Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    Anmeldung
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.
gemerkt
merken
teilen

Warnung vor Parvovirus-Epidemie: Gefahr für ungeborene Babys

Von nachrichten.at/apa, 26. Jänner 2024, 15:01 Uhr
Besonders für Babys kann das Virus gefährlich sein Bild: Colourbox

LAUSANNE. Wissenschafter des Universitätsspitals Lausanne (CHUV) haben am Freitag vor einer Parvovirus-Epidemie gewarnt.

Ausbrüche würden derzeit international beobachtet. Das Parvovirus B19 stellt bei Schwangeren ein potenziell ernsthaftes Risiko für den Fötus dar. Es wird wie Covid-19 oder die Grippe über die Atemwege übertragen. Die Krankheit ist an sich harmlos und geht innerhalb weniger Tage vorüber, kann aber für Ungeborene gefährlich werden. Bei Erwachsenen und Kindern verursacht der Erreger Symptome wie mäßiges Fieber, Kopfschmerzen, Schnupfen oder einen Ausschlag an Armen, Beinen und Rumpf. Im Gesicht entwickeln Kinder eine charakteristische Rötung der Wangen.

"Erhebliches Risiko für Schwangere"

"Bei schwangeren Frauen jedoch kann dieses Virus ein erhebliches Risiko für die Gesundheit des Fötus darstellen", sagte David Baud, Leiter der Entbindungsstation am CHUV in Lausanne. Wenn sich eine Frau während der Schwangerschaft mit dem Parvovirus B19 infiziert, könne es die Plazenta durchdringen und den Fötus anstecken. Die am meisten gefürchtete Komplikation ist die "fetale Anämie", die zu schwerwiegenden Komplikationen und sogar zum Verlust des Fötus führen kann. Darüber hinaus kann das Parvovirus B19 das Herz-Kreislauf-System des Ungeborenen beeinträchtigen, wodurch sich das Risiko von Herzproblemen nach der Geburt erhöht.

Bluttest gibt Auskunft über Immunität

Daher sei es von entscheidender Bedeutung, schwangere Frauen über das Virus aufzuklären. Durch die Nachsorge könnten die Risiken für die Schwangerschaft verringert werden. Wenn eine schwangere Frau mit einer Person in Kontakt kommt, die am Parvovirus B19 erkrankt ist, müsse sie sofort ihren Gynäkologen darüber informieren. Mit einem einfachen Bluttest lasse sich feststellen, ob die Patientin bereits geschützt ist.

Die derzeitige Epidemie lässt sich laut Baud möglicherweise dadurch erklären, dass das Virus während der Covid-19-Pandemie kaum zirkulierte und viele Kleinkinder daher nicht immunisiert wurden. Es handle sich daher nun um einen Rebound-Effekt. Auch in anderen Ländern als der Schweiz, insbesondere in Frankreich und in Israel, würden Ausbrüche beobachtet.

mehr aus Gesundheit

SMA: Sophia (9) und Julius (10) aus Steyr können trotz Rollstühlen ihre Träume leben

"Keine Modeerscheinung": 40 Prozent der Österreicher mit Anzeichen von Burn-Out

Wie Medizinzubehör grüner werden soll

Gefährliche Chemikalien in E-Zigaretten entdeckt

Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

1  Kommentar
1  Kommentar
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
Utopia (2.312 Kommentare)
am 27.01.2024 09:08

Hat die Menschheit vor lauter neuen (?) Epidemien und Pandemien überhaupt noch eine Überlebenschance?

Mein Tipp, es ist ein uralter und nicht von mir: "Bleibe im Lande und ernähre dich redlich."

lädt ...
melden
antworten
Aktuelle Meldungen