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Leserbriefe

„Man hat Österreich über den Tisch gezogen“

Von Kurt Gärtner   11. Februar 2020 20:50 Uhr

Der Airbus-Konzern gibt laut US-Gerichtsunterlagen „politische Zuwendungen“ beim Verkauf der Eurofighter an Österreich zu.

Insgesamt habe Airbus Zahlungen von rund 55 Millionen Euro an 14 Einzelpersonen, Berater oder Organisationen geleistet, heißt es in den Gerichtsdokumenten. Hier wäre interessant zu wissen, wer abkassiert hat.

In Österreich war im Bericht des Verfahrensrichters zum parlamentarischen Untersuchungsausschuss festgehalten worden, dass die Republik Österreich beim Kauf getäuscht worden war und nur deswegen 183,4 Millionen Euro zu viel gezahlt hatte. Einige Luftfahrtexperten haben sich schon 2010 mit dem hohen Preis der 15 Eurofighter befasst und sind zum Ergebnis gekommen: Der Stückpreis der „entmilitarisierten“, älteren und teilweise gebrauchten Eurofighter der Tranche 1 ist um ca. zehn Millionen teurer als bei den Kampfflugzeugen der Tranche 2 im ursprünglichen Vertrag. Rechnet man alles zusammen, dann erscheint der jetzt geforderte Betrag von 183,4 Millionen Euro gerechtfertigt.

Der Eurofighter mit vollständiger Ausrüstung ist ein hervorragender Abfangjäger, jedoch hat man Österreich über den Tisch gezogen, und daher sollte eine entsprechende Entschädigung von Airbus bezahlt werden, um den Schaden wiedergutzumachen.

Kurt Gärtner, Wels

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