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Oberösterreich holt sich Informatiker aus Spanien

Von haas, 13. Oktober 2012, 00:04 Uhr
Oberösterreich holt sich Informatiker aus Spanien
Rudolf Trauner, Wirtschaftskammer-Präsident Bild: Weihbold

LINZ. Facharbeitermangel: Personalsuche in Madrid und Barcelona.

Der Facharbeitermangel ist in Oberösterreich so drückend, dass nun auch in Spanien intensiv um Elektrotechniker, Informatiker und Maschinenbauer geworben wird. Am 23. November gibt es, eingefädelt von der Wirtschaftskammer, einen Mitarbeiter-Anwerbetag in Madrid und am 26. November einen in Barcelona.

Ein Drittel der nach Spanien reisenden Personalchefs würden oberösterreichische Firmen stellen, sagt Hermann Pühringer, Leiter der Abteilung Außenhandel in der Wirtschaftskammer OÖ. Vor Ort werden in einem Hotel Einstellungsgespräche mit vorselektierten Kandidaten geführt. Der Andrang im von Arbeitslosigkeit geprägten Spanien ist groß.

Auch Migranten-Potenzial heben

Doch die Wirtschaft müsste nicht so weit schweifen. Im Lande sind viele Migranten, die sich ihre im Ausland erworbene Qualifikation nicht anrechnen lassen. Laut Migrations-Staatssekretär Sebastian Kurz würde sich nur jeder fünfte Facharbeiter um eine Anerkennung bemühen. Bei den Akademikern ist es nur jeder Dritte.

Schuld seien immer noch bestehende Hürden und die Angst vor unüberschaubaren Verfahren. „In Wien ist die Ärztedichte unter Taxifahrern höher als im Schnitt der Bevölkerung“, so Kurz gestern bei einer Pressekonferenz mit Wirtschaftskammer-Spitzen in Linz.

Präsident Rudolf Trauner plädiert nicht nur für eine Erleichterung der Anerkennungsverfahren, sondern auch für ein Heben des schlummernden Potenzials unter Jugendlichen. Auch wenn Migranten bereits in zweiter Generation im Land seien, würden 15 Prozent nicht einmal eine Lehre beginnen. Der Schlüssel zum Erfolg liege in einer gelungenen Integration auch mit Hilfe des Arbeitsmarktservice. Es gibt Mentoring-Programme für Migranten. Auch die Wirtschaftskammer bietet ein Migrationsservice. „Im ersten Halbjahr betrug der Anteil der Unternehmensgründer mit nicht österreichischer Staatsbürgerschaft 11,7 Prozent“, sagt Kammerdirektor Christian Hofer.   

 

Migranten als Potenzial:
Oberösterreich: 14,6 Prozent der Bevölkerung Oberösterreichs haben Migrationshintergrund, viele davon in zweiter Generation. In Wien sind es 38,8 Prozent. Der bundesweite Schnitt beträgt 18,9 Prozent.
Arbeitslose: In Oberösterreich sind 6,7 Prozent der Migranten arbeitslos (2,7 Prozentpunkte mehr als im Durchschnitt).
Mentoring: Wirtschaftskammer und Arbeitsmarktservice unterstützen Migranten. Staatssekretär Sebastian Kurz sagt, selbst eine Türkin in den Bankensektor begleitet zu haben. Ein Drittel fasst binnen sechs Monaten Fuß.



      

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61  Kommentare
61  Kommentare
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( Kommentare)
am 14.10.2012 23:09

von Leuten, die meistens selber nichts "alleine" zustande bringen würden.
Es geht nur darum, das gemeine Volk "klein" zu halten.
Die Wirtschaft und die Politik haben schon lange Moral und Verantwortung hinter sich gelassen (sofern diese überhaupt jemals vorhanden waren) und jetzt mit ESM und co sind endgültig alle Schranken gefallen.
Liebe Leute, da gehts nicht mehr nur um Facharbeiter - es geht gegen ganze Volksschichten.
Das Ausquetschen hat jetzt erst begonnen.
Die Geschichte wiederholt sich und wiederholt sich und wiederholt......
Die Machthaber dieser Erde sind seit langer Zeit die selben.
Sie werden alles daran setzen, um die Entwicklung des Menschen zu mehr MORAL, VERANTWORTUNG und ANSTAND ALLEM GEGENÜBER zu verhindern.
WÜRDEN SIE DAS NICHT TUN, WÜRDEN SIE UNTERGEHEN!

