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Pollensaison startet: Was können Allergiker tun?

Auf dem Podium: Martin Denk (Uniqa-Vitalcoach), Wolfram Hötzenecker (Leiter des Allergiezentrums im KUK), Barbara Rohrhofer (OÖN), Bernd Lamprecht (Lungenfacharzt), Norbert Kleinsasser (HNO-Spezialist) Bild: Volker Weihbold

Pollensaison startet: Was können Allergiker tun?

OÖN-Gesundheitstour im Kepler-Uniklinikum in Linz – 100 interessierte Gäste informierten sich über Allergien.

Von Claudia Riedler, 09. Februar 2019 - 00:04 Uhr

Pollenallergiker sollten sich vorbereiten. An diesem Wochenende wird es wärmer – und damit startet auch der Pollenflug. Aber nicht nur Pollen, auch Hausstaub, Tierhaare oder Lebensmittel können Allergien auslösen. Das Volksleiden quält jeden dritten Österreicher.

Über Diagnose und mögliche Therapien informierten Donnerstagabend im Kepler-Uniklinikum (KUK) in Linz Oberösterreichs Experten zu diesem Thema: Primar Wolfram Hötzenecker, Vorstand der Klinik für Dermatologie und Venerologie, Primar Bernd Lamprecht, Vorstand der Lungenheilkunde, Univ.-Prof. Norbert Kleinsasser, Vorstand der Klinik für HNO, und Uniqa-Vitalcoach Martin Denk.

"Wir haben mit Primar Hötzenecker die Expertise nach Linz gebracht und hier ein Allergiezentrum, in dem verschiedene Fachgebiete zusammenarbeiten", sagte Heinz Brock, der ärztliche Direktor des Kepler-Uniklinikums. Davon profitieren viele Allergiegeplagte.

Video:

Das Allergieinstitut am Kepler Universitätsklinikum, in dem Hautärzte, Kinderärzte, Lungen- und HNO - Spezialisten zusammenarbeiten, ist Anlaufstelle für allergiegeplagte Patienten.

Elgin Drda, kaufmännische Direktorin im KUK, berichtet, dass sie als Teenager von einem Heuschnupfen geplagt war. "Er ist aber nach und nach weniger geworden, und heute bin ich befreit." Ein üblicher Verlauf? "Eine Allergie kann auch wieder verschwinden", bestätigte Primar Lamprecht. Die Neigung dazu bleibe aber erhalten.

"Obwohl er in ländlicher Umgebung aufgewachsen ist, war mein Sohn von Heuschnupfen betroffen", berichtete Harald Schöffl, Vorstandsdirektor der Gespag-Gesundheitsholding. Dank einer Hyposensibilisierung, also einer Allergie-Impfung, sei er heute beschwerdefrei. Auch Otto Lukschal von der Uniqa-Versicherung denkt über diese Therapie für seinen Sohn nach. "Er hat eine Wespen- und Bienenallergie", berichtete er. Und damit gute Chancen. "Bei einer Bienen- und Wespengiftallergie liegt die Erfolgsquote der Hyposensibilisierung bei 80 bis 100 Prozent", sagte Primar Hötzenecker.

100 interessierte Besucherinnen und Besucher waren gekommen, um Fragen zu stellen: Hausstaubmilben, Haarfärbemittel, ein allergischer Schock nach dem Genuss von Sellerie, ständiger Schnupfen und Juckreiz waren einige der brennenden Themen.

 

Die nächste OÖN-Gesundheitstour ist am 14. März, 18 Uhr, im Krankenhaus Rohrbach; Thema: Bewegung im Alter

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