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Kultur

Der Komponist Arvo Pärt wurde in Linz gefeiert

Von Franz Zamazal   27. Januar 2014 00:04 Uhr

Arvo Pärt
Arvo Pärt bedankte sich.

Die Reihe "Musica sacra" gestaltete vor allem mit einem vokalen Großaufgebot einen wesentlichen Beitrag zum Fest für den aus Estland stammenden Komponisten Arvo Pärt (geboren 1935).

Das Konzert in der vollen Friedenskirche stand unter der Patronanz von Dennis Russell Davies. Der Komponist gestaltete die Generalprobe, war Gast bei der Aufführung und wurde mit Standing Ovations gefeiert.

Der "Hard-Chor" (Leitung Alexander Koller) und der Linzer Jeunesse Chor (Leitung Wolfgang Mayrhofer) haben die sehr persönliche Klangwelt des Komponisten, die sich durch Knappheit und Prägnanz auszeichnet, mustergültig vermittelt. Mit der Interpretation von geistlichen Vokalwerken aus Pärts Schaffen ergab sich ein Konzert, dessen Klänge zu Meditationen und Reflexionen führen. Dabei ist für sich gesehen das musikalische und asketisch kompakte Erlebnis von Klängen und Linien keinesfalls als gering zu werten.

Die Programmauswahl war bedacht, möglichst viele Facetten der großen Ausdrucksvielfalt und die thematischen Inhalte sowie deren abwechslungsreiche musikalische Ausformung zu zeigen. Die Leistungen der Interpreten verdienen volle Anerkennung. Bernhard Prammer vermittelte auf der Orgel eine sinnstarke Variationenkette.

Mit kleineren, aber nicht weniger wichtigen Aufgaben waren Christa Ratzenböck (Mezzosopran) sowie Streicher als Solisten und Orchesterformation in den erlebnisreichen Abend eingebunden.

Konzert: Fest für Arvo Pärt, Friedenskirche Linz, 25. 1.

OÖN Bewertung:

 

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