "primitiv und geschmacklos" bis hin zu "Weltklasse!" und "Satire verstehen eben nur die wenigsten" reichte die Bandbreite auf Twitter. Auf Facebook hinterließen zahlreiche User gehässige und beleidigende Nachrichten. 

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Das offizielle Kärnten hat am Donnerstag, dem zehnten Todestag Jörg Haiders, des ehemaligen Landeshauptmannes gedacht. Haider war am 11. Oktober 2008 um kurz vor 1:30 Uhr in den Tod gerast. Er saß selbst am Steuer seines VW Phaeton V6, als er mit rund 150 km/h auf der Loiblpass-Bundesstraße in Lambichl bei Klagenfurt ins Schleudern geriet und sich mehrmals überschlug. Erlaubt waren dort 70 km/h. Haider war sofort tot. Er war zum Zeitpunkt des Unfalls alkoholisiert – 1,8 Promille.

Der mit dem Österreichischen Kabarettpreis ausgezeichnete Scheuba äußerte sich bisher nicht weiter zu seinem Tweet. Am 13. Oktober gastiert der 53-Jährige mit seinem neuen Programm "Folgen Sie mir auffällig" in Grieskirchen.

 
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Artikel 11. Oktober 2018 - 19:33 Uhr
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