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Linzer Kult-Bar wird versteigert

Von Karin Haas, 24. Juni 2019, 16:02 Uhr
„Frau Dietrich“ kommt unter den Hammer. Bild: Haas

Sie soll an die Zeit der Prohibition in den USA von 1920 bis 1933 erinnern, als es so manche verstecke Eingänge zu verschwiegenen Bars gab, in denen es trotzdem Alkohol zu kaufen gab.

Diesen Flair, Cocktails und gute Musik bot und bietet die Linzer Altstadtbar „Frau Dietrich“, deren Fans im Jänner durch eine Insolvenzmeldung aufgeschreckt wurden. Mit der Pleite der „Cocktailwerkstatt OG“ wurde im Jänner 2019 mit der Pizzeria 480 Grad und dem Lokal Tiki-Tiki auch die „Frau Dietrich“ mitgerissen. Während die Pizzeria längst Geschichte ist, hat Masseverwalter Johannes Mühllechner „Frau Dietrich“ offen gelassen, da so mehr Geld herauszuschlagen ist. Nun wird die Perle der „Cocktailwerkstatt OG“  versteigert.

Am Donnerstag, 27. Juni 2019, ist es um 11 Uhr so weit. Ein G´riß wie weiland um das Glockenspiel am Hauptplatz  wird es aller Voraussicht aber nicht geben. Bis dato wurde für „Frau Dietrich“ nur ein einziges Angebot abgegeben. Das Mindestgebot liegt bei schlappen 25.000 Euro. Da würden wohl einige Gastronomen auf Tiefpreis pokern, heißt es in der Szene. Man wird sehen, wie spannend es Donnerstag wird. Die Bar „Frau Dietrich“ werde es jedenfalls weiter geben, sagt Anwalt Mühllechner.

Zur Erinnerung: Beim Glockenspiel lag das Mindestgebot bei 100.000 Euro. Der Zuschlag erfolgte bei einem Vielfachen. Wie heißt es so schön bei Immobilien, was etwas eingeschränkt auch für Gastronomie gelten dürfte? Die drei wichtigsten Faktoren sind Lage, Lage, Lage. Bei einem Kaffeehaus heißt es obendrein, damit „kann ein Gastronom beruhigt in Pension gehen“, der Spanne beim Verlängerten sei Dank.

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Autorin
Karin Haas
Kolumnistin
Karin Haas
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7  Kommentare
7  Kommentare
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aviationpassionate (280 Kommentare)
am 03.07.2019 09:52

Die Bar wurde angeblich von Michael Nell (Inhaber Schwarzer Bär) ersteigert.

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alleswisser (18.463 Kommentare)
am 24.06.2019 23:35

Ganz ohne Anflüge von Romantik kann man auch sagen: Die Firma ist nach Strich und Faden pleite, nicht einmal die Mindestquote von 20% ist angestrebt worden.

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famos (1.059 Kommentare)
am 24.06.2019 19:40

Wie lange hat diese Bar existiert?

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alleswisser (18.463 Kommentare)
am 24.06.2019 23:36

Aus wirtschaftlicher Sicht VIEL zu lange.

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famos (1.059 Kommentare)
am 25.06.2019 17:09

Ich mein ja nur wegen der Bezeichnung "Kult".

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pepone (60.622 Kommentare)
am 24.06.2019 16:28

Die drei wichtigsten Faktoren sind Lage, Lage, Lage.
steht im Artikel

ein Adressat an denjenigen die es kritisiert hatten als im Forum von bester Lage beim Klosterhof geschrieben wurde.

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tradiwaberl (15.551 Kommentare)
am 24.06.2019 16:28

Die Frau Dietrich... gleich neben den Fluchthelfern....

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