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Der Honda CR-V hat ausgedieselt, dafür kommt eine Hybridversion

Die Japaner schärften die Konturen des Lifestyle-SUV – Sensing-System nun Serie.

Der Honda CR-V hat ausgedieselt, dafür kommt eine Hybridversion

Der Kofferraum öffnet per Fußschwenk: 561 Liter Ladevolumen. Bild: Honda

Die Zulassungsstatistik lässt keine Zweifel: Jeder dritte Honda, der in Österreich neu zugelassen wird, ist ein CR-V. Darum verwundert es nicht, das Honda-Österreich-Chef Roland Berger die fünfte Generation des Lifestyle-SUV sehnsüchtig erwartet. "Der CR-V ist enorm wichtig für uns", sagt Berger.

Der Name verpflichtet jedenfalls. CR-V bedeutet "Comfort Runabout Vehicle" (dt.: "komfortabler Stadtflitzer"). Wobei die Sache mit der Stadt so nicht ganz stimmt. Der Japaner steht nur in einer Version als Fronttriebler im Prospekt, der Rest fährt auf den bewährten Allrad-Antrieb ab. Also doch auch Landluft.

Design mit mehr Muskeln

Städtische Attribute lassen sich zumindest beim Design hineininterpretieren. Schärfere Konturen an Motorhaube und Heck, die Radläufe sind breiter. Mehr Muskeln, mehr Selbstbewusstsein – auf diese Formel scheint Honda die kantigere Optik zu bringen.

Drinnen räumten die Japaner ein wenig auf. Nur der große Touchscreen wirkt wie ein Fremdkörper. Verstärkt wird der optische Effekt durch die eher verstaubte Grafik. Die Menüstruktur wiederum ist logisch aufgebaut. Erstmals im Angebot sind das Head-up-Display sowie das beheizbare Lenkrad. Serienmäßig fährt nun die Sicherheit namens Sensing-System mit. Neu ist auch die 7-Sitzer-Version. Die zweite Sitzreihe ist dann 15 Zentimeter in der Länge verschiebbar, für den Zugang zu den Plätzen sechs und sieben muss allerdings der Sitz davor zusammengefaltet werden. Der Raum reicht maximal für Zehnjährige. Oder Zwölfjährige.

Die Heckklappe öffnet per Fußbewegung, dahinter lassen sich dann 561 Liter verstauen. Die Anhängerkupplung erlaubt 1,5 Tonnen (CVT-Getriebe) bzw. zwei Tonnen (Schaltgetriebe) Anhängelast.

Auf den ersten OÖN-Testkilometern erwies sich der CR-V als extrem ruhig, ein Umstand, der auch dem Noise-Cancelling-System geschuldet ist. Heult das CVT-Getriebe auf, ist das Geräusch "in der Entfernung" wahrnehmbar. Auf der Straße fühlt sich der Allradler wohl. Wankbewegungen? Fehlanzeige! Gut gemacht, Honda!

Der CR-V rollt im Oktober heran. Voraussichtlicher Einstiegspreis: 29.990 Euro.

 

Der Antrieb

82 Prozent der CR-V wurden bisher in Österreich mit Diesel-Antrieb ausgeliefert. Nun verzichten die Japaner auf den Selbstzünder und konzentrieren sich auf den 1,5-Liter-Benziner. Mit dem CVT-Automatik leistet der Turbo-Vierzylinder 193 PS bzw. 243 Nm. Für das 6-Gang-Schaltgetriebe drosselte Honda die Leistung auf 173 PS bzw. 220 Nm. Frontantrieb ist nur in Verbindung mit dem 6-Gang-Getriebe erhältlich, das leicht überarbeitete Allrad-Getriebe steht für alle 5- und 7-Sitzer (CVT- und 6-Gang-Schalter) zur Verfügung. Im Februar 2019 kommt der CR-V mit i-MMD-Hybridantrieb, eine Honda-Eigenentwicklung.

 

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Artikel Carsten Hebestreit 28. Juli 2018 - 00:04 Uhr
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