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Vorlesen: Je früher, desto besser

Auch kleine Kinder finden das Vorlesen schön. Bild: colourbox

Vorlesen: Je früher, desto besser

Bildungsexperten zufolge fangen Eltern oft zu spät damit an.

25. Oktober 2017 - 00:04 Uhr

Viele Eltern fangen nach Meinung von Bildungsforschern bei ihren Kindern zu spät mit dem Vorlesen an. Nach einer Studie für die deutsche Stiftung Lesen nimmt nur rund die Hälfte der Mütter und Väter im ersten Lebensjahr gemeinsam mit dem Nachwuchs regelmäßig Kinderbücher in die Hand.

Für Bindung und Sprache

Böser Wille oder Zeitmangel stecken nach Einschätzung der Studienautoren nicht dahinter. Vielmehr unterschätzten viele Eltern die emotionale Bedeutung des Vorlese-Rituals. Oft seien sie auf die Sprachentwicklung fokussiert und warteten deshalb, bis sich Kinder länger konzentrieren können oder zu sprechen anfangen.

"Viele nutzen das erste Lebensjahr noch nicht, in dem man mit dem Vorlesen anfangen kann und sollte, um Kindern diesen Impuls fürs Leben mitzugeben", sagte Studienleiterin Simone Ehmig. Für die repräsentative Vorlesestudie wurden rund 500 Eltern mit Kindern zwischen drei Monaten und drei Jahren befragt.

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