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Mein E-Auto und ich: Warum wir uns längst mögen

Von Gerhild Niedoba, 18. November 2021, 10:05 Uhr
Motor
Der Peugeot e-2008 und ich: Mittlerweile ein perfektes Team Bild: VOLKER WEIHBOLD

LINZ. Die Tage sind gezählt, das Ende meiner Testzeit für das E-Auto in greifbarer Nähe. Schade, denn ich habe mich an die Vorzüge der Elektromobilität längst gewöhnt.

Es ist zum einen das Fahren an sich. Im Gegensatz zum Verbrennungsmotor, der gerade auf der Autobahn im Fahrzeuginneren lautstark auf sich aufmerksam macht, surrt ein elektrobetriebenes Fahrzeug friedlich vor sich hin. Egal, ob mit 30 km/h durch das Ortsgebiet oder mit 130 auf der Autobahn - der Wagen bleibt ruhig. Und dadurch habe ich auch bei mir eine Veränderung bemerkt: Auch ich bleibe ruhiger, fahre deutlich entspannter, wodurch ich Dränglern und anderen Straßenrabauken maximal mit einen süffisanten Lächeln begegne. Aber sicher nicht mehr mit hochrotem Kopf und erhöhtem Puls. 

Dazu ist es mehr als angenehm, von einer Sekunde auf die andere beschleunigen zu können. Auch diesen Vorzug möchte ich eigentlich nicht mehr missen. Auch, weil ich dadurch oftmals gar nicht in Verlegenheit komme, mich mit oben genannten Schnell(st)fahrern matchen zu müssen. Sobald sie ansetzen, ihre Lichthupe zu betätigen und das Gaspedal bis zum Anschlag durchzutreten, bin ich schon längst über alle Berge. Oder zumindest schon bei Grün über die nächste Ampel gefahren. 

Es stört mich ehrlicherweise auch nicht mehr, dass ich den Tankwart meines Vertrauens in den vergangenen Wochen nicht mehr besuchen musste. Auch wenn die Gespräche immer nett und seine Hilfsbereitschaft besonders lobenswert sind. Stattdessen genieße ich es, frühmorgens in der Tiefgarage der OÖNachrichten einzufahren und den Wagen beim nächstmöglichen Ladeplatz anzuhängen. Geht nicht nur viel schneller als das herkömmliche Tanken, sondern ist obendrein auch entspannter. Dazu durfte ich auch lernen, mich aus meiner Komfortzone herauszubewegen, als hier kürzlich tatsächlich sämtliche Ladeplätze belegt waren: Jenem Autobesitzer, dessen Benziner sich offensichtlich wohl kurz einmal ein wenig als E-Auto fühlen wollte, heftete ich eine freundlich formulierte, aber dennoch eindeutige Botschaft hinter den Scheibenwischer, beim nächsten Mal doch bitte einen der vielen freien "Normalparkplätze" anzuvisieren. 

Und last, but not least, werde ich jenes Gefühl schmerzlich vermissen, auf meiner täglichen Arbeitsstrecke (58 Kilometer hin und retour) keine Stickoxyde mehr in die Luft zu blasen. Das freut die Umwelt - und erleichtert mein Gewissen ungemein...

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Autorin
Gerhild Niedoba
stv. Leiterin Regionalressort
Gerhild Niedoba
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9  Kommentare
9  Kommentare
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shakesbeer (1.048 Kommentare)
am 24.11.2021 08:57

Eigentlich eine mit dämlichen Halbwahrheiten verpackte Werbung, weiter nichts.

1) Anschaffungspreis (Preis/Leistungsverhältnis gegenüber einen klassengleichen Verbrenner)

2) keine Stickoxyde? (Jein, das gilt nur für die lokale Emission, aber der Strommix bei der Herstellung der Akkus ist entscheidend für die tatsächliche Ökobilanz, und wer weiß schon, aus welchem KW der Strom tatsächlich kam? ...)

3) Wiederverkaufswert (wer kauft sich schon eine gebrauchte 5-jährige E-Gurke, wenn es für das Akku-Pack nur 7 Jahre Garantie gibt, ausgenommen neuerdings Toyota mit 10 Jahren? Die Kosten liegen bei ~17.000 Euro)

4) Die Herstellung der notwendigen seltenen Erden (unfassbarer Wasser- und Stromverbrauch, Vorkommen hauptsächlich in Ländern, wo Umweltschutz keine Rolle spielt, wo der Abbau des Ausgangsmaterials u.A. von Kinder unter lebensgefährlichsten Bedingungen durchgeführt wird ... z.B. ein bisschen ARTE-Dokus schauen! usw... )

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shakesbeer (1.048 Kommentare)
am 24.11.2021 09:47

5) Recycling eines Teiles der Akku-Packs (ohne Strom geht auch hier nichts, woher kommt der Strom (Öko-Bilanz?), wenn wir schon seit einiger Zeit intensiv mit der Bedrohung eines möglichen Blackouts konfrontiert werden?

