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Erlöse der Fensterhersteller sanken trotz höherer Preise

Von nachrichten.at, 23. Februar 2024, 13:00 Uhr
Erlöse der Fensterhersteller sanken trotz höherer Preise
950 Millionen Euro setzte die Fensterindustrie im Vorjahr um. (Internorm, Prodinger)

WIEN. In der Branche ist die schwächelnde Baukonjunktur klar zu spüren

Der Auftragseinbruch in der Baubranche wegen Inflation, Zinsen, strengerer Kreditvergabe und Unsicherheit wirkt sich auf den gesamten Immobilienmarkt und die dazugehörigen Zulieferbetriebe aus. Das betrifft auch die heimische Fensterindustrie, die im vergangenen Jahr geschrumpft ist. Das geht aus Berechnungen des Wiener Marktforschungsinstituts Branchenradar hervor. Demnach sanken die Umsätze der Hersteller im Vergleich zum Jahr 2022 um 7,9 Prozent auf 950 Millionen Euro – und das trotz fast acht Prozent höherer Verkaufspreise.

Der Rückgang verteilt sich laut Branchenradar auf den Neubau und das Sanierungsgeschäft gleichermaßen. Im Neubau sanken die Umsätze um rund neun Prozent, in der Sanierung um rund sieben Prozent.

Tiefster Stand seit 30 Jahren

Weniger Fenster wurden in Einfamilienhäusern getauscht: Die Nachfrage riss um 18 Prozent ab und sank auf den tiefsten Stand der vergangenen 30 Jahre. Dies lag großteils am Preisniveau: Für neue Fenster mussten Konsumenten 30 Prozent mehr investieren als noch drei Jahre zuvor. Förderungen von Bund und Land hätten die Preissteigerungen bestenfalls zur Hälfte abgefedert, heißt es.

Von der Sanierung versprechen sich die Hersteller Impulse. Skeptisch ist Branchenradar-Geschäftsführer Andreas Kreutzer: "Da nun wohl die Fensterpreise unter Druck kommen, der Bedarf im Neubau aber weiter schrumpft, rechnen wir für 2024 sogar mit einem Umsatzminus von rund zehn Prozent."

Die Fensterbranche ist stark in oberösterreichischer Hand, mit den Herstellern Internorm, Josko, Entholzer und Actual. Internorm und Josko strichen, wie berichtet, zuletzt Hunderte Arbeitsplätze.

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4  Kommentare
4  Kommentare
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Linz2013 (3.681 Kommentare)
am 23.02.2024 13:40

In den letzten Jahren hat die Bauwirtschaft sehr gut verdient.

Ein guter Betriebswirtschaftler jammert nicht, sondern hat durch Reserven vorgesorgt für solche erwartbaren Auf und Abs.

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Ottokarr (1.754 Kommentare)
am 23.02.2024 15:02

Bist verrückt - Reserven -! Ein guter Betriebswirtschaftler hat diese Gewinne längst Privatisiert / aus der Firma gezogen ! Jetzt wir machen Verluste brauchen Heizungsförderung 75% Fenster bitte auch 50% uw ! Fenster Heizung uw w erden halt nach 20-40 Jahren kaputt -da musst halt für neue Sparen! Sonst musst halt welche auf Will Haben kaufen und selber einbauen !

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dachbodenhexe (5.763 Kommentare)
am 23.02.2024 13:14

Warum wird von den OÖN derzeit dauernd die Abfrage gemacht, in welcher der Befragte Stellung nehmen soll ob er im Falle eines Angriffes Österreichs durch einen anderen Staat aktiv zur Waffe greifen würde um das Land zu verteidigen?

Gibt es denn derzeit eine Bedrohungslage ? Wird dabei Russland in Erwägung gezogen?

Würden wir in der Lage sein eine Übermacht abzuwehren oder wäre es nur Kanonenfutter für welches wir mißbraucht werden würden?

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Waxes (604 Kommentare)
am 23.02.2024 13:31

Was hat dieser Kommentar hier verloren?

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