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Wie Wien bis 2040 klimaneutral werden will

Von nachrichten.at, 11. Mai 2024, 17:00 Uhr
Wie Wien bis 2040 klimaneutral werden will
Heizen mit Öl und Gas ist in Wien noch vielerorts gang und gäbe. Bild: Wolfgang Filser

WIEN. Rund 600.000 Gasheizungen sollen ersetzt werden

Österreichs Bundeshauptstadt hat sich vor geraumer Zeit das Ziel gesetzt, die fossile Dominanz in Sachen Heizen und Warmwasser bis 2040 zu beenden. Auch die etwa 600.000 derzeit verbauten Gasheizungen sollen durch Systeme mit erneuerbarer Energie ersetzt werden. Wie der Umstieg genau aussehen soll, dazu gibt es nun ein konkretes Vorhaben: den "Wiener Wärmeplan 2024", der diese Woche präsentiert wurde.

Er berücksichtigt den gesamten Gebäudebestand des Stadtgebiets und zeigt, in welchen Gebieten ein Ausbau der Fernwärme in Frage kommt – die bis 2040 gänzlich klimaneutral erzeugt werden soll. Aufgelistet werden aber auch jene Gegenden, wo vermutlich andere Lösungen notwendig werden. An der Erstellung des Plans waren Experten von Wirtschafts- und Finanzstadtrat Peter Hanke, Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal beteiligt.

Drei Kategorien wurden festgelegt: Gebiete, in denen Fernwärme die beste Option ist, solche mit guter Eignung für lokale Wärmenetze sowie Bereiche, in denen man eher auf individuelle klimaneutrale Versorgung setzen sollte. Das Fernwärmenetz soll jedenfalls künftig 1700 Kilometer betragen.

Außerdem wurden "Lokale Wärme gemeinsam"-Gebiete definiert, in denen der Fernwärmeausbau aufgrund vorhandener Kapazitäten vorerst nicht vorgesehen ist. Zugleich verfügen die Gebiete über eine dichte Verbauung. Somit sind sie für gemeinschaftliche Wärmeversorgungen über lokale Netze besonders gut geeignet. Genutzt werden sollen dafür anderweitig vorhandene Energiequellen wie etwa Erdwärme. Möglich ist die gemeinsame Versorgung mehrerer Gebäude durch Wärmepumpen.

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8  Kommentare
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Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
Berkeley_1972 (2.322 Kommentare)
am 12.05.2024 18:42

Grundsätzlich sehr zu begrüssen, leider allerdings mit einer Wirkung von 0,000000000xy auf`s Klima; übrigens genau so wenig, wenn eine politische Kandidatin bei einer Wahlveranstaltung "KLIMA - SCHUTZ" mit ihrem Publikum skandiert.

Den größten & wirksamsten Beitrag den ein kleines Land wie Österreich dazu leisten kann, ist Forschung und technologischer Fortschritt. Unis wie die Montanuni Leoben oder TU Graz ... sollten viel mehr Budgetmittel dazu erhalten - diese Unis sind in Österreich, soweit ich es überblicke, diesbezüglich Vorreiter und leisten bereits sehr Wertvolles. Es beschleicht einen auch das Gefühl bzw. der Eindruck, dass einige Zeitgenossen unter dem Deckmantel "Klimaschutz" auch eine Hidden Agenda am Laufen haben

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Kukilein (358 Kommentare)
am 13.05.2024 13:02

Naja eine Universität sollte Grundlagenforschung machen und unabhängig sein. Vom Institut für elektrische Anlagen der TU Graz kam zum Beispiel ein Gutachten zum Stromnetz Masterplan 2026. Das heißt die TU Graz macht hier zumindest unter anderem trockene technische Ingenieursleistung, das hat mit universitärer Forschung im eigentlichen Sinne wenig Schnittpunkte. Solche Projekt gehören wenn überhaupt auf eine Fachhochschule. Und jetzt wundert man sich wenn von den Universitäten noch keine zukunftsfähigen Lösungen aus der Grundlagenforschung präsentiert werden können. Grundlagenforschung und unabhangige Forschung an Universitäten ist aber wichtug, man sollte aber wirklich sicherstellen, dass wenigsten die Universitäten frei und unabhängig sind!

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schubbi (3.054 Kommentare)
am 12.05.2024 07:12

Optimal. Spätestens 2039 werden die Zuständigen draufkommen wieder nichts getan zu haben, und das Ziel um 25 Jahre verschieben

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Kukilein (358 Kommentare)
am 11.05.2024 19:04

Ja bitte wenn das geht super! Für Erdwärme und Wärmepumpen braucht man viel Strom (Pumpen). Solange Wien nicht klimaneutral ist braucht man aus diesem Grund auch keinen Netzausbau zum Transport vom Windstrom in Speicher in den Alpen und wieder zurück (Es wird behauptet man sollte Windstrom aus dem Burgenland in Speicher im Westen Österreichs transportieren). Erst wenn Wien zu 100% auf erneuerbare Energien umgestellt ist und man hat immer noch zuviel erneuerbare Energien im Osten, ja dann kann sich überlegen, dass man eine HGÜ ( Gleichspannungskabeln) von Osten nach Westen verlegt. Da sind wir aber noch weit davon entfernt!

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RudolfN (137 Kommentare)
am 11.05.2024 19:58

ja aber, da zerstörst du doch das Geschäftsmodell des Verbund und seiner APG-Netztruppe ...

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nichtschonwieder (8.812 Kommentare)
am 11.05.2024 17:14

Wunschdenken der Grünen und Sozen.....

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NeujahrsUNgluecksschweinchen (26.672 Kommentare)
am 11.05.2024 17:19

Wesentlich besser als "Augen zu und durch" den Klimakolaps der ....en.

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reibungslos (14.615 Kommentare)
am 11.05.2024 17:48

Der Glaube vom Öko-Freizeitpark Österreich lebt. Die Chinesen werden schon dafür sorgen, das es etwas wird. Sie nehmen uns die schmutzige und energiefressende Warenproduktion ab und schicken uns die Touristen.

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