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netmitmir (12.413 Kommentare)
am 14.10.2012 14:01

Das ist der Verrat der WKO an tausenden IT-KMU´s denen mit derartigen Aktionen die Preise zusammenghaut werden.
Als Antwort auf deratige Dummheiten darauf sollte man den WK-Beitrag aussetzen.

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Kopfnuss (9.799 Kommentare)
am 14.10.2012 14:36

Wie und warum?

1.) FH-Mitarbeiter arbeiten freiberuflich an bezahlten Projekten, werden aber vom Institut versichert. Landes- und Fördergelder sponsern somit die Konkurrenz. Wieviel Steuern zahlen die FHs?

2.) Um zu Förderungen zu gelangen, muss man FHs (oder Unis, genauer gesagt Forschungsgesellschaften) beteiligen. Anders scheidet man meistens aus den Förderkriterien aus.
Damit werden die FHs gesponsert, oft ohne etwas benötigtes beizutragen.

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jago (57.723 Kommentare)
am 14.10.2012 19:02

Politikern ist das besonders gut geeignet.

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tabatha (2.926 Kommentare)
am 14.10.2012 19:13

habe ich überhaupt noch nie gelesen und ich habe im tertiären Bildungssektor gearbeitet. Schreiben Sie bitte nur über etwas, wovon Sie auch etwas verstehen. Sie bezichtigen mich der Fantasiegeschichten, aber was Sie da absondern ist aus dem Reich der Ammen.

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jago (57.723 Kommentare)
am 14.10.2012 19:00

Mit der Kammer geschieht das ein wenig besser in geordneten Bahnen, aber halt nur ein wenig besser.

Die "Internetauftritte" sind das viele Geld nicht wert.

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konkel (2.667 Kommentare)
am 14.10.2012 13:53

wenn Fachkräfte, deren Ausbildung Spanien finanzierte, jetzt in anderen Länder Europas arbeiten sollen.
Wie soll Spanien da je wirtschaftlich wieder hochkommen ?
Und es ist genauso eine Schande, wie schnell ein Wirtschaftsraum wie Oberösterreich in fremd bezahlten Teichen fischt.
Schämt euch !

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Kopfnuss (9.799 Kommentare)
am 14.10.2012 14:01

Spanien vorübergehend viele Arbeitslose erspart.

Die derzeitige Wirtschaft kann eben etwa 15-20% der arbeitswilligen Bevölkerung keinen Arbeitsplatz anbieten.
So schauts eigentlich aus.

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( Kommentare)
am 14.10.2012 14:20

und noch die mindestens 25 bis ?% aus griechenland und die ?% der akademiker aus italien und ... (ein beispiel von ital. bekannten ... beide söhne studiert, einer mediziner, einer architekt mit auszeichnungen und der architekt hat so gut wie keien chance, aktuell eine arbeit - halbwegs seiner ausbildung entsprechend - zu finden, der mediziner eine anstellung und dann um max. 1.500,- im monat netto ... als arzt???) so schaut´s doch in wirklichkeit im glorreichen(!) europa aus!

selbst wenn einige tausend gutausgebildeter (mehr als üblich) spanien zum arbeiten verlassen, wird sich das kaum in der dortigen arbeitslosenstatistik niederschlagen?

und, mann und frau schaue sich auch einmal bei uns ein wenig genauer um ... z.b. die molekularbiologen aus salzburg ... so gut wie jeder verlässt österreich???

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Kopfnuss (9.799 Kommentare)
am 14.10.2012 16:28

Ich habe nicht behauptet, dass wir die Arbeitslosigkeit in diesen Ländern lösen, sondern dass wir kein schlechtes Gewissen haben müssen, Arbeitskräfte aus Ländern mit hoher Arbeitslosenquote zu beschäfigen. Nicht mehr und nicht weniger.

"Geringe Gehälter": eines ist wohl klar, die Ausbildung alleine garantiert noch keinen gut bezahlten Job.

