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Starke Top-250-Unternehmen haben schwachen Auftritt im Internet

05. Jänner 2016, 00:04 Uhr
Starke Top-250-Unternehmen haben schwachen Auftritt im Internet
Der Perger Baukonzern Habau hat den technisch besten Aufritt im Internet.

LINZ/WIEN. Sie sind die umsatzstärksten Unternehmen Oberösterreichs, sind aber mit ihrem Auftritt im Internet stark verbesserungswürdig. Das belegt eine Studie der Otago Online Consulting über die Top-250-Unternehmen.

Die OÖNachrichten listen jedes Jahr die "Top 250"-Unternehmen. Otago hat nun deren technische Präsenz im Internet getestet, und zwar mit dem von Google offiziell zur Verfügung gestellten Analysetool "PageSpeed Insights". Zwei Paramater wurden geprüft: die "mobile Nutzererfahrung" und die "Seitengeschwindigkeit".

"Das sind zwei auch in der Google-Suche wichtige Parameter", sagt Otago-Geschäftsführer Markus Inzinger. Wo der Zugriff auf Web-Seiten lahme, würden Interessenten vertrieben. Nur 75 der 250 Firmen haben noch keine mobile Webseite. "Im Vorjahr gab es in zehn Ländern, inklusive USA und Japan, bereits mehr Google-Suchen über mobile Geräte als über Desktop-Computer." Bei der mobilen Geschwindigkeit erreichen mehr als zwei Drittel der Top 250 unterdurchschnittliche Ergebnisse. Habau Perg, Agrarhändler Fuchshuber und Türenerzeuger Jeld-Wen liegen voran; die beiden Letzteren haben aber keine mobile Web-Site.

Bei der Desktop-Geschwindigkeit schaffen es 40 oder 16 Prozent der Firmen in die Spitze. 50 Prozent sind Durchschnitt, ein Drittel der Web-Seiten ist sogar beim Ansurfen mit herkömmlichen Endgeräten unterdurchschnittlich.

Markus Inzinger (36) ist Linzer, seit 2002 im Online-Geschäft und hat Otago vor zwei Jahren mit Partner Jan Königstätter in Wien gegründet. Otago programmiert nicht, sondern analysiert und berät bei Internet-Fragen. Österreichische Unternehmen würden bei Suchen nicht nur gegen Amazon und Zalando schlecht abschneiden, sondern auch gegen kleine ausländische Anbieter, sagt Inzinger. Neben der technischen Performance seien ausgeklügelte Inhalte wichtig. "Sonst kann man nicht gefunden werden. Ein Schlüsselwort ist zu wenig, es geht um Kombinationen. Das ist kein Geheimwissen – wir machen Handwerk."(le)

 

Die Schnellsten im Netz

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Markus Inzinger, Otago Bild: Bernd Hirnschrodt

Markus Inzinger, Otago     Foto: Wer

 

 

Bei Desktop-Geräten: Habau, BMW Höglinger, Hofer (Lebensmittel), Item Bürobedarf Linz, Borealis, Sport 2000.

Mobile Nutzererfahrung: Habau, Sports Direct, BMW Höglinger, Bauhaus, Hofer, Borealis, Asamer, Fuchshuber, Jeld-Wen.

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7  Kommentare
7  Kommentare
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
pepone (60.622 Kommentare)
am 05.01.2016 14:48

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/sendung-verpasst#/beitrag/video/2630854/WISO-Doku:-Weltmacht-Google

interessante Sendung von gestern betreffend Internet und sooo.

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fai1 (5.948 Kommentare)
am 05.01.2016 14:34

Also wegen einer Internetseite
-kauf ich mir keinen BMW
-geh nicht zu Sports Direct
-kaufe auch nicht beim Hofer ein
-lass mir vom Habau kein Haus bauen
-und beginne nicht beim Asamer zu arbeiten.

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alteraloisl (2.655 Kommentare)
am 05.01.2016 13:00

Vielleicht sind die Unternehmen deshalb so erfolgreich, weil sie sich um das Geschäft und nicht um die IT "Berater" kümmern! Es soll schon Unternehmen gegeben haben, die durch die IT "Spezialisten" in Konkurs gehen mussten. Man kann es auch übertreiben.

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reibungslos (14.284 Kommentare)
am 05.01.2016 13:55

Unternehmen der Halbzeug- und Investitionsgüterindustrie haben es eigentlich nicht nötig, das Volk mit bunten Bildchen und flotten Sprechblasen zu unterhalten. Bei den Kunden, die meist in der gleichen Liga spielen, macht man sich damit nur lächerlich.

Es reichen ein paar knappe Daten zum Produktportfolio und einige Referenzen für potenzielle Kunden, einen übersichtlichen Teil mit Zuständigkeiten und Kontaktmöglichkeiten, und ein paar Imageseiten fürs interessierte fachunkundige Publikum.

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( Kommentare)
am 05.01.2016 10:24

Diese Internet-Kasperl nehmen sich viel zu wichtig.

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Superheld (13.112 Kommentare)
am 05.01.2016 12:47

Stimmt, die I-Präsenz wird oft viel zu wichtig genommen. Mittlerweile reicht oft ein Minimalauftritt, es sei denn, man betreibt damit einen Shop oder Dienstleistungen.

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barzahler (7.595 Kommentare)
am 05.01.2016 09:54

Was mir hier fehlt: Es handelt sich um eine unentgeltliche Werbeseinschltung.

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