6) Entsorgung der nicht recyclierbaren Teile (wohin damit, ohne auch in ferner Zukunft die Umwelt zu schädigen?)

Und Frau Niedoba? Noch immer ein "ungemein erleichtertes Gewissen" ?

Sooooo einfach, wie Sie (oder Peugeot, wer weiß das schon ...) sich das vorstellen, ist es dann ja doch nicht, gelle?, und ja, es soll jeder das Auto fahren, das er/sie sich vorstellt zwinkern

Ich für meinen Teil kann abschließend nur eines sagen: Mein 5 Liter 8-Zylinder und ich: Warum wir uns längst mögen ... Sorry, das musste jetzt sein!

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Lerchenfeld (5.195 Kommentare)
am 18.11.2021 17:32

Wer bitte ist denn diese völlig ahnungslose Autorin. Was die hier verzapft ist bloß Werbung für Peugeot und sollte auch so deklariert werden, ist Verarschung der ABO Zahler.

Die "Autoexpertin" 😂😉😝hat wohl noch nie etwas gehört woraus diese Akkus gebaut werden etc.etc.etc.

Beachtlich, dass solche "Experten" bei den OÖN ihre Weisheiten kundtun dürfen, wer profitiert da von wem ?

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altheli (380 Kommentare)
am 18.11.2021 10:45

Zum FAHREN ist ein Akku-Auto sicher nett... der Elektromotor ist der derzeit technisch beste und effizienteste Antrieb den es gibt.
Nachstehende Probleme sind noch nicht gelöst:
a) die Produktion des notwendigen "sauberen & grünen" Stroms in ausreichender Menge
b) die gesicherte zur Verfügungstellung des notwendigen "sauberen & grünen" Stroms
c) Zuführung & Speicherung der notwendigen Energie im Fahrzeug aus "GRÜNER SICHTWEISE"
d) Viel Spaß mit dem Akku-Auto als Zugwagen zB mit einem Wohnwagen...

Hybrid -aus derzeitiger befohlener politischer Sicht: man nehme einen technisch total veralteten Benzinmotor (modernste Diesel sind WESENTLICH SAUBERER!!!) und kopple diese mit Akku & E-Motor....
---> auch hier sieht man: Ideologie schlägt unbarmherzig zu....

Etwas mehr Zeit den Technikern zu lassen würde sehr viel helfen und der Umwelt gut tun....

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Peter1983 (2.345 Kommentare)
am 18.11.2021 10:28

Das rein batterieelektrische Auto ist maximale eine Übergangslösung, mehr aber auch nicht.

Und - sooo grün ist diese Antriebstechnik bei weitem nicht.

Aber - zumindest bläst das Auto keine Abgase raus.

Somit ist bei uns doch alles schick und schön - woher die Rohstoffe kommen, wie Herstellung und Entsorgung der Akkus ablaufen interessiert hierzulande nicht. Outsourcing eben.

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pprader (1.661 Kommentare)
am 18.11.2021 10:24

auf meiner täglichen Arbeitsstrecke (58 Kilometer hin und retour) keine Stickoxyde mehr

aber Reifenabrieb, Bremsbelagstaub, davor die Batterieprodunktion, die auch nicht ganz so grün ist...

Warum kein Artikel über Fahrgemeinschaften, Ausbau öffentlicher Verkehr, Arbeit von zu Hause aus, Arbeitsplätze dort, wo Menschen wohnen....

Also Ideen zum Mobilitätsverhalten und Alternativen zum aktuellen Individualverkehr

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na8richten (732 Kommentare)
am 18.11.2021 10:33

Ihr Posting trifft es auf den Punkt!

Man müsste die Hintergründe der Authorin näher beleuchten, warum man einen sehr infantilen Werbeartikel, Journalismus ist bei den OÖN nur sehr selten zu finden, hier einstellt.

Eigentlich Kronenzeitungsniveau...

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rudolfa.j. (3.738 Kommentare)
am 18.11.2021 10:20

Ein propaganda Artikel, sonst nichts

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na8richten (732 Kommentare)
am 18.11.2021 10:16

Dieser Artikel wurde schon vor 2 Wochen veröffentlich, mit dem genau gleichen Inhalt.
Deswegen wird er auch nicht besser liebe OÖN!

ZDF Doku:
https://www.youtube.com/watch?v=cmeFsYSHuXE

https://www.youtube.com/watch?v=OBGinowoYu4

Eine äußert schmutzige Sache an denen Blut von Kindern klebt!

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