Und noch eines: Ein fertig studierter Mediziner ist noch lange kein fertig ausgebildeter Arzt. Die Ausbildung endet NICHT mit der Beendigung des Studiums. Dass man dann in den ersten Jahren weniger verdient, dürfte klar sein. Ärzte mit abgeschlossener Ausbildung werden kaum verhungern, aber bis zum Primar dauert es eben...

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( Kommentare)
am 14.10.2012 16:47

im alter von 60 jahren hat in süditalien so an die 1.700,- netto???

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Kopfnuss (9.799 Kommentare)
am 14.10.2012 16:55

Ein niedergelassener Arzt ist Unternehmer, und hat sowieso kein fixes oder geregeltes Einkommen. Aber auch bei uns wird ein niedergelassener Arzt, der sich Zeit für die Patienten nimmt und keine Nebengeschäfte betreibt auch nich mehr als ein Voest-Hackler verdienen.

Dass man als süditalienischer Landarzt weniger verdient als in einer Münchner Privatklinik dürfte ebenfalls klar sein.

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( Kommentare)
am 14.10.2012 19:11

wenn uns das unsere it. bekannten so erzählen, dann ist das auch zu glauben?
ob es einmal 1.650.- und ein andermal 1.720,- euro sind, ist doch völlig wurscht!

deine "genauigkeit" führt schnustracks zu ungenauigkeiten?
darüber solltest du einmal nachgrübeln:
ob sich das g´scheite tatsächlich immer am rechten platz findet (*≗*)

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Harbachoed-Karl (17.883 Kommentare)
am 14.10.2012 14:24

WKOler mit der EU zu tun? Die EU ist sicher nicht dazu da, jeden Bürger an seinem Geburtsort bis an sein Lebensende einzusperren (denn der Ort hat ja seine Windln bezahlt)

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jago (57.723 Kommentare)
am 14.10.2012 13:00

aber irgendwer muß sie auch bedienen.

Mindestens die Hälfte der Zeit ist für die (online) Bedienungsanleitung aufgegangen. Und das war noch zu einer Zeit, als die Bedienungsanleitung NICHT zu 70% aus juristischen ^C^V - Blabla - Disclaimern bestand.

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hubsssi (826 Kommentare)
am 14.10.2012 09:46

wäre schön wenn solche Institutionen auch einmal solche Veranstaltungen für ältere österreichische Arbeitsnehmer aus diesem Fachbereich machen würde und sich nicht nur um den Import von Billigarbeitnehmern so intensiv kümmern würde - denn laut den Arbeitslosenstatistiken gibt es auch in diesen Bereichen sehr viele solche vergeblich jahrelang Suchende Menschen

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Kopfnuss (9.799 Kommentare)
am 14.10.2012 10:05

Bitte ausländische Facharbeiter nicht auf diese Art abwerten
und so tun als wären nur Inländer qualifiziert,
und Ausländer nur die billigen Hilfsarbeiter.

Bezüglich der älteren Mitarbeiter oder auch anderer arbeitsloser Inländer: Ausländer darf man ohnehin nur einstellen, solange es keine geeigneten inländischen Bewerber gibt. So waren die Gesetze und so sind sie immer noch.

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jago (57.723 Kommentare)
am 14.10.2012 13:26

die Flexiblen, die Lernwilligen. Und sie haben eine zweite Kultur als Basis!

Auch wenn das manchmal in der 2. und 3. Generation schwer nachvollziehbar ist traurig

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puschl40 (3.116 Kommentare)
am 14.10.2012 09:15

bzw. Löhnen nach Kollektivvertrag wird sich der herbeigewünschte "Facharbeitermangel" wohl kaum beheben lassen Hr. Trauner und das wissen sie genau!!!

Das es bei dem "Mangel" eigentlich nur um Lohndumping geht kann die WKO trotz ihren Bemühungen nicht aus dem Weg argumentieren!

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Kopfnuss (9.799 Kommentare)
am 14.10.2012 09:37

oder sogar mehr bekommt man in diesen Berufen üblicherweise nach dem letzten Lehrjahr. Ist doch nicht schlecht, oder?

Diese "rote" Unterbezahlungsjammerei hilft dem Arbeitsmarkt nicht, im Gegenteil. Wer mehr kann und "wächst", bekommt mittelfristig auch deutlich mehr. Jeder hat sein Einkommen mittelfristig selbst in der Hand.

Die "Unterbezahlungs-Schreier" sollten sich besser um jene Branchen kümmern, wo die Löhne wirklich niedrig sind, denn das wäre dringend notwendig und sozial. Aber in diesen Branchen kann die Gewerkschaft die Mitarbeiter nicht abzocken, daher uninteressant.

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puschl40 (3.116 Kommentare)
am 14.10.2012 16:40

Mit dieser Aussage machen sie ihrem Namen alle Ehre!!!

In welcher Traumwelt leben sie denn? Ich würde ihnen mal raten selber einkaufen zu gehen damit sie mal sehen was das Leben so kostet!!! zwinkern

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Kopfnuss (9.799 Kommentare)
am 14.10.2012 17:00

weniger ans EINKAUFEN denken, sondern mehr ans Hackeln.
Dann stimmt es nach ein paar Jahren auch mit dem Einkommen.

Wie gesagt, es gibt andere Branchen, da verdienen die 40-Jährigen etwa das, was die Lehrlinge am Ende ihrer technischen Berufsausbildung bereits löhnen. Dieses Problem der unterbezahlten Branchen sollte man vorrangig lösen, bevor man über die ohnehin privilegierten Branchen jammert.

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jago (57.723 Kommentare)
am 14.10.2012 13:30

Arbeitgeber - sagten die Arbeitnehmer, die ich kenne und gekannt habe. Allerdings habe ich nur arbeitende Arbeitnehmer gekannt, keine Manager.

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sol3 (13.727 Kommentare)
am 14.10.2012 08:35

liebt Dumpinglöhne. Das ist wirklich friedlich.

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pepiboeck (3.210 Kommentare)
am 14.10.2012 00:40

Die Schwarzen haben immer nur das Eine im Kopf, wie kann ich den Preis vergrößern, das Maß verkleinern und den Lohn drücken. Und so karrt man jetzt aus dem Ausland Arbeitskräfte heran um die dortige Not gegen die hierortige auszuspielen. Man denke auch an den einen Schwarzen der unter dem Thema Menschenhilfe Huren nach Österreich importierte, nachdem es ihm im Puff zu teuer wurde. Die Arbeitnehmr sollen so zwangsweise arbeiten müssen, wie die Unternehmer bei der Kammer Mitglied sein müssen, das ist die Lebensart dieser Leute , das merkt man ja auch bei Gespag, im Kinderspital spart man bei Heizen und Trinken, und für die Frau " Büroleiterein" hat man einen neuen Generaldirektorsposten parat.

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Kopfnuss (9.799 Kommentare)
am 14.10.2012 00:48

Es gibt einige Berufsgruppen, die mir beim Begriff "Ausbeutung" sofort einfallen würden, IT-Techniker und Informatiker fallen aber bestimmt nicht da rein, abgesehen davon dass es kollektivvertragliche Mindestlöhne gibt.

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( Kommentare)
am 14.10.2012 00:10

man in Wien, wenn schon, dann am Besten im Taxi einen Herzinfarkt kriegen sollte.

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( Kommentare)
am 14.10.2012 00:09

Den Spaniern ist sicher nicht geholfen, wenn man Techiker und Ingenieure, die für Wertschöpfungs sorgen könnten, absaugt. Wichtiger wärs, Impulse zu setzen damit sich Investoren finden damit dort wieder Arbeitsplätze entstehen.

Anstatt Ressourcen zu verplempern, indem man griechische Kellnerlehrlinge und spanische EDV-Techniker sucht, sollte man vielleicht einfach mal daran gehen die Versäumisse der letzten 30 Jahre Bildungs- und Arbeitspolitik aufzuarbeiten. Klar, das geht nicht von heut auf morgen, und vorallem nicht, wenn man nicht will und immer nur NEIN sagt.

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hw007 (800 Kommentare)
am 14.10.2012 02:37

Man sagt IMMER: wir haben jetzt ein Problem und das müssen wir jetzt lösen.
Was jetzt da ist und kommt, hat man schon lange gewusst, aber nicht vorgedacht, weil man immer im jetzt und in der vergangenheit rumdoktert. Das man in AT nur über Innovationen existieren kann, weiß man auch schon lange. Und dann schreibt man: Ing. 2200.- brutto. klar ist das der Kollektiv.

Da ist man Ing. verdient netto 1500.- , Wohnung 1000.-, Auto 400.-
Aha genau, und der gescheite Mann im Fernsehen sagt: ihr müsst Familie gründen und Kinder bekommen.
I hab Hunger, schei.... der Kühlschrank ist leer und bleibt leer!

Den Spanier wird man wohl WGs verklickern. Wir reden von IT Fachkräften in WGs!
Klar, die Parteiförderung war zu wenig. Große Einigkeit im Parlament. Eh selten, aber just zu diesen Zeitpunkt gibt es sie. Ohne lange Reden.

Liebe Politiker, geht's eigentlich noch?

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Kopfnuss (9.799 Kommentare)
am 14.10.2012 13:06

Einkommen eines Singlehaushalts (Frau verdient ja hoffentlich auch, zumindest Notstandshilfe), Wohnungskosten aber einer Familie.

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( Kommentare)
am 14.10.2012 13:27

Das kann ich mir schon vorstellen, dass man ein Kandidat für die Schuldnerberatung ist, wenn man 2/3 seines Einkommens für Miete ausgibt.
Ich hab bei meiner ersten Beschäftigung nach dem Studium brutto einen Tausender mehr bekommen und nur halb so viel Miete gezahlt, aber in keiner WG, davon hatte ich dann auch schon die Schnauze voll zwinkern

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hw007 (800 Kommentare)
am 13.10.2012 20:01

Erst hatte man beim EU Betritt Angst, die Spanier überfallen AT mit Arbeitsleistung, und jetzt fliegt man runter und holt sie.

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mietzekatze (2.920 Kommentare)
am 13.10.2012 18:42

Dann bezahlt die Facharbeiter mal anständig, diese geizigen Unternehmer mit politischer Fadesse gehören mit nassen Fetzen in die Wüste geschickt.

Auf einem anderen Thread las ich gerade, wie es um die Ausbildung mancher Politiker bestellt ist, scheinbar haben die meisten bei der Inskription an verschiedenen UNI`s das Parteibüchl entdeckt, wo keinerlei Angaben um das Ausbildungziel enthalten waren, lediglich die Farbe spielte eine Rolle.
Und dieser Farbe zu dienen ist wohl kein Kinderspiel mehr, da geht unser Land früher oder später den Bach hinunter!

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hw007 (800 Kommentare)
am 13.10.2012 20:19

Die Unternehmer (Management) sind nicht geizig. Sie haben so ineffiziente Prozesse in ihren Unternehmen, dass Sie oft nicht mehr Zahlen können. Es haarsträubend was einem da unterkommt. So jetzt ist kein Geld, also sucht man noch günstigeres (meist dann weniger qualifiziertes oder unerfahrenes) Personal. Die Effizienz fällt weiter. Schuld ist dann der Wettbewerb! Ja, der Wettbewerb ist beteiligt, aber Schuld ist man selber. Genau das Management, und nicht der Worker, Praktikant oder Schulabgänger (Motto: die können heut auch nix mehr)

Bin gespannt, was man den Spaniern bietet. Viele Winter werden sie nicht bleiben. Es reicht, dass das Lohnniveau fällt oder stagniert. tja, dann studiert man halt doch lieber Medizin oder Juristik und wird Anwalt oder Arzt im geschützten Bereich.

Vielen Dank Herr Trauner!

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Kopfnuss (9.799 Kommentare)
am 13.10.2012 20:38

mangel schuld? Oder die Bezahlung? Oder....

Nein. Es gibt einfach zu wenige Arbeitskräfte in diesem Bereich, die ihr Hirn noch nicht abgegeben haben.

In Österreich gibt es traditionell zu viele Abgabemöglichkeiten fürs eigene Hirn, bei einigen stirbt es aufgrund Nichtverwendung mit der Zeit ab: Parteibüchl, "sicherer" Job, Beihilfen, private Ziellosigkeit, ... das alles ist ein langfristiger Killer für gute Arbeitskräfte.

Von den Facharbeitern sind ebenso wie bei den Akademikern nur wenige für die höhere Verwendung geeignet.
Schuld sind nur die Hirnlosen selbst.

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hw007 (800 Kommentare)
am 13.10.2012 22:20

Natürlich, ich hab's auch beschrieben warum.
Ihr Name ist übrigen genial.

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hw007 (800 Kommentare)
am 13.10.2012 22:22

Da gehört das aber nicht her.

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jago (57.723 Kommentare)
am 14.10.2012 13:17

hinauffliegt, als Ingenieur aber immer den Deppen für diese Leute machen muss, dann ist die Entscheidung nach der Matura einfach. Noch dazu, weil das Ingenieurstudium um ein Vielfaches mühsamer ist und eher gesellschaftlich den Ruf für "Monk"-artige hat.

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( Kommentare)
am 14.10.2012 13:37

Kaum einer kennt das Berufsbild des Wirtschaftsingenieurs, das muss man in den Schulen einfach besser bewerben und erklären. Die sind gefragt wie sonst keiner, werden von den Firmen bekniet und hofiert, es ist ein Wahnsinn, völlig egal welche technische Fachrichtung, es gibt halt so wenige Absolventen. Oder wie Monk es sagen würde: "Es ist ein Segen. Und ein Fluch."

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mietzekatze (2.920 Kommentare)
am 13.10.2012 21:38

Ich konnte gerade noch meinen Arbeitsprozeß vor den auftauchenden, gravierenden Problemen am Arbeitsmarkt abschließen, aber ich behielt die Entwicklungen weiterhin im Auge, auch wenn ich nur mehr indirekt betroffen war.
Ich ortete schwere Versäumnisse in der Bildungs - wie auch in der Familien - und Sozialpolitik.

Mir kommt das Grauen, wenn ich denke, welche Leute jetzt auf die Menschen losgelassen werden, die laufenden Skandale in der Politik sind kein Garant für ein Weiterkommen in Bildung und Arbeit.

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( Kommentare)
am 13.10.2012 13:05

...den überwutzelten Trauner samt der unnädigen Wirtschaftskammer in die Wüste??

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( Kommentare)
am 13.10.2012 12:03

nicht von Rumänien zwei Fliegen mit einer Klappe,untertags arbeiten in Firma abends stehlen für zuhause (lohnaufbesserung)

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oeggoe (17.926 Kommentare)
am 13.10.2012 19:38

Sie glauben wohl, in Spainien wird ned gfladert???

Bei 20-25% Arbeitslosigkeit und 50% Jugendarbeitslosigkeit!!

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Ameise (45.683 Kommentare)
am 13.10.2012 10:46

wo wir doch so viele tüchtige Zuwanderer haben...

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hw007 (800 Kommentare)
am 13.10.2012 20:26

Die drehen wieder um, wenn sie den ersten Lohnzettel mit der Miete vergleichen!

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( Kommentare)
am 13.10.2012 10:09

Sie wollen billige Arbeitskräfte!
Sollten sie wirklich was anderes wollen, dann fördern sie die Lehre.
Heben die Lehre auf Maturaniveau,
und zahlen den Jungfacharbeitern ordentliche Löhne.
Man sieht es ja jetzt bei den KV Verhandlungen.
Bei allem Respekt - aber das ist doch alle Geschwafel!

Wir hätten die besten Facharbeiter.
Ich selber zähle mich auch dazu. Wenn man sich allerdings als "Arbeitender" beinahe schon diskriminiert vorkommt, dann darf es niemanden wundern.

Ihr wollt nur Eines - ABKESCHEN
That's it

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Marie-Luise (2.228 Kommentare)
am 13.10.2012 11:10

Die Lehre auf Matura-Niveau wäre nicht klug, denn der Lehrabschluss soll vor allem die praktischen Fertigkeiten sichern. Aber der Meister sollte der Matura gleichgestellt sein. Wer die Meisterprüfung hat, sollte studieren dürfen, eventuell eingeschränkt auf bestimmte Richtungen.

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hw007 (800 Kommentare)
am 13.10.2012 20:29

Da gabs doch mal a Prüfung?

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Kopfnuss (9.799 Kommentare)
am 14.10.2012 13:12

Ich kenne viele, welchen diesen Weg gewählt haben.
Wer ein paar Jahre gearbeitet hat, bekommt auch das Höchststipendium fürs Studium, also gar nicht so schlecht.

(Kinderbeihilfe fällt aber aus. zwinkern )

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oeggoe (17.926 Kommentare)
am 13.10.2012 11:12

In einem Fischteich??

Anderes Wort für ausfischen???

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