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Komplettschließung des MAN-Werks in Steyr bestätigt

Von nachrichten.at/apa, 16. September 2020, 17:36 Uhr
Bild: Man

STEYR. Der MAN-Vorstand habe die "Komplettschließung des Werks in Steyr bis Ende 2023 vorgesehen", hat Arbeiter-Betriebsratschef Erich Schwarz am Mittwoch der Belegschaft bestätigt, was am Freitag erstmals nach außen drang.

Dies sei für die 2.300 Beschäftigten "ein Schlag ins Gesicht". Laut Management sollen demnach Großteile des Werks Trucks & Bus in Steyr nach Polen und in die Türkei verlegt werden.

Über eine im Vertrag enthaltene Wirtschaftlichkeitsklausel wolle, so Schwarz, der MAN Konzern die bis 2030 geltenden Standort- und Beschäftigungssicherungsverträge für Steyr aufkündigen. Kommende Woche beginnen beim deutschen Lkw- und Bus-Hersteller in München die Beratungen des Zentral-Betriebsrates für eine Gegenstrategie, bevor dann mit dem Management über das Maßnahmenpaket verhandelt wird.

Die beabsichtigte Werksschließung in Steyr gehört zu einem Mega-Sparprogramm, das den Abbau von insgesamt 9.500 Stellen vorsieht. Anhand der Detailpläne, die Schwarz nun vorliegen, sei aber auch weltweit die Schließung von knapp 50 Service-Niederlassungen für Lkw vorgesehen. Dies hieße, zusätzlich zu den 9.500 Beschäftigten würden noch 1.300 weitere ihren Arbeitsplatz verlieren.

Vor allem will Schwarz als erstes eine "Kostenwahrheit über die einzelnen Standorte" vom Vorstand für die Aufsichtsratssitzung. In Steyr sei die Auftragssituation nämlich unverändert. Trotz Corona habe man heuer den selben Auftragsbestand mit knapp 20.000 Stückzahlen pro Jahr, meinte er. Zudem seien zuletzt noch 60 Mio. Euro in eine neue Lackiererei - die größte Lackieranlage Europas für Lkw-Kunststoffanbauteile - investiert worden.

Die Entwicklung und Produktion von Nutzfahrzeugen in Steyr hat eine mehr als 100-jährige Tradition. Das Werk in Steyr wurde 1914 fertiggestellt, 1919 begann die Lkw-Produktion, 1999 übernahmen die Oberösterreicher die gesamte Lastwagen-Fertigung der leichten und mittleren Baureihe von MAN. Das sind Fahrzeuge mit zwei oder drei Achsen, auch mit Allradantrieb ausgestattet, mit 150 bis 340 PS und einem Gesamtgewicht zwischen 7,5 bis 26 Tonnen. Darüber hinaus werden in Steyr auch Sonderfahrzeuge sowie Komponenten für den Produktionsverbund des Konzerns gebaut, beispielsweise Fahrerhäuser. Auch Forschung und Entwicklung werden an diesem Standort betrieben. Zuletzt gab es zudem eine Kleinserie von E-Trucks.

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162  Kommentare
162  Kommentare
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localr (469 Kommentare)
am 18.09.2020 11:11

Die Stadt Steyr sollte die anstehende Schließung als Chance begreifen, das MAN-Werk umrüsten u sich umweltverträglicher Technologien im großen Stil zuwenden..

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sprachlos (1.805 Kommentare)
am 17.09.2020 09:00

Das ist eine schlechte Nachricht, aber auch wieder eine gute. Endlich kann man das Werk in ein menschenwürdiges Flüchtlingsheim umbauen. Damit viele kleine Racker bei uns ein menschenwürdiges Leben haben.
# wir haben Platz

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tine468 (643 Kommentare)
am 17.09.2020 08:38

Was ich da lese... unglaublich! Auch sind jetzt die Gewerkschaft schuld dass der Konzern abwandert... lächerlich!
Hat man uns nicht den 12-Stunden Tag seitens Politik und Wirtschaftskammer als notwendiges Übel verkauft weil sonst genau das passiert da wir sonst zu unflexible AN wären?! Und jetzt passiert es trotzdem? Vielleicht liegts doch an den zu hohen Lohnnebenkosten? Oder daran dass es die EU nicht schafft gegenseitiges Standort-Dumping der Mitgliedsländer zu unterbinden - so billig wie in Osteuropa wird's bei uns trotz steigender Arbeitslosigkeit noch lange nicht. Von der Türkei red ich gar nicht - ist ja irrsinnig bei dem politischen Desaster, dass man als EU sowas zulassen kann!
Aber klar - die 4-Tage Woche, Betriebsräte, Gewerkschaft und lt. Mahrer/WK unflexiblen AN und Arbeitslosen sind Schuld...sollen die bald Arbeitslosen aus Steyr halt in Ischgl beim Aprés Ski aushelfen.../sarc off

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Alfred_E_Neumann (7.112 Kommentare)
am 17.09.2020 08:57

Überlege mal sachlich: was tat und tut die SPÖ-ÖGB-Gewerkschaft, um Arbeitsplätze und Standorte in Österreich zu sichern?

Der aggressive Klassenkampf ist bestimmt nicht hilfreich.

In dieser Ecke muss man sich solche Vorwürfe jedenfalls gefallen lassen.

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tine468 (643 Kommentare)
am 17.09.2020 09:48

Dann überlegen Sie ebenfalls sachlich: Was machen die regierenden Parteien um den Standort Österreich abzusichern? 12-h Tag? Millionen für die AUA? Politik für die gut situiert Großspender á la zB KTM, welche sowieso nur nach noch mehr Gewinn streben und genau solche Aktionen abziehen? Härtere Auflagen á la Mahrer für das immer größere Heer an Arbeitslosen ?
Sind wir doch froh, dass es noch eine Gewerkschaft und ähnliche Institutionen gibt die sich zumindest a bissl um die AN bemühen damit wir nicht iwann wieder Zustände wie am Anfang der industriellen Revolution haben.
Und nein, mir geht's hier nicht um billiges Parteien-Bashing!

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Betroffener127 (3.704 Kommentare)
am 17.09.2020 10:40

Sehe ich auch so.
Überdies kann ich sehr wohl den verpönten Klassenkampf in der Realität noch immer erkennen.

Zumindest dort, wo einfach ausgebildete Arbeiter in global agierenden und börsennotierten Betrieben arbeiten. Da ist es leider vielfach noch wie eh und je. Wer zahlt schafft an und es ist besser, sich ruhig zu verhalten und ausser mit übersteigerter Leistung nicht aufzufallen.

Das Problem in Österreich liegt nicht an unflexiblen Mitarbeitern. Und das wußte man auch, als man den 12-Stunden-Tag einführte. Dieser wurde eben von der Tiroler Seilbahn-und Hotelconnection lange gefordert und da sie auch Sponsoren der ÖVP waren, wurde er schlussendlich umgesetzt. Dem „naiven“ Arbeitnehmer wurden dann zynischerweise auch noch irgendwelche Vorzüge vorgegaukelt, welche er damit haben würde.

Fragt doch mal nach in schlecht geführten Betrieben, wo diese nun sind. Die Mitarbeiter werden einfach "flexibel gehalten“ und können sich nicht wehren. Seriöse Firmen hatten diese Probleme nie.

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spoe (13.487 Kommentare)
am 17.09.2020 06:56

Überhöhte Löhne rächen sich irgendwann, sei es regional oder im Alter.

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M44live (3.838 Kommentare)
am 17.09.2020 08:19

genau - zahlen wir 1.000 pro Monat, damit wir Konkurrenzfähig sein können - sag mal geht's noch? Dir ist hoffentlich schon bewusst, dass du bei dieser Entwicklung deinen Lebensstandard verlieren wirst.

Wir werden über kurz oder lange Zölle für außerhalb der EU brauchen und regeln, dass innerhalb der EU kein Lohndumping betrieben werden darf.

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Alfred_E_Neumann (7.112 Kommentare)
am 17.09.2020 08:59

Wort im Mund verdrehen bringt nichts.

Und genau da liegen die Probleme der Arbeitnehmervertreter, welche keine sachliche Diskussion führen können. Das wird sogar so geschult!

Niemand spricht von 1.000 EUR Monatsgehalt, aber es ist kein Geheimnis, dass in einigen industriellen Bereichen ebenso wie im höheren Alter die Löhne sehr hoch sein können. Am Standort Steyr ist das der Fall.

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jupiter69 (229 Kommentare)
am 17.09.2020 09:48

Wir senken die Löhne und schwächen mit der Kaufkraft der Belegschaft auch das wirtschaftliche Potenzial.
Das ist also die konservative Vorstellung von Wirtschaftspolitik. Oida.

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Betroffener127 (3.704 Kommentare)
am 17.09.2020 10:50

Bei den österreichischen mickrigen Löhnen anzusetzen, halte ich nicht den richtigen Weg. Auch wenn ältere Arbeitnehmer (meist) etwas besser verdienen.

Aber es gibt ja hierzulande Menschen welche meinen, dass 2500.- netto für eine körperlich herausfordernde Arbeit mit späteren überproportionalen Verschleisserscheinungen für den Körper bereits viel zu viel wäre.

Komischerweise schafft die Schweiz das mit Bravour. Hohe Löhne, hohe Lebenshaltungskosten, niedrige Steuern und unter dem Strich trotzdem einen weitaus höheren Lebensstandard als in Österreich. Komisch, dass die als ähnliches Exportland wettbewerbsfähig sind.

Vielleicht sollten wir endlich zur Vernunft kommen und Menschen so viel als möglich von ihrem verdienten Geld in der Tasche lassen, den Beamtenstadel knallhart zurückfahren und das soziale Gießkannenprinzip einbremsen.

Hilfe für die Ärmsten und die anderen helfen sich selbst, wenn sie genug verdienen. Und das schafft auch Anreize. Eben das Schweizer Prinzip.

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linzerleser (3.629 Kommentare)
am 17.09.2020 06:47

Ab 40 zählt man heutzutage am Arbeitsmarkt leider bei uns für viele Firmen schon zu den Alten und es ist ganz schwer in diesen Zeiten einen Job zu finden oder?

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spoe (13.487 Kommentare)
am 17.09.2020 06:50

Vor allem zählt man zum teuren Eisen.

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fanfarikuss (14.172 Kommentare)
am 17.09.2020 08:23

Die Zeit der Lohn/gehltsdinosaurier ist ohnehin vorbei, aber das, was sie heute sehr gut
ausgebildeten motivierten Jungen zahlen ist ein Hohn!
Mittlerweile braucht es an jedem Arbeitsplatz eine Frau Magistra, was früher
Sekretärinnen, bzw. (ohne den Beruf schlecht zu reden!!!) Assistentinen gemacht
haben, braucht heute einen Bachelorabschluss. Für 1400 netto.
Ist das der richtige Weg?
Ich denke SPOE ist ein Kleinunternehmer, der nur auf seinen Gewinn schielt.

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Alfred_E_Neumann (7.112 Kommentare)
am 17.09.2020 09:04

Ältere Mitarbeiter verdienen in der Industrie oft weit über dem, was vernünftig und betreffend Arbeitsleistung vertretbar ist. Die Ursachen sind vielfältig, führen aber oft zur (völlig unnötigen!) Altersarbeitslosigkeit. Die Gewerkschaften wären gut beraten, eine flexiblere Gehaltskurve über das Alter zuzulassen, um die Gehälter an die Leistungsfähigkeit anzupassen.

Und: mit dem Beschimpfen anderer löst man keine Probleme, man offenbart sich nur als Mittäter oder Mitläufer von SPÖ-ÖGB.

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susisorgenvoll (16.617 Kommentare)
am 17.09.2020 05:08

Die EU und die Globalisierung sind doch ein "echter Segen" für die Menschen .... Jetzt, wo offensichtlich manche Branchen wieder etwas Aufwind spüren, erinnert man sich nicht mehr an die Erkenntnisse am Anfang der Pandemie, dass man nicht alles nach irgendwohin auslagern dürfe! Jede Firma hat in den letzten Jahrzehnte immer wieder irgendwelche Subventionen kassiert und jetzt gehen auf einen Schlag tausende Arbeitsplätze verloren! Da kann man wirklich nur für einen ÖXIT und gegen die Globalisierung sein! Einerseits jammert die Wirtschaft, dass angeblich nicht genug qualifizierte Arbeitskräfte vorhanden wären und dann findet man diese offenbar mühelos in irgendwelchen Ländern irgendwo ..... Diese Firmen sollten zumindest alle staatlichen Subventionen der letzten 20 Jahre mit Zinsen zurück zahlen müssen! Abgesehen davon sollten insbesondere von öffentlichen Stellen in erster Linie Produkte angekauft werden, die im Land erzeugt wurden!

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fanfarikuss (14.172 Kommentare)
am 17.09.2020 08:27

"Die EU und die Globalisierung sind doch ein "echter Segen" für die Menschen"

Genau. Ich weiß es als wäre es gestern gewesen, als ich noch im alten Beruf
und Vollzeit im Betrieb war: "Stimmts alle unbedingt FÜR den Beitritt, nur so
könnt ihr euren Arbeitsplatz sichern!"

Ich schwöre! Am Tag nach dem Beitritt sind die Sattelzüge vorgefahren und haben Maschinen nach Tschechien verbracht.
Dann war CZ nicht mehr billig genug, es folgte Polen. Ein Desaster.
Danach - welch Lichtstreif am Horizont: Auf nach Indien! Ein Desaster!
Also dann: China wird es schon können! Katastrophe!
Taiwan ist nun die Insel der Seligen (Gewinnmaximierer).

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Analphabet (15.386 Kommentare)
am 17.09.2020 02:10

Neueste Meldung. Die Gewerkschaft wird MAN retten und 500 MAN LKWs kaufen.

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Odilo (360 Kommentare)
am 16.09.2020 23:59

klar ist die Schließung jetzt problematisch.
Aber war das nicht klar , das diese Industrie nicht bis in den Himmel wächst.
Vor 20 Jahren wunderten sich viele über die Region Steyr.
Extrem hohe Löhne und nur die LKW Und Automobil Industrie.
Andere Branchen Fehlanzeige.
Diese Fehlentwicklung fällt jetzt zu Boden.

Wie wäre es Jobs zu schaffen die in der Zukunft was taugen. Diese Branche ist klinisch tod!

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WaltW (659 Kommentare)
am 17.09.2020 00:05

TOTGEMACHT !

Durch rote und grüne Politiker mit kräftiger CDU-CSU-Mithilfe in Deutschland und der zentralistischen EU-Korruptionsbagage!

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fanfarikuss (14.172 Kommentare)
am 17.09.2020 08:28

"Extrem hohe Löhne und nur die LKW Und Automobil Industrie."

Wirklich? Da kann ich nicht mitziehen.
Diplomingenieur in der Motorenentwicklung mit Berufserfahrung und 2 absolvierten Lehrberufen: 2600 netto.

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fanfarikuss (14.172 Kommentare)
am 17.09.2020 08:45

Korrektur: 2400.

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Alfred_E_Neumann (7.112 Kommentare)
am 17.09.2020 09:07

3.600 brutto, das verdient meine Sekretärin mit HAK Matura.

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Proking (2.659 Kommentare)
am 17.09.2020 10:56

Fanfarikus, verwechseln Sie die 2400.- bitte nicht mit Ihrer Pension. Als DI und 2 Berufen müßtens weit über der Höchstbeitragsgrundlage von etwa 5300,- bto liegen. Wenn nicht, habens was falsch gemacht oder ich hab den Sarkasmus nicht verstanden.

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fanfarikuss (14.172 Kommentare)
am 17.09.2020 08:30

Und was heißt bitte "nur" für die Automobil- und LKW Industrie?
Fahren ihre Amazon Packerl mit dem Lastenrad zu ihnen?
Gehen sie nur zu Fuß?

MAN Steyr hat die saubersten LKW Motoren am Start.
Da kann sich der Oberschummelkonzern VAG eine Scheibe abschneiden!

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123_einmal_eins (400 Kommentare)
am 16.09.2020 23:58

normalerweise müsste der staat als gläubiger über die technischen lehranstalten und universitäten, geziehlt startup's entwickeln und finanzieren und keine zu großen konzerne mehr fördern, die kernstruktur der wirtschaft muss zwingend über mittelständische unternehmen gehen, dann können uns derartige schließungen egal sein. ideen gäbs ja genug, aber wer übernimmt denn schon gern haftungen, diesen part sollte der staat übernehmen.

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beppogrillo (2.507 Kommentare)
am 17.09.2020 00:28

Wer ist denn "der Staat" ? Wir alle oder doch nur die 20% Apparatschiks, die uns 80% seit Jahrzehnten EU-gerecht gängeln, indem "demokratische Wahlen" vorgegaukelt werden ?
Ja, es gäbe reichlich know how auf sehr vielen Gebieten, nicht zuletzt auch Fahrzeugtechnik. Aber die "Macher" an den Milliarden verschlingenden sogenannten Universitäten sind überwiegend Sektierer des globalistischen Kapital-Fetischismus - und die sind wieder die "Berater" der meist unbedarften Polit-Apparatschiks.
Nach Ende dieser grob fahrlässig inszenierten C-Show von einer Handvoll Labor-Virologen muss die damit entstandene Chance genutzt werden, die Republik Österreich völlig neu aufzustellen.
Im Jänner 2021 beginnt ohnehin eine neue Zeitrechnung auf allen Ebenen. Dann bleibt gar nix anderes übrig, als altes Wissen mit zeitgemäßer Technik zu verbinden, um eine Gemeinwohl-Ökonomie umzusetzen, wodurch Wohlstand in Frieden und Freiheit gewährleistet ist.
Sogar die Medien könnten sich dabei nützlich machen !

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deroberoesterreicher (1.277 Kommentare)
am 16.09.2020 23:32

Vor kurzem war auch der EX BK Kern im Werk zu einer Wahlveranstaltung u.man präsentierte den ersten Elektro-LKW aus Steyr. Nach der Wahl hat man niemanden mehr gesehen. Nun schlägt der neokonservative Finanzkapitalismus mit voller Härte auch in Steyr zu. Aber die Politik hat schon vor langem den Konzernen u. Finanzeliten alle Macht gegeben u.damit die Handlungsfähigkeit des Staates bzw. des Souverän Volkes verspielt. Die reichen Finanzeliten u.Aktionäre mir ihren int.u.maximalst steuergeschonten Multikonzernen regieren heute die Welt u.spielen weltweit die Menschen u. Länder gegeneinander aus. Für die Bürger bleiben nur mehr ein Sozialabbau bei den Asvg Pensionen,eine max. Steuer-u.Schuldenlast u.eine Demontage der Bürger-u.Demokratierechte über.Für die int.operierenden Aktionären u.Investoren gibts dagegen die max. Steuerschonung u.max. Profite. Im 21.Jhrd wird der Mensch von den Politik zum reinen Kosten/Nutzen- u.Belastungsfaktor in einer Orwellschen Überwachungswelt degradiert.

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WaltW (659 Kommentare)
am 16.09.2020 23:57

Wenn sie ihre neomarxistischen Tirade mal kurz unterbrechen, den linksextremen Speichel runterschlucken, bleibt vielleicht Zeit für ein paar Fakten:

MAN ist seit einiger Zeit mittels "Knebelungs- und Beherrschungsvertrages" im Besitz von VW.
VW wiederum wird hauptverantwortlich von rotgrünen Politikern

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WaltW (659 Kommentare)
am 17.09.2020 00:02

in Deutschland via rotem Ministerpräsidenten Weil mitgelenkt.

Auch der grüne Greta-Klimawahn hilft mit einer absehbaren Finanzpleite des bereits absehbaren Elektroautodebakels schon für die nächsten Probleme (China hat dies schon erkannt und fördert E-Autos nicht mehr !) nach dem Dieselskandal!

Und der wahre Dieselskandal von Rotgrün ist der, dass man den Diesel mittels linksgrüner Politik diffamiert, via EU- verbietete, obwohl moderen Dieselantriebe bezüglich Umwelt- und CO2 sehr gut dastehen !

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jupiter69 (229 Kommentare)
am 17.09.2020 09:46

Was für ein schrecklicher Unsinn. Als könnte eine deutsche Bundesregierung, egal welcher Farben, eine Konzernlinie vorgeben...

Es ist eher umgekehrt, so wie bei uns in Österreich: Da geben die Konzerne die Regierungslinie vor. Das geht so weit, dass die Politiker*innen hart an der Grenze zur Korruption hantieren, sich Wahlkämpfe zahlen lassen und die Konzerninteressen selbst in der Sozialpolitik schon tonangebend sind - wie beim sündteuren Krankenkassenumbau, der außer einer Machtverschiebung nichts gebracht hat.

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barzahler (7.595 Kommentare)
am 17.09.2020 10:13

Wie weit die deutsche Bundesregierung bei VW samt den 12 Marken mitzureden hat, habe ich eine andere Ansicht. Nicht vergessen: über 50 % befinden sich im Eigentum der österreichsichen Familien Porsche und Piech.

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alleswisser (18.463 Kommentare)
am 16.09.2020 23:24

"Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei"

Für die Region Steyr (die bis ins tiefste Ennstal hineinreicht) ist es wirtschaftlich komplett Gacke. Umgekehrt ist es seit vielen jahren anachronistisch, dass ausgerechnet in einer solchen ehemals recht armen Region bestbezahlte Industriearbeitsplätze vorhanden sind. BMW usw gehören da auch dazu.

Nicht weil die Leute besser sind, sondern weil es gut dotierte Kollektivverträge und Betriebsvereinbarungen gab. Dass sowas nicht auf ewig besteht, war absehbar.

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peas (4.501 Kommentare)
am 16.09.2020 22:37

Jetzt zerreißen sich wieder alle das Maul und jeder kennt die Ursache.

Fakt ist, Ihr habt alle (irgendwie) Recht. Aber das ist eben das "beschissene" System, welches alle wenn sie selbst nicht betroffen sind, gut finden.

Die Manager und jene die die finanz. Vorgaben für Gewinne ausgeben sind das Problem.
Wenn und Türkei und besonders Polen sehe ich hier nicht als größtes Problem, die Arbeit des Standorts hier übernehmen sollen, dann werden hier die eigentlichen Gegner der heimischen Wirtschaft groß gemacht. Am deutlichsten wird dies am Beispiel China. Es argumentiert ja jeder von der weniger attraktiven Arbeit die die Chinesen billiger machen können. Tja.. so geht in erster Linie essetielles Basis KnowHow verloren. Innerhalb der EU sollte es einen Strategiewechsel geben und so wenig wie möglich von außerhalb produzieren zu lassen, kaufen zu müssen. Kampf gegen den KnowHow Ausverkauf für kurzfristige Gewinne (genau das passiert gerade mit MAN).

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peas (4.501 Kommentare)
am 16.09.2020 22:39

Auch die Frage ob Covid jetzt eine Rolle spielt? Wenn überhaupt dann nur als Vorwand.. es kommt den Planungen der Manager wohl sehr entgegen.

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Alfred_E_Neumann (7.112 Kommentare)
am 16.09.2020 23:19

Polen ist aber innerhalb der EU.

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bonga146 (225 Kommentare)
am 16.09.2020 21:42

Da werden noch so viel mehr Insolvenzen auf Österreich zukommen in den nächsten Wochen u. Monaten dass uns allen noch die Ohren schlackern werden !!

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Tinto (1.323 Kommentare)
am 16.09.2020 23:26

@ BONGA146

Koste es, was es wolle!

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luk30 (80 Kommentare)
am 17.09.2020 16:20

MAN ist keine Insolvenz, hier geht´s doch nur um noch mehr Geld für die Aktionäre und den entsprechenden Bonis für die Manager. Arbeitnehmervertreter verhalten sich auch auffallend still. Zum Nachdenken.

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GinoTerwilliger (1.980 Kommentare)
am 16.09.2020 21:36

Da sind jetzt zwei Forumsteilnehmer die sich genüsslich die Hände reiben und glauben Ö soll nun seine sozialen errungenschaften und seinen hohen Lohnstandard über Bord werfen weil ein deutscher Betrieb mit der Coronakrise und mit der Transformation in der Autoindustrie nicht zurande kommt.

Ja sicher!

Nein Österreich wird ein Land mit hohen Standards bleiben und dies noch verbessern. Im Wettbewerb mit Türkei, Ukraine oder Polen werden wir niemals mit Lohn oder Sozialdumping bestehen könne.

Da müssen andere Pluspunkte herhalten (Ausbildung, Sicherheit, Infrastruktur....) und das hat Ö bis jetzt auch hervorragend gemacht.

Aber Suppenheld und Till. Wenn es in der Türkei eh so klass ist und alle Betriebe dorthin siedeln werden, schönen Gruß an Erdogahn und Tschüss.

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Siebenschlaefer (1.094 Kommentare)
am 16.09.2020 21:43

Die hohen LohnNebenkosten machen den Standort Österreich einfach unattraktiv. Lastwagen Zusammenbau ist nicht Rocketscience!

Am Ende des Tages ist der Kunde nicht bereit für ein Produkt aus Ö mehr zu zahlen - Geiz ist geil ☝️mehr sag ich nicht

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alleswisser (18.463 Kommentare)
am 16.09.2020 23:29

Die "hoehn Lohnnebenkosten" haben seit Jahrzehnten nur einen Gähn-Faktor.

Es geht um die Gesamtkosten und um die damit erzielte Wertschöpfung. Dass Polen, Slowakei, Ungarn (um innerhalb der EU zu bleiben) "billiger" sind, das ist niemals ein geheimnis gewesen oder jetzt eine neue Erkenntnis.

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Siebenschlaefer (1.094 Kommentare)
am 17.09.2020 05:01

Die hohen LohnNebenkosten machen den Standort Österreich einfach unattraktiv. Lastwagen Zusammenbau ist nicht Rocketscience!

Am Ende des Tages ist der Kunde nicht bereit für ein Produkt aus Ö mehr zu zahlen - Geiz ist geil ☝️mehr sag ich nicht

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henrymorgan (380 Kommentare)
am 16.09.2020 21:32

vielleicht hat die fpoe wieder eine so super idee wie die "oesterreichische loesung bei niki verkauf an ryan air weil auch wie in diesem fall aktionaere oder top manager nichts zu verschenken haben. btw alleine ich habe mehr als 6oo euro verloren beim fpoe deal danke !!!!!

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haliblau (3.764 Kommentare)
am 16.09.2020 23:22

Also bin kein Freund der blauen. Aber was scheisst da wegn 600euro ins Hemd. Da gibts schlimmeres, frag nach beim Bk Kurz. Er weis wie es ist Sohn eines Arbeitslosen gewesen zu sein. Du machst Theater wegen 600Euronen. Lächerlich.

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Petziziege (3.590 Kommentare)
am 16.09.2020 21:27

Jetzt sperrt MAN zu wo doch eh wieder Facharbeiter aus Syrien kommen....

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peas (4.501 Kommentare)
am 16.09.2020 22:41

Die brauchen wir jetzt besonders dringend.. die Not am Fensterbrett aber die Leute durchfüttern mit keiner Aussicht auf Integration. Mir kommt das Kotzen.

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sumpfdotterblume (3.158 Kommentare)
am 16.09.2020 23:17

Petzi...: Wieviel Syrer arbeiten aktuell bei MAN?

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Siebenschlaefer (1.094 Kommentare)
am 16.09.2020 21:27

Was haben die Gewerkschaften und die Herren Betriebsräte gegen die Werksschliessung tun können - gar nichts. Deswegen braucht es die in der heutigen Zeit nicht mehr und ich spar mir zudem die BR Umlage 🙃🤭

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Foxia (532 Kommentare)
am 16.09.2020 22:01

Du kannst ruhig weiterschlafen. Die Betriebsratsumlage die du bezahlt hast ist bisher wem zugute gekommen?
Achso, auch das verschlafen